An der Schwelle zur Moderne: Russland & Finnland

Anatoli Konstantinowitsch Ljadow
„Der verzauberte See“ – Märchenbild für Orchester op. 62

Jean Sibelius
Violinkonzert in d-Moll, op. 47
1. Sinfonie in e-Moll, op. 39

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Dirigent Valentin Uryupin

Violine Timothy Chooi


Poetische Melancholie vermittelt das Märchenbild „Der verzauberte See“ des russischen Komponisten Anatoli K. Ljadow. Es führt in Fantasiewelten und leitet zwei zentrale Werke des bekanntesten finnischen Komponisten Jean Sibelius ein.

Seit seiner Uraufführung 1904 gilt dessen Violinkonzert als glückliche Synthese von solistischer Virtuosität und fabelhafter Instrumentation. Der 25-jährige Timothy Chooi, Preisträger des Joseph Joachim Violinwettbewerbs, spielt den anspruchsvollen Solopart. Künstlerische Zweifel und politische Unsicherheiten bestimmten den Entstehungsprozess von Sibelius’ 1. Sinfonie. Valentin Uryupin, Gewinner des 8. Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti 2017, übernimmt die musikalische Leitung des Programms mit Höhepunkten der nordeuropäischen Spätromantik.

 

 

Fr 04. Okt
19:00 Uhr → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Valentin Uryupin

Valentin Uryupin

Dirigent

Timothy Chooi

Violine


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Valentin Uryupin

Valentin
Uryupin

Der russische Dirigent Valentin Uryupin ist in zweifacher Hinsicht ein Ausnahmetalent: Im Jahr 2018/19 debütierte er beim Radio-Symphonieorchester Wien und beim Deutschen Symphonieorchester Berlin, außerdem war er bei dem SWR Symphonieorchester, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi und vielen anderen erstklassigen Orchestern zu Gast. 2017 gewann er den 8. Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti in Frankfurt. Seit 2015 ist er der Chefdirigent und künstlerische Leiter des Symphonieorchesters von Rostow am Dom. Vor seiner Karriere als gefeierter Dirigent hat Valentin Uryupin als Klarinettist mehr als 20 internationale Wettbewerbe für sich entschieden. Angesichts der Dirigate trat seine Solistenkarriere in den Hintergrund, beide Studien - Klarinette und Dirigieren - hat Valentin Uryupin am Moskauer Staatskonservatorium absolviert. Sein Repertoire umfasst über 30 Opern und Ballette, sowie ein breites Spektrum an Orchestermusik, darunter auch viele zeitgenössische Werke.


Dirigate:

  • "Eugen Onegin", Bregenzer Festspiele 2019
  • "Pagliacci", Mikhailovsky Theatre, St. Petersburg 2018
  • "Pagliacci", Novosibirsk State Opera and Ballet Theatre 2018
  • "La traviata", Perm Tchaikovsky Opera and Ballet Theatre 2017

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • "An der Schwelle zur Moderne: Russland & Finnland"

Timothy
Chooi

Der kanadisch-amerikanische Geiger Timothy Chooi gewinnt einen Wettbewerb nach dem anderen: 2019 holte er den zweiten Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel, 2018 gewann er die Joseph Joachim International Violin Competition in Hannover, außerdem die Schadt Violin Competition in den USA und viele mehr in den Jahren zuvor. Als Solist spielt der Mitte-20-Jährige mit allen großen Orchestern seiner Heimat und mit namhaften Orchestern weltweit, darunter die Brussels Philharmonic, das Orchestre Philharmonique de Liège, die Malaysian Philharmonic, sowie die NDR Radiophilharmonie. Den Startpunkt seiner Karriere markiert die Montreal Standard Life Competition, die er 2010 als einer der jüngsten Musiker überhaupt für sich entscheiden konnte. Timothy Chooi studierte im Masterprogramm der Juilliard School mit Catherine Cho. Er spielt eine 1717 Windsor-Weinstein Stradivari, die ihm vom National Arts Council of Canada zur Verfügung gestellt wird.


Preise und Auszeichnungen:

  • 2. Platz, Queen Elisabeth Competition, Brüssel 2019
  • 1. Platz, Joseph Joachim Violin Competition, Hannover 2018
  • 1. Platz, Canada Council for the Arts, Toronto 2018
  • 1. Platz, Schadt Violin Competition, USA 2018
  • 3. Platz, Michael Hill International Violin Competition,New Zealand 2015

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • "An der Schwelle zur Moderne: Russland & Finnland"