CONCORDIA Benefiz-Matinée

PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI
Suite aus dem Ballett „Dornröschen“ op. 66a

 

SERGEI WASSILJEWITSCH RACHMANINOW
Rapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
Symphonische Tänze op. 45

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Dirigent Dionysis Grammenos

Klavier Alexej Gorlatch


Das fulminante Finale der diesjährigen Klaviertage der Tiroler Festspiele Erl bildet die CONCORDIA Benefiz-Matinée zugunsten der CONCORDIA Sozialprojekte: mit dem deutschen Pianisten Alexej Gorlatch – Gewinner des Internationalen ARD-Musikwettbewerbs 2011 und vieler weiterer bedeutender Preise – und unter dem Dirigat des charismatischen Dionysis Grammenos, der bereits im Alter von 21 Jahren sein Debüt mit dem Wiener Kammerorchester gab. 

 

 

Sun 05. Apr
11:00 h → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Dionysis Grammenos

Dirigent

Alexej Gorlatch

Klavier


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Dionysis
Grammenos

Gefeiert von der französischen Télérama als „der neue Prinz der Klarinette“ ist Dionysis Grammenos auch einer der charismatischsten Dirigenten seiner Generation. Unter der Anleitung von Bernard Haitink, Christoph Eschenbach und Robert Spano gab Grammenos sein Debüt als Dirigent im Alter von 21 Jahren mit dem Wiener Kammerorchester.

 

Seither leitete er die Festival Strings Luzern, das Neue Sinfonieorchester Sofia, die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Junge Philharmonie Wien und die Jyvaskyla Sinfonia. Er erhielt Dirigier-Stipendien von der Onassis-Stiftung und beim Aspen-Musikfestival. Diese Saison arbeitet er weiterhin mit Johannes Debus bei der Canadian Opera in Toronto. Zu den zukünftigen Engagements gehören das Athener Staatsorchester, das National Youth Orchestra of Scotland, und das Chamber Orchestra of Belgium. Außerdem dirigiert er die Cameristi della Scala mit Khatia Buniatishvili, und die Eröffnung des Young Euro Classic Festival im Berlin Konzerthaus. Grammenos ist der Gründer und Chefdirigent des Greek Youth Symphony Orchestra.

Dionysis Grammenos wurde von der Grand Prix d’Eurovision der European Broadcasting Union zum „Europäischen jungen Musiker des Jahres“ gekürt und erhielt 2013 den Preis „Rising Star“ von ECHO. Der Virtuose hat in einigen der renommiertesten Konzertsälen der Welt gespielt, darunter die Carnegie Hall, das Amsterdamer Concertgebouw, die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Wien, die Cité de la Musique in Paris und das Barbican Centre in London. Er arbeitete u.a. mit Orchestern wie der Wiener Symphonie, der Norwegischen Rundfunksymphonie, der Wiener Radiosymphonie, der Maggio Musicale Fiorentino und der Königlichen Nordsinfonie.

Als Kammermusiker arbeitet er mit dem Berliner Philharmonia Quartett zusammen und bildet auch ein Duo mit Anneleen Lenaerts, Solo-Harfenist der Wiener Philharmoniker. Er studierte Klarinette bei Prof. Martin Spangenberg an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar und Orchesterleitung bei Prof. Ari Rasilainen an der Würzburger Musikuniversität.

Seine Debüt-CD mit Werken von Spohr, Nielsen und Debussy mit dem Wiener Rundfunk-Sinfonieorchester unter Ari Rasilainen wurde von naïve veröffentlicht. Seine Preise beinhalten den Internationalen Leonardo da Vinci Award und die Goldmedaille der Stadt Athen. In Griechenland hat er sich zu einem Nationalschatz entwickelt: vor kurzem wurde eine Briefmarke mit seinem Bild herausgegeben.


Alexej
Gorlatch

1988 in Kiew geboren, begann Alexej Gorlatch seine Klavierausbildung mit sieben Jahren in Passau, wurde mit zwölf Jungstudent an der Universität der Künste Berlin bei Martin Hughes und studierte später an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und anschließend bei Bernd Goetzke.

 

Seinem spektakulären Sieg beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb (2011), wo Alexej Gorlatch den Ersten Preis, den Publikumspreis und mehrere weitere Sonderpreise entgegennehmen durfte, war eine bemerkenswerte musikalische Laufbahn vorausgegangen – innerhalb von nur sechs Jahren bekam er die Ersten Preise von neun bedeutenden internationalen Klavierwettbewerben zugesprochen, darunter im japanischen Hamamatsu (2006), beim Deutschen Musikwettbewerb (2008), beim Internationalen Anton G. Rubinstein-Wettbewerb (2009) und in Dublin (2009), zudem errang er die Silbermedaille in Leeds.

Er spielte auf den wichtigsten Konzertpodien der Welt, wie der Carnegie Hall (NY), Wigmore Hall (London), im großen Saal der Berliner Philharmonie, dem Festspielhaus Salzburg, der Suntory Hall (Tokyo) und im Leipziger Gewandhaus und wird regelmäßig von führenden Festivals eingeladen. Als Solist spielte er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, dem NDR Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Deutschen Radiophilharmonie, der Camerata Salzburg, dem NHK, dem Yomiuri Symphony, dem RTÉ National Symphony Ireland, dem Malmö Symphony Orchestra, dem Orchestre Symphonique de Québec, dem Orchestre National de Belgique und dem Hallé Manchester.