Gioachino Rossini

Bianca e Falliero

A city seeks to dominate the world, it reveals conspiracies by spying ambassadors, conquers its enemies and becomes isolated due to the fear of danger. Behind its high walls the megalomaniac mini state suppresses every form of individuality, emotions and love. The misanthropic system seizes up. This oppressive atmosphere is the setting for the family drama Bianca e Falliero, the last opera Rossini wrote for La Scala Milan, one of his most attractive and yet, unjustifiably so, rarely played works. The librettist Felice Romani combines a spy story with a variation on the theme of Romeo and Juliet, although in this case the alien families are involved in a long-standing inheritance squabble. Bianca, the daughter of the Senator Contareno, is secretly in
love with General Falliero, but the political and financial interests of her father are a threat to her love. Bianca is mercilessly misused as a hostage in the feud between the families. Falliero, the victorious defender of the state, returns from the war precisely at the moment when Bianca is to be forced to marry Capellio. Conflicts are inevitable; Bianca’s emotional turmoil between love for her father as the original bond and the promised devotion to her lover gave Rossini the opportunity to expand his means of vocal and orchestral expression. During the composer’s lifetime the opera did not establish itself in the repertoire, not least because of the high demands it makes of the singers. It was not until 1986 that the work was rediscovered, thereby revealing its extraordinary qualities.

Zsolt Horpácsy

Conductor Giuliano Carella

Stage Director Tilmann Köhler

Stage Design Karoly Risz

Costume Design Susanne Uhl

Dramaturgy Zsolt Horpácsy


Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Bianca Heather Philips

Falliero Beth Taylor

Priuli Attila Mokus

Contareno Bruce Sledge

Capellio Giovanni Battista Parodi

Ein Kanzler / Ein Offizier / Ein Gerichtsdiener Michael Petruccelli

Eine Stadt strebt die Weltmacht an, sie deckt Verschwörungen von spionierenden Botschaftern auf, besiegt seine Feinde und isoliert sich aus Angst vor Bedrohung. Hinter seinen hohen Mauern unterdrückt der größenwahnsinnige Zwergstaat jegliche Form von Individualität, Gefühlen und Liebe. Das menschenverachtende System erstarrt. In dieser bedrückenden Atmosphäre spielt das Familiendrama „Bianca e Falliero“, Rossinis letzte, für die Mailänder Scala geschriebene Oper, die zu seinen reizvollen, doch – zu Unrecht – selten gespielten Werken gehört. Der Librettist Felice Romani verbindet eine Spionage-Story mit einer Variante der Geschichte von Romeo und Julia, wobei sich die verfeindeten Familien diesmal in einem langjährigen Erbstreit befinden. Bianca, die Tochter des Senators Contareno, liebt heimlich den General Falliero, doch die politischen und finanziellen Interessen ihres Vaters bedrohen ihre Liebe. Bianca wird gnadenlos als Geisel der Familienfehde missbraucht. Falliero, der siegreiche Verteidiger des Staates, kehrt in dem Moment aus dem Krieg zurück, als eine Zwangsehe Biancas mit Capellio geschlossen werden soll. Die Konflikte sind vorprogrammiert, die Zerreißproben Biancas zwischen der Vaterliebe als ursprünglicher Bindung und der versprochenen Hingabe an den Geliebten gaben Rossini Gelegenheit zur Erweiterung seiner vokalen wie orchestralen Ausdrucksmittel. Nicht zuletzt wegen der hohen vokalen Ansprüche konnte sich die Oper zu Lebzeiten des Komponisten nicht durchsetzen. Erst 1986 wurde das Werk wiederentdeckt und offenbarte seine außergewöhnlichen Qualitäten.

Sat 11. Jul
19:00 h → Festspielhaus
Fri 17. Jul
19:00 h → Festspielhaus
Sun 19. Jul
15:00 h → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Giuliano Carella

Conductor

Tilmann Köhler

Stage Director

Karoly Risz

Stage Design

Susanne Uhl

Costume Design

Zsolt Horpácsy

Dramaturgy

Heather Philips

Bianca

Beth Taylor

Falliero

Attila Mokus

Priuli

Bruce Sledge

Contareno

Giovanni Battista Parodi

Capellio

Michael Petruccelli

Ein Kanzler / Ein Offizier / Ein Gerichtsdiener


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Giuliano
Carella

Giuliano Carella, Dirigent, geboren in Mailand. Studierte Komposition am Cesare Pollini-Konservatorium in Padua, Dirigieren am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand und bei Franco Ferrara an der Accademia Chigiana di Siena, wo er mit einem Ehrenabschluss ausgezeichnet wurde. Er dirigiert regelmäßig am Pult großer Opernhäuser wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden, der Opéra de Toulon, bei De Nationale Opera Amsterdam sowie am Teatro Comunale Bologna, beim Rossini Opern-Festival in Pesaro, beim Puccini Festival in Torre del Lago und beim Belcanto Festival in Dordrecht. Sein Repertoire reicht von Giovanni Paisiello zu Lorenzo Ferrero und umfasst neben den wichtigsten auch zahlreiche weniger bekannte Werke der italienischen Oper. Er leitet seit 1990 das Kammerorchester »I Solisti Veneti«. Giuliano Carellas Einspielungen des Belcanto-Repertoires wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu seinen jüngsten Gastdirigaten gehören u. a. Les Vêpres Siciliennes an der Oper Frankfurt, Norma, Macbeth und Don Giovanni an der Opéra de Toulon, Il trovatore in der Arena di Verona, Francesca da Rimini an der Opéra National du Rhin in Straßburg sowie Nabucco, Madame Butterfly und La traviata an der Staatsoper Stuttgart. 2019/20 übernimmt Giuliano Carella in Stuttgart erneut die Musikalische Leitung von Rigoletto.


Tilmann
Köhler

Tilmann Köhler wurde 1979 in Weimar geboren und studierte Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 2005 ging er als Hausregisseur an das Deutsche Nationaltheater Weimar, seine Inszenierung Krankheit der Jugend von Ferdinand Bruckner wurde 2007 zum Theatertreffen eingeladen. Seit 2009 ist Köhler Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden, wo er im selben Jahr für seine Inszenierung Die heilige Johanna der Schlachthöfe mit dem Kurt-Hübner-Preis für junge Regie ausgezeichnet wurde. Weitere Arbeiten entstanden u. a. am Maxim Gorki Theater, Schauspielhaus Hamburg, an der Oper Frankfurt sowie beim Taipei Arts Festival und am MChAT Moskau.


Karoly
Risz

Geboren in Dresden. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung in den Theaterwerkstätten der Sächsischen Staatstheater und war an der Semperoper als Bühnentechniker angestellt. Daran schloss sich ein Studium im Fach Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden an. Seit 2005 ist er als selbstständiger Bühnenbildner tätig. Engagements führten ihn u. a. an das Schauspiel Hannover, an das Maxim Gorki Theater Berlin, an das Deutsche Theater Berlin, an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, an das Düsseldorfer Schauspielhaus, an die Oper Frankfurt und an die Dresdner Semperoper. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Tilmann Köhler, mit dem er auch internationale Produktionen in Taiwan, Korea, Brasilien und der Slowakei realisierte. 


Susanne
Uhl

Susanne Uhl wurde 1966 in Thüringen geboren. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und arbeitet als freie Bühnen- und Kostümbildnerin vor allem mit den Regisseuren Christina Friedrich, Manuel Soubeyrand und Tilmann Köhler zusammen. Von 2003 bis 2006 war sie Dozentin an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Tilmann Köhler am Staatsschauspiel Dresden (u. a. für Shakespeares »Der Kaufmann von Venedig«, Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«, Purcells »King Arthur«, Tschechows »Drei Schwestern«, Shakespeares »Maß für Maß«), am Schauspiel Stuttgart, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, der Oper Frankfurt, am Theater Basel, für Dürrenmatts »Das Versprechen« und zuletzt Ibsens »Stützen der Gesellschaft« am Düsseldorfer Schauspielhaus.


Zsolt
Horpácsy

Zsolt Horpácsy studierte Theaterwissenschaften an der Universität für Theater- und Filmkunst in Budapest und Musikwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Gerd Rienäcker. Nach dem Abschluss seiner Studien war er an der Ungarischen Staatsoper Budapest und am Staatstheater Cottbus engagiert. Seit 1996 ist Zsolt Horpácsy als Dramaturg an der Oper Frankfurt tätig. 


Heather
Philips

Die High-Lyric-Sopranistin Heather Phillips, deren Darbietungen von Opera News als „wunderschön“ und „schimmernd“ beschrieben wurden, wird weiterhin von Kritikern mit seriösen Darbietungen auf der Opern- und Konzertbühne gewürdigt.

Für die Spielzeit 2019 - 2020 gibt Frau Phillips ihr deutsches Debüt an der Oper Frankfurt in der Titelrolle von Rossini's Bianca e Falliero in einer Neuproduktion von Regisseur Tilmann Köhler. Frau Phillips wird im Sommer 2020 auch ihr österreichisches Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl. In dieser Saison wird sie auch als Sopransolistin in Carmina Burana mit dem Brazos Valley Symphony Orchestra konzertieren.

In der Spielzeit 2018 - 2019 debütierte Frau Phillips mit der New Orleans Opera als Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, der Opera Naples als Micaëla in Carmen und dem Austin Symphony Orchestra sowie dem Oregon Music Festival als Solistin in Brahms 'Ein Deutsches Requiem . Frau Phillips kehrte auch als Sopransolistin in Händels Messiah und als Sopransolistin in Haydns Messe in der Kriegszeit an die Boise Philharmonic zurück. Im Herbst 2018 trat sie dem Künstlerliste der San Francisco Opera bei, als die Zweitbesetzung Strauss 'Arabella für die Titelrolle zu produzieren.

Während der Spielzeit 2017-2018 debütierte Miss Phillips mit der Austin Lyric Opera als Micaëla in Carmen und trat auf der Konzertbühne als Sopransolistin in Händels Messiah mit den Boise Philharmonic, als Sopransolistin in Carmina Burana mit den Boise Philharmonic und dem Valley auf Symphony Orchestra in Texas und gab ihr New York Philharmonic Debüt als Sopransolistin in Beethovens Choral Fantasy im Lincoln Center.

Während der Spielzeit 2016-2017 gab Frau Phillips ihr Debüt an der Arizona Opera als Nannetta in Falstaff und debütierte mit der Opera Philadelphia als Katie in Jennifer Higdons Cold Mountain, einer Rolle, die sie an der Santa Fe Opera kreierte und für den Grammy nominierte Originalbesetzung Aufnahme. Später in der gleichen Saison kehrte sie an die Opera Philadelphia zurück, wo sie die Komponistenworkshopserie Double Exposure aufführte. Auf der Konzertbühne trat sie als Sopransolistin in Mendelssohns Elijah mit dem von Grammy nominierten Ensemble True Concord auf und kehrte als Rezitalistin in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Kevin Murphy zum Ravinia Festival und zum Tucson Desert Song Festival zurück. Weitere frühere Aufführungen waren Elvira in Rossinis L'italiana in Algeri an der Lyric Opera in Kansas City, Micaëla in Carmen mit der Kentucky Opera, Zerlina in Don Giovanni an der Opera Southwest, Musetta in La Bohème beim Crested Butte Music Festival und Barbarina in Le Nozze di Figaro in der Cincinnati Opera.

Ms. Phillips war ein Mitglied Santa Fe Opera-Lehrlingsprogramms für die Spielzeiten 2014 und 2015 als die Zweitbesetzung Micaela in Carmen und für Gilda in Rigoletto. Sie trat auch als Solistin in einem Liederabend mit Harry Bickett am Klavier für die Kammermusikserie Performance Santa Fe auf. In den Lehrlingsszenen der Santa Fe Opera war sie als Luisa (Luisa Miller von Verdi) und als La Contessa (Il Viaggio A Reims von Rossini) zu sehen. Während ihrer Zeit als Stipendiatin beim Aspen Music Festival sang sie die Rolle der Helena in Brittens Ein Sommernachtstraum unter der Leitung von Jane Glover.

Frau Phillips hat viele Auszeichnungen erhalten, unter anderem beim Internationalen Gesangswettbewerb Gerda Lissner 2015, der Licia Albanese-Puccini-Stiftung und dem Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Gari. Sie ist auch die Empfängerin eines der herausragenden Preise für Sängerlehrlinge der Santa Fe Opera. Ebenfalls im Jahr 2014 nahm Frau Phillips an den Auditions des Metropolitan Opera National Council teil, gewann den Bezirk Connecticut und rückte in das Regionale Finale von New England vor, wo sie mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde. In den vergangenen Jahren erhielt sie auch Anerkennungen und Auszeichnungen von der George London Foundation, dem Lotte Lenya-Wettbewerb der Kurt Weill Foundation, der Marcello Giordani Foundation, dem Irma M. Cooper-Gesangswettbewerb, dem Schuyler Foundation-Wettbewerb für Karrierebrücken, dem National Opera Association-Gesangswettbewerb und Orpheus Vocal Wettbewerb, Violetta Dupont Vocal Competition und der Anna Sosenko Assist Trust. 2013 gab sie ihr Debüt in der Weill Recital Hall bei Carnegie Hall als Finalistin beim Nico Castel Master Singer Competition und wurde im selben Jahr ausgewählt, um die USA als Finalistin beim Queen Sonja International Vocal Competition im norwegischen Oslo zu vertreten.

​Frau Phillips erhielt sowohl ihren Master- als auch ihren Bachelor-Abschluss an der University of Cincinnati, College-Konservatorium für Musik. Bevor ihr Studium der Opernkunst begann, absolvierte Frau Phillips 10 Jahre lang eine Ausbildung als Pianistin und Flötistin. Sie trat als Jugendliche mit dem Canton Youth Symphony Orchestra als Flötistin auf und trat in der gesamten Gemeinde als ehrenamtliche Mitarbeiterin für Klavier, Flöte und Gesang auf mit dem McDowell Music Club ihrer Heimatstadt Canton, Ohio.


Beth
Taylor

Lauded for her “strong presence both dramatically and musically” (The Arts Desk) and the “intriguing depth” (MusicOMH) of her portrayals, Beth Taylor is at the onset of a major international career.

Performances of the 2019/20 season include Mozart's Krönungsmesse KV317 at the Concertgebouw of Amsterdam and in Utrecht, her role debut as Bradamante in a new production of Alcina in Nancy and Dijon led by Leonardo Garcia Alarcon as well as her role debut as Falliero in Rossini's Bianca e Falliero at the Tiroler Festspiele in Erl. Other future engagements include Mistress Quickly in a new production of Verdi’s Falstaff at La Monnaie de Munt, La Cieca in La Gioconda, Schwertleite in Die Walküre and Marchesa Melibea in Il viaggio a Reims at the Deutsche Oper Berlin as well as concerts with the Bach Collegium Vocale Gent under Philippe Herrweghe.

Recent engagements have led the young Scottish mezzo-soprano to Aix-en-Provence, where she made her festival debut in a new production of Rihm's Jakob Lenz, to the New Generation Festival in Florence, where she appeared as Marcellina in Le nozze di Figaro, to the Opéra de Lyon to perform Melanto, Anfinomo and Fortuna in Il ritorno d'Ulisse in patria, Arnalta in L’incoronazione di Poppea at the Longborough Festival, Rosmira in Partenope at the Iford Arts Festival, La Reine/Le Coucou/Le Chat in Respighi's La belle au bois dormant at the Opéra de Lyon, Fox/Dog/Hen in The Cunning Little Vixen at the Grimeborn Opera Festival and Olga in Eugene Onegin for Fife Opera.

Other operatic roles of her repertoire include Constanza (L’isola disabitata, Haydn), Ottone (Agrippina, Handel) Irene (Theodora, Handel), Cornelia (Giulio Cesare, Handel), Old Woman (The Day After, Dove) and Ramiro (La finta giardinera, Mozart).

Beth Taylor is a graduate of the Royal Conservatoire of Scotland and The Open University. She is currently refining her technique under the tutelage of Jennifer Larmore and Iain Paton. Beth has participated in masterclasses with renowned artists such as Sarah Connolly, Susan Graham, Sir Thomas Allen, Sophie Daneman and Dame Emma Kirkby.

Beth Taylor is the 3rd prize winner of the 2019 Wigmore Hall Competition and the winner of the 2018 Gianni Bergamo Classical Music Awards.


Attila
Mokus

After finishing his studies in Graz, Austria, during which Attila Mokus sang a numerous set of first roles – Proccolo in Donizetti's Viva la mamma, the Father in Humperdinck's Hänsel und Gretel, Count Robinson in Cimarosa's Il matrimonio segreto, Marcello in Puccini's La Boheme, Herr Fluth in Nicolai's Die lustigen Weiber von Windsor, the titelroles in Mozart's Le nozze di Figaro and Don Giovanni, Guglielmo in Cosi fan tutte (Graz, Deutsche Oper Berlin), Sharpless in Puccini's Madama Butterfly (London), Count Jeletzky in Tchaikovsky's Pique Dame and Giorgio Germont in Verdi's La Traviata (Novi Sad Opera House, Serbia), Count Homonay in The Gipsy Baron from Strauss (Classionata Festival, Switzerland) – the young baritone was welcomed to cover the role of Rodrigo di Posa in Verdi's Don Carlo (Oper Burg Gars, Austria), as well as to sing the role of Jago in Verdi's Otello (Oper Burg Gars, Austria). Beside his numerous concert and recital performances, in the year of 2017 Attila Mokus made his debut in the titelrole of Verdi's Nabucco (Fürstenfeldbruck, Germany) followed by the role of Theseus in Martin's Ariadne in Konstanz. The following brought his debut as Fyodor Poyarok in Rimsky-Korsakov's The invisible city of Kitezh (Novi Sad, Serbia) followed by his Verdi-debut in Switzerland as Germont  in Verdi's La Traviata (Werdenberger Schloss-Festspiele) and yet another modern operatic role, The Menschenfresser in Henze's Pollicino (Scheidegg, Germany). 


Bruce
Sledge

Bruce Sledge is one of today’s most in-demand lyric tenors and sings a wide variety of repertoire with many international houses. 

Mr. Sledges started the 2019-2020 season making his role debut as Pinkerton in Madama Butterflyin a Metropolitan Opera’s “Live in HD” transmission. He continues with Contareno in a new production of Rossini’s Bianca e Fallieroin Frankfurt. He was also seen at UCLA’s Royce Hall as a tenor soloist in Rachel Fuller’s Animal Requiem. Future engagements include debuts with Opera Colorado, the Erl Opera Festival and Washington Concert Opera and a return to the Santa Fe Opera.

In recent seasons, Mr. Sledge returned to the Deutsche Oper Berlin for performances of Jean in Le Prophèteand to the Canadian Opera Company for Lord Percy in Anna Bolenaas well as to the Santa Fe Opera as Bacchus in Ariadne auf Naxosand to the Metropolitan Opera roster. 

Mr. Sledge’s 2016-2017 season included a return to the Welsh National Opera for performances in two leading roles, Lorenzo in The Merchant of Veniceand Macduff in Macbeth, a return to the roster of the Metropolitan Opera, and a performance with the Defiant Requiem in Vienna.

Prior to that, Mr. Sledge returned to the Vancouver Opera to sing the Duke in Rigoletto, made his debut at the Canadian Opera Company as Paolo Erisso in Maometto Secondo, and returned to the roster of the Metropolitan Opera.

Other projects for Mr. Sledge included big personal successes as the Duke in Rigolettoand Paolo Erisso in Maometto Secondowith the Santa Fe Opera and a return to the Metropolitan Opera for Thomas Ades’ The Tempest. In concert, the tenor was heard in Verdi’s Messa da Requiemwith the Spoleto USA Festival and with the Radio Television Ireland Orchestra in Dublin, in Mendelssohn’s Elijahwith the National Symphony, and in Popera concerts with Opera Tampa. Prior to that, he made debuts with the Welsh National Opera as Leicester in Maria Stuarda, with the Opéra de Bordeaux as Percy in Anna Bolenaand as the Duke in Rigolettowith Boston Lyric Opera and returned to the Santa Fe Opera as Vladimir Vladimirescu and the Fisherman in the double-bill of Mozart’s The Impresarioand Stravinsky’s Rossignol. In concert, Mr. Sledge appeared with the Risca Male Choir in Wales.

Previous projects include a return to the Metropolitan Opera in two Mozart roles: Tamino in The Magic Fluteand Ferrando in Così Fan Tutte. Additionally, Mr. Sledge made his debut with the Minnesota Opera as Leicester in Donizetti’s Maria Stuarda, followed by Tamino with the Manitoba Opera and Almaviva in Hamburg and in Grand Rapids before making his debut in Avenches, Switzerland, as the Duke of Mantua in Rigoletto. In concert, he was heard in Mozart’s Requiem with the San Francisco Symphony and in Schubert’s Mass No. 6 with the San Diego Symphony. He has also appeared as Nemorino in L’Elisir d’Amorewith Atlanta Opera, Tamino in Die Zauberflötewith Opera Hong Kong, the Duke in Rigolettowith Tulsa Opera, and Count Almaviva in Il Barbiere di Sivigliawith the Hamburgische Staatsoper. In concert, he returned to the San Francisco Symphony for Stravinsky’s Pulcinella. Mr. Sledge marked his return to Japan with a role debut as Rodrigo in Rossini’s Otellowith Pesaro’s prestigious Rossini Opera Festival on tour, followed by a recital appearance for Marilyn Horne’s 75th Birthday Gala at Carnegie Hall. Additional opera engagements included a return to the Vancouver Opera as the Duke in Rigoletto and a debut with the Teatro Regio di Torino as Ernesto in Don Pasquale. Mr. Sledge also appeared with the San Francisco Symphony in the Schubert Mass No. 6 with Maestro Michel Tilson Thomas.

The tenor made a series of impressive debuts with several of the world’s most prestigious houses: the Lyric Opera of Chicago (the Italian Tenor in Der Rosenkavalier), the Deutsche Oper in Berlin (as Ernesto in Don Pasquale), La Fenice (Léopold in La Juive), the Royal Danish Opera (as Alfredo inLa Traviata) and the Pittsburgh Opera (Ferrando in Così Fan Tutte), and returned to the Teatro Comunale di Bologna for their tour to Savonlinna in La Fille du Régiment. He made his San Francisco Symphony debut as the Shepherd in Oedipus Rexwith Michael Tilson Thomas conducting and returned to the Gulbenkian Foundation for concerts of Bartok’s Cantata Profanaand Kodaly’s Psalmus Hungaricuswith Lawrence Foster.

Bruce Sledge made his debut at the Metropolitan Opera as Almaviva and returned to the New York City Opera as Ernesto in Don Pasqualeand debuted with the Tulsa Opera, again as Almaviva. He recorded the role of the Fox in Spanish and Catalan versions of Janacek’s The Cunning Little Vixenfor the BBC with Kent Nagano and joined Mr. Nagano in Beethoven’s Missa Solemniswith the Berkeley Symphony in the spring. Other concert work included concerts of Don Giovanniin Lisbon with the Gulbenkian Foundation, as well as Brahms’ Liebeslieder Walzerwith the New York City Ballet. Mr. Sledge made an extraordinary debut at the Rossini Opera Festival (as Leicester in Elisabetta,regina d’Inghilterra) as well as at the Teatro Real in Madrid (in Don Pasquale). Another important event of the season was the artist’s appearance in recital at Carnegie’s Weill Hall under the auspices of the Marilyn Horne Foundation.Bruce Sledge was also seen on the NBC sitcomScrubsand he can be heard on the soundtrack of the motion picture The Sum of AllFears.

Mr. Sledge was a finalist in the 2002 World Voice Masters Competition in Monte Carlo, a finalist in Placido Domingo’s Operalia 2000 World Opera Contest, and a national finalist in the 2000 Loren L. Zachary Vocal Competition. In 1998, he was a Western Regional Finalist in the Metropolitan Opera Auditions and was awarded first place in the Los Angeles Chapter of the National Association of Teachers of Singing (NATS) Competition. Bruce Sledge received his master’s degree in vocal arts from the University of Southern California, being awarded the most outstanding music masters graduate.


Giovanni Battista
Parodi

Der in Genua geborene Bass studierte an der Accademia di Palazzo Ducale und wurde 1999 in die Accademia di perfezionamento des Teatro alla Scala di Milano aufgenommen, wo er u.a. unter Riccardo Muti in „Tosca“ und folgenden Opernproduktionen zu hören war: „Adriana Lecouvreur“, „La Boheme“, „Il trovatore“, „La Traviata“, „Un ballo in maschera“, „Il barbiere di Siviglia“, „Oberto conte di San Bonifacio“, „Otello“ und „Iphigenie en Aulide“. Weitere Engagements führten ihn an die wichtigen Opernhäuser der Welt, er arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti, Mstislav Rostropovic. Er stand erfolgreich in Verdis „Falstaff“ als Pistola in Amsterdam sowie dem Teatro alle Scala auf der Bühne und ist auch viel gebuchter Gast bei den Tiroler Festspielen Erl, wo er u.a. in Rossinis „Guglielmo Tell“, „L’italiana in Algeri“ und  „Ermione“ zu sehen war und im Winter  2018 den Rodolfo in „La Sonnambula“ singen wird.


Michael
Petruccelli

Der gebürtige Australier Michael Petruccelli, ausgebildet an der University of Melbourne, ist seit der Spielzeit 2018/19 Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt. Nach seinem Debüt in Deutschland als Italienischer Tenor in Strauss’ Capriccio, sang er den Offizier (Ariadne auf Naxos) und weiterhin Basilio / Don Curzio (Le nozze di Figaro). Auftritte 2019/20 umfassen die Partien Lucio / Ein Gondoliere (Otello), Beamter / Nachtwächter (Julietta), Graf von Lerma (Don Carlo), Ein Hirte (Tristan und Isolde), Remendado (Carmen), Gerichtsdiener (Bianca e Falliero) sowie Ein Wirt (Der Rosenkavalier). An der Opera Australia war der lyrische Tenor als Stephen Goldring (Alan Johns The Eighth Wonder) und Pedro (Two Weddings, One Bride) sowie auf einer Tour als Goro (Madama Butterfly) zu erleben. Darüber hinaus ist er der Victorian Opera verbunden, wo er Rollen wie Beppe (Pagliacci), Le Hérault (Cendrillon) und Lord Arturo Bucklaw (Lucia di Lammermoor) verkörperte. Sein Repertoire umfasst ebenso Mozarts Tamino und Don Ottavio, Steuermann (Der fliegende Holländer) oder Edrisi (Król Roger). Auch als Konzert- und Liedsänger hat sich Michael Petruccelli einen Namen gemacht. Neben einer Auszeichnung beim Wiener Gesangswettbewerb Ljuba Welitsch 2017 wurde er mit dem Richard Bonynge Study Scholarship und vom Melba Trust Opera gefördert.