Die Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl
Die 2007 gegründete Chorakademie stellt dem Festspiel-Orchester einen ebenbürtigen musikalischen Partner zur Seite. Auch hier gilt die Philosophie, den einzelnen Mitgliedern eine ganzheitliche Entwicklung zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf einer sorgfältigen Pflege der Einzelstimmen, unverzichtbar im Chorgesang. Vielseitige Projekte werden so möglich, von a-capella-Programmen bis hin zu großen Opernproduktionen.
Künstlerischer Leiter des jungen Ensembles ist Gustav Kuhn, der mit dem 32-köpfigen Stammensemble, das je nach Bedarf vergrößert werden kann, die vielseitigen Projekte von a cappella-Programmen bis zu großen Konzert- und Opernproduktionen erarbeitet.
Das Besondere an der Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl ist die sorgfältige Pflege der Einzelstimmen, die im Chorgesang unverzichtbar ist und daher eine der Säulen bildet, auf denen diese erfolgreiche Initiative beruht.
Zum Repertoire der Chorakademie auf dem Konzertsektor gehören schon jetzt Verdis Messa da Requiem, Beethovens Missa Solemnis, Mahlers Symphonie Nr. 8, die Nelson-Messe von Joseph Haydn sowie die Petite Messe Solennelle von Gioacchino Rossini. Im Sommer 2009 trug die Chorakademie mit ihrer Mitwirkung in "Die Meistersinger von Nürnberg", "Fidelio", "Elektra", Beethovens 9. Symphonie und der Es-Dur-Messe von Franz Schubert zum Erfolg der Tiroler Festspiele wesentlich bei und erfüllte die hohen Erwartungen auch 2010: In den beiden Neuproduktionen "Die Zauberflöte" und "Der Fliegende Holländer" von Publikum und Presse umjubelt, war die Chorakademie auch bei Beethovens 9. Symphonie, Brahms’ Deutschem Requiem und der Uraufführung der Oper "Die Hochzeit" (Leitner/Schöpf) überaus erfolgreich. Mit einem a-capella-Programm unter der Leitung von Marco Medved reüssierte das Ensemble zusätzlich im Rahmen der Kammermusikkonzerte.









