Gaetano Donizetti

L’Elisir d’amore

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Conductor Sesto Quatrini

Stage director Dorothea Kirschbaum

Stage design Alexandre Corazzola

Costume design Dorothee Joisten


Adina Benedetta Torre

Dulcamara Sam Handley

Nemorino Jonathan Abernethy

Belcore Mikołaj Trąbka

Giannetta Barbara Massaro

It is not rare for love to move along asynchronous paths, where logic no longer prevails and heartache increases.  Yet in some cases only a little push is needed… In Donizetti’s opera the elixir mentioned in the title works as a catalyst to set things in motion.  The naïve, shy Nemorino is head over heels in love with Adina who is highly sought-after.  He is apparently not an option for the self-assured woman.  The grandiose Belcore, Nemorino’s rival, appears on the scene and initially seems to be the more suitable choice.  Or maybe not? The triangular constellation gains momentum when the travelling quack doctor Dulcamara enters with his miraculous cures.  Inspired by Adina’s story about Tristan und Isolde, Nemorino sets all his hopes in a ‘love potion’ which the charlatan sells him for a high price in the form of two bottles of wine.  And to the amazement of everyone this ‘magic’ soon shows its enchanting effect. 

At first sight L’elisir d’amore is an artful comedy with the familiar ingredients of opera buffa.  Yet beneath the surface this frequently performed work presents two main characters, who with their understandable weaknesses and endearing qualities, find themselves in distressing situations, thus revealing the potential for greater emotional depth.  The belcanto music full of sparkling coloraturas has much more to relate about the initially unequal couple, perhaps even more than they themselves are prepared to confess.  Stage director Dorothea Kirschbaum, conductor Sesto Quatrini and their team devote themselves in their production to pondering on the various forms of love, encounters, pretence, (self) recognition and true feelings.

Thu 02. Jan
18:00 h → Festspielhaus
Sat 04. Jan
18:00 h → Festspielhaus
Mon 06. Jan
18:00 h → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Sesto Quatrini

Conductor

Dorothea Kirschbaum

Stage director

Alexandre Corazzola

Stage design

Dorothee Joisten

Costume design

Benedetta Torre

Adina

Sam Handley

Dulcamara

Jonathan Abernethy

Nemorino

Mikołaj Trąbka

Belcore

Barbara Massaro

Giannetta


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Sesto
Quatrini

Hält Sesto Quatrini den Taktstock in der Hand, schwingen sich Orchester zu musikalischen Höhenflügen auf. Derzeit ist der italienische Dirigent und Komponist der künstlerische Direktor der Staatsoper in Vilnius (Litauen). In der Vergangenheit tat er sich als Gründer zweier Opernkompanien hervor: Er rief "Les Voix Concertantes" in Paris und die "Bare Opera" in New York City ins Leben. Sesto Quatrini arbeitete mit allen bedeutenden Orchestern seiner italienischen Heimat zusammen - mit dem Orchestra Sinfonica Abruzzese, dem Orchestra Verdi of Milan, dem Orchestra Filarmonica Centro d'Italia, sowie dem Orchestra Internationale d'Italia. Internationale Erfahrung sammelte er an der Metropolitan Opera in New York City und bei seinen Arbeiten mit dem dänischen und litauischen NSO, der National Philharmonic of Russia, der Symphonique de Saint-Étienne Loire und vielen anderen. Sesto Quatrini absolvierte drei Master-Studiengänge in Dirigieren, Komponieren und Trompete.


Dirigate:

  • "La gazza ladra", Teatro Nacional de São Carlos Lisboa 2019
  • "Tosca", Fondazione Teatri die Piacenza 2019
  • "La traviata", La Fenice Venezia 2019
  • "La bohème", Lithuanian National Opera and Ballet 2018
  • "Le nozze di Figaro", Fondazione Arena die Verona 2018

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gaetano Donizetti & Felice Romani: "L'Elisir d'amore"

Dorothea
Kirschbaum

Dorothea Kirschbaum inszenierte an der Oper Frankfurt Schönbergs Pierrot lunaire im Bockenheimer Depot und übernahm kurzfristig die Regie der aktuellen Produktion von Eugen Onegin. Seit 2013 als Regieassistentin an der Oper Frankfurt engagiert, realisierte sie mehrere Kinderopern und zeichnete außerdem verantwortlich für die Dialog- und die szenische Fassung von Der Graf von Luxemburg und Die Csárdásfürstin. Von 2010 bis 2013 war sie Regieassistentin am Landestheater Schleswig-Holstein. Erste Theatererfahrungen sammelte Dorothea Kirschbaum noch während des Studiums der Musik- und Literaturwissenschaft in Berlin, u.a. bei Sebastian Baumgarten. Engagements als Regieassistentin für Schauspiel und Musiktheater führten sie zunächst an das Theater Bonn und an die Komische Oper Berlin, als Assistentin von Keith Warner arbeitete sie u.a. am Königlichen Opernhaus Kopenhagen und an der Opéra National du Rhin in Straßburg. 2004 erhielt Dorothea Kirschbaum das Stipendium des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau für Regie und Dramaturgie, 2008 war sie Finalistin des Regiewettbewerbs ringaward in Graz. Sie ist zudem Mitbegründerin der Musiktheaterwoche klang!Festival in Bielefeld.


Alexandre
Corazzola

Alexandre Corazzola arbeitet als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner, sowohl für Opern- als auch für Sprechtheater-Inszenierungen. Oft kollaboriert er mit den Regisseuren Jan Friedrich, Markus Bothe, Kristo Sagor und Hendrik Müller. Die Arbeit führte ihn an das Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Düsseldorf, Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Nationaltheater Weimar, Schauspielhaus Graz, die Staatsoper und das Staatsschauspiel Hannover, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Opéra National du Rhin und das Théatre Athenée Paris. Zuvor assistierte er an der Schaubühne Berlin, dem Tanztheater Wuppertal, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Er kehrte erst 2005 nach Europa zurück, nachdem er die New York University Tisch School of Arts mit einem Master of Fine Arts abschloss. Der Sohn eines Italieners und einer Deutschen war bereits mit 17 Jahren in die Vereinigten Staaten ausgewandert.


Bühnen- und/oder Kostümbilder:

  • "Der Freischütz", Theater Regensburg 2019
  • "Frühlings Erwachen", Schauburg München 2018
  • "Fidelio", Stadttheater Osnabrück 2018
  • "Faust", Nationaltheater Mannheim 2016
  • "Von Mäusen und Menschen", Schauspielhaus Hamburg 2009

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gaetano Donizetti & Felice Romani: "L'elisir d'amore"

Dorothee
Joisten

Die deutsche Kostümbildnerin Dorothee Joisten ist seit 2012 freischaffend für Oper und Schauspiel tätig. Sie arbeitet immer wieder mit den RegisseurInnen Jan-Christoph Gockel, Gustav Rueb, Jan Philipp Gloger, Alexander Frank, Oliver Reese und Ute M. Engelhardt zusammen. Bisher sind Produktionen an der Oper Frankfurt, dem Schauspiel Frankfurt, dem Konzerttheater Bern, der Oper Stuttgart, dem Theater an der Wien, dem Theater Osnabrück, dem Schauspiel Essen, dem Staatstheater Darmstadt und dem Saarländischen Staatstheater entstanden. Zuvor war sie als Kostümassistentin der Oper Frankfurt und am Schauspiel Frankfurt fest engagiert. Während ihres Studiums assistierte sie an den Münchner Kammerspielen und arbeitete unter anderem mit Luk Perceval, Lars-Ole Walburg und Anna Viebrock. Ihr Studium der Theaterwissenschaft, Psychologie und Philosophie an der LMU München, sowie in Venedig und Sheffield schloss sie 2007 mit dem Magister ab.


Kostümbilder:

  • "Così fan tutte", Theater Aachen 2019
  • "Die Besessenen", Staatstheater Nürnberg 2019
  • "Ljod - Das Eis", Staatstheater Mainz 2019
  • "Ein großer Aufbruch", Theater Essen 2018
  • "Manon", Salzburger Landestheater 2018

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gaetano Donizetti & Felice Romani: "L'elisir d'amore"

Benedetta
Torre

Die italienische Sopranistin Benedetta Torre überzeugt mit ihrer warmen, wohl phrasierten Stimme. Ihre jüngsten Engagements führen Sie an das Teatro Petruzzelli, das Teatro dell'Opera in Rom und zum Glyndebourne Festival, wo sie ihr Debüt als Adina in "L'elisir d'amore" gibt. Vergangene Engagements führten die junge Stimmkünstlerin zum Festival della Valle d'Itria, an die Opera die Genova, das Teatro del Giglio und die Fondazione Teatri di Piacenza. Ihre Auftritte bei den Salzburger Festspielen fanden große Zustimmung bei Presse und Publikum. Sie gewann den Jugendpreis beim 5. Internationalen Francesco Paolo Tosti Wettbewerb für SängerInnen und gab Konzerte in Tokio und Osaka. Sie trat beim 6. Internationalen Gesangswettbewerb von Renata Tebaldi auf und gewann den zweiten Preis. Benedetta Torre wurde 1994 in Genf geboren und nahm ihr Gesangsstudium schon mit dreizehn Jahren auf.


Rollen:

  • Carolina in "Il matrimonio segreto", Festival della Valle d'Itria 2019
  • Susanna in "Le nozze di Figaro", Teatro dell'Opera die Roma 2018
  • Oberpriesterin in "Aida", Salzburger Festspiele 2017
  • Adina in "L'elisir d'amore", Opera die Genova 2017
  • Mimì in "La bohème", Teatro del Giglio Lucca 2016

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gaetano Donizetti & Felice Romani: "L'elisir d'amore"

Sam
Handley

Der amerikanische Bassbariton Sam Handley wird für seine Stimmgewalt und die emotionale Tiefe seiner Performance gelobt. Er brilliert nicht nur in etablierten Opern, sondern auch in zeitgenössischen Werken. Eine intensive Arbeitsbeziehung verbindet ihn mit der Lyric Opera in Chicago. Vor Kurzem debütierte er in Asien am National Centre for the Performing Arts in Beijing. Gastauftritte führten den Opernsänger auf Bühnen in ganz Amerika. Er arbeitete mit der San Francisco Opera, der Dallas Opera, der Lexington Symphony, der Symphony New Hampshire und der Atlanta Opera. Konzerte gab er mit dem Cleveland Orchestra, in den Severance und Carnegie Halls, beim Houston Symphony Orchestra und beim Chicago Symphony Orchestra. Sam Handley gibt sein Wissen gerne an junge KünstlerInnen weiter und lehrt derzeit an den Universitäten North Park und DePaul in Chicago. Mit seiner Familie lebt er ebendort.


Rollen:

  • Konrad Nachtigall in "Die Meistersinger von Nürnberg", National Centre for the Performing Arts Beijing 2018
  • Diverse in "Fellow Travelers", Lyric Opera of Chicago 2018

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gaetano Donizetti & Felice Romani: "L'elisir d'amore"

Jonathan
Abernethy

Der mehrfach ausgezeichnete Tenor Jonathan Abernethy sang sowohl im Internationalen Opernstudio Zürich als auch an der Oper Frankfurt. Hier wird sich der Neuseeländer als Don Ottavio (Don Giovanni), Ein Sänger (Der Rosenkavalier), 4. Jude (Salome), Sali (Romeo und Julia auf dem Dorfe) sowie in Martinůs Julietta und den drei Einaktern von Křenek vorstellen. Bei den Tiroler Festpielen in Erl debütiert er als Nemorino (L’elisir d’amore). Ebenso zählt ein Konzert mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Thomas Hengelbrock zu seinen Plänen. Am Théâtre des Champs-Élysées gab er als Brighella (Ariadne auf Naxos) sein Paris-Debüt. In dieser Partie sowie als Diarte (Erismena) und mit einem Liederabend war er 2018 beim Festival d’Aix-en-Provence zu Gast. Zuvor führten ihn Auftritte u.a. als Mozarts Tamino und Don Ottavio, als Fenton (Falstaff) und Nadir (Les pêcheurs des perles) an die Opera Australia, an deren Young Artist Program er teilnahm, sowie darüber hinaus an die West Australian Opera und die New Zealand Opera. Auch als Konzertsänger ist Jonathan Abernethy gefragt und folgte Einladungen des Insula Orchestra, des Tasmanian Symphony Orchestra und des Royal Melbourne Philharmonic Orchestra. 


Mikołaj
Trąbka

Der Gewinner des Stella Maris Gesangswettbewerb 2018 und des Grand Prix der Oper Bukarest 2015 und sang die Partien Filippo (La gazzetta), Háraschta (Das schlaue Füchslein) sowie Hausknecht (Lady Macbeth von Mzensk)an der Oper Frankfurt. Bei den Tiroler Festpielen in Erl gibt er sein Rollendebüt als Belcore (L’elisir d’amore). Als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt hat Mikołaj Trąbka bereits als Andrei (Tri sestry), Harlekin (Ariadne auf Naxos) sowie in Daphne, Wozzeck und Saytricon auf sich aufmerksam gemacht. Zuvor absolvierte der junge Bariton hier das Opernstudio und überzeugte u.a. als Graf von Ceprano / Marullo (Rigoletto), Nicholas (Vanessa) und Donald (Billy Budd). Der gebürtige Pole gehörte zuvor der Opernakademie des Teatr Wielki / Opera Narodowa in Warschau an, wo er als Papageno (Die Zauberflöte), den er auch in Südkorea sang, sowie in Jan Stefanis Cud albo Krakowiaki i Górale zu erleben war. Weitere Engagements waren Pappacoda (Eine Nacht in Venedig), Figaro (Il barbiere di Siviglia) und die Uraufführung von Włodzimierz Korcz’ Łódź Story am Teatr Wielki in Łódź, letztere auch in Bydgoszcz. Darüber hinaus gab Mikołaj Trąbka Konzerte in Warschau, Lublin, Danzig (Festival Kilar+) und Bukarest. Sein Studium absolvierte Mikołaj Trąbka in Krakau und Łódź.


Barbara
Massaro

Die Sopranistin Barbara Massaro ist eine wahre Meisterin des sanften Belcanto, die bislang vor allem auf den großen Bühnen ihrer italienischen Heimat zu hören war: Zu ihren jüngsten Engagements zählen Rollen am Teatro Lirico di Cagliari, dem Teatro Coccia in Novara und dem Teatro dell'opera Giocosa in Savone. Sie spielt wiederkehrend für den "Circuito Lirico Lombardo" - einem Verbund von Theatern der Lombardei, der aufwändige Opernproduktionen ermöglichen soll. Im Jahr 2018 übernahm sie die Rolle der Frasquita in "Carmen" in der Arena di Verona. 2016 wurde sie in die Belcanto-Akademie "Rodolfo Celletti" aufgenommen und für das Festival Valle d'Itria ausgewählt. Die gebürtige Mailänderin studierte Bratsche bei Pietro Mianiti und Gesang bei Silvana Manga am Konservatorium Guiseppe Verdi in Mailand und vertrat das Konservatorium bei der 11. Ausgabe des National Arts Awards.


Rollen:

  • Jemmy in "Guglielmo Tell", Teatro Sociale die Como 2019
  • Frasquita in "Carmen", Fondazione Arena die Verona 2018
  • Aurelia in "Le donne vendicate", Festival della Valle d'Itria 2017
  • La Principessa in "La bella addormentata nel bosco", Teatro Lirico di Cagliari 2017
  • Despina in "Così fan tutte" Teatro Sociale di Como 2016

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gaetano Donizetti & Felice Romani: "L'elisir d'amore"