Belcanto Gala-Konzert

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Beomseok Yi

Sopran Heather Phillips

Mezzosopran Maria Ostroukhova

Tenor Theo Lebow

Tenor Francisco Brito

Bariton Danylo Matviienko


Belcanto, schöner Gesang: Das klingt nach italienischer Leichtigkeit, allein das gesprochene Wort ruft sonnige Bilder und Erinnerungen an Ferien in südlichen Gefilden hervor. Wenn ein Konzertsaal für Belcanto geradezu prädestiniert ist, ja quasi danach verlangt, dann ist es der des Festspielhauses in Erl. Gesangsstil, Ästhetik und Technik des Belcanto, der vor allem
die italienischen Opern vom Ende des 16. bis Mitte des 19. Jahrhunderts prägte, kommen in diesem Saal auf das Feinste zum Ausdruck. Diese Eigenschaft nutzen die Tiroler Festspiele Erl, um ihren Gästen eine Auswahl der schönsten Arien und Kompositionen der berühmtesten Komponisten dieser Epoche – Gioacchino Rossini, Vincenzo Bellini und Gaetano Donizetti, aber auch Frühwerke Giuseppe Verdis – zu präsentieren. Die Ballettmusik von Gounods "Faust" sowie Arien aus den
Rossini-Opern „Semiramide“ und „La Cenerentola“ werden dargeboten, darüber hinaus wird die Cavatine „Regnava nel silenzio“ aus Donizettis „Lucia di Lammermoor“ bei diesem Konzert ebenso wenig fehlen wie die Ballettmusik aus Rossinis „Guillaume Tell“. Man darf sich auf einen Abend voll musikalischer Glückseligkeit freuen!

Fr 22. Jul
19:00 Uhr → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Beomseok Yi

Musikalische Leitung

Heather Phillips

Sopran

Maria Ostroukhova

Mezzosopran

Theo Lebow

Tenor

Francisco Brito

Tenor

Danylo Matviienko

Bariton


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Beomseok
Yi

Beomseok Yi arbeitet als Dirigent, Komponist, Arrangeur und Liedbegleiter. Zunächst studierte er in seiner Heimatstadt Seoul Geschichte und Archäologie, bevor er mit dem Dirigierstudium begann, das ihn auch an die Kunstuniversität Graz führte. Hier absolvierte er das Fach Orchesterdirigieren bei Professor Martin Sieghart mit Auszeichnung und studierte Korrepetition bei Professor Günter Fruhmann. Auch arbeitete er dort bereits während seines Studiums als Chor-Korrepetitor bei Professor Johannes Prinz und als Gast-Korrepetitor und Bühnenmusikdirigent am Grazer Opernhaus (2014-2016). 2015 erhielt er ein Begabten-Stipendium der Stadt Graz.

Neben seinem Studium besuchte Beomseok Yi Meisterkurse bei Peter Eötvös, Ulrich Windfuhr und Klaus Arp und dirigierte Orchester wie die Hamburger Symphoniker, das Rumänische Rundfunk Symphonieorchester, das Savaria Symphonieorchester, das Ljubljaner Festival Orchester und das Israel Kammerorchester.

2016 kam er als musikalischer Referent von Gustav Kuhn zu den Tiroler Festspielen Erl, 2017 wurde  er Leiter der Musikabteilung und trägt seither maßgeblich als Dirigent und musikalischer Assistent zum Gelingen der Festspiele bei. Im Rahmen dieser Tätigkeit dirigierte und assistierte er bei verschiedenen Opern, darunter Wolfgang Amadeus Mozarts „Il Re Pastore“, „Die Zauberflöte“, „Zaide (Fragmente)“ Gioachino Rossinis „L‘italiana in Algeri“, „Semiramide“, „Guglielmo Tell“, „Ermione“, Giacomo Puccinis "La Bohème", Vincenzo Bellini „La Sonnambula“, Richard Wagners „Tannhäuser“, „Lohengrin“, „Parsifal“ sowie „Der Ring des Nibelungen“ unter Gustav Kuhn, Lothar Zagrosek, Friedrich Haider und Paolo Carignani. Zur Eröffnung der Sommerfestspiele Erl 2017 dirigierte Beomseok Yi die Uraufführung seiner Komposition "Lux aeterna" mit dem Festspielorchester und Festspielchor. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war ihm bei den Winterfestspielen 2018/19 beschieden, als das von ihm, gemeinsam mit Stefano Teani, komponierte  Werk „Maximilian“ zum Beginn des Maximilian-Jahres 2019 ebenfalls zur Uraufführung kam. Dieses Auftragswerk der Tiroler Festspiele Erl erweis sich als erfolgreich sowohl beim Publikum als auch bei den Medien.

Darüber hinaus leitete Beomseok Yi das Erler Silvesterkonzert 2018 sowie im Sommer 2019 „Fragmente“ – die besten Stücke aus Mozarts fragmentarischen Opern – und das Abschlusskonzert. Seine Engagements führen ihn inzwischen auch ins Ausland. So dirigierte er im Januar 2020 das Konzert „ Yellow Starts“ zum internationalen Holocaust-Gedenktag an der belarussischen Philharmonie Minsk.


Heather
Phillips

Die High-Lyric-Sopranistin Heather Phillips, deren Darbietungen von Opera News als „wunderschön“ und „schimmernd“ beschrieben wurden, wird weiterhin von Kritikern mit seriösen Darbietungen auf der Opern- und Konzertbühne gewürdigt.

Für die Spielzeit 2019 - 2020 gibt Frau Phillips ihr deutsches Debüt an der Oper Frankfurt in der Titelrolle von Rossini's Bianca e Falliero in einer Neuproduktion von Regisseur Tilmann Köhler. Frau Phillips wird im Sommer 2020 auch ihr österreichisches Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl. In dieser Saison wird sie auch als Sopransolistin in Carmina Burana mit dem Brazos Valley Symphony Orchestra konzertieren.

In der Spielzeit 2018 - 2019 debütierte Frau Phillips mit der New Orleans Opera als Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, der Opera Naples als Micaëla in Carmen und dem Austin Symphony Orchestra sowie dem Oregon Music Festival als Solistin in Brahms 'Ein Deutsches Requiem . Frau Phillips kehrte auch als Sopransolistin in Händels Messiah und als Sopransolistin in Haydns Messe in der Kriegszeit an die Boise Philharmonic zurück. Im Herbst 2018 trat sie dem Künstlerliste der San Francisco Opera bei, als die Zweitbesetzung Strauss 'Arabella für die Titelrolle zu produzieren.

Während der Spielzeit 2017-2018 debütierte Miss Phillips mit der Austin Lyric Opera als Micaëla in Carmen und trat auf der Konzertbühne als Sopransolistin in Händels Messiah mit den Boise Philharmonic, als Sopransolistin in Carmina Burana mit den Boise Philharmonic und dem Valley auf Symphony Orchestra in Texas und gab ihr New York Philharmonic Debüt als Sopransolistin in Beethovens Choral Fantasy im Lincoln Center.

Während der Spielzeit 2016-2017 gab Frau Phillips ihr Debüt an der Arizona Opera als Nannetta in Falstaff und debütierte mit der Opera Philadelphia als Katie in Jennifer Higdons Cold Mountain, einer Rolle, die sie an der Santa Fe Opera kreierte und für den Grammy nominierte Originalbesetzung Aufnahme. Später in der gleichen Saison kehrte sie an die Opera Philadelphia zurück, wo sie die Komponistenworkshopserie Double Exposure aufführte. Auf der Konzertbühne trat sie als Sopransolistin in Mendelssohns Elijah mit dem von Grammy nominierten Ensemble True Concord auf und kehrte als Rezitalistin in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Kevin Murphy zum Ravinia Festival und zum Tucson Desert Song Festival zurück. Weitere frühere Aufführungen waren Elvira in Rossinis L'italiana in Algeri an der Lyric Opera in Kansas City, Micaëla in Carmen mit der Kentucky Opera, Zerlina in Don Giovanni an der Opera Southwest, Musetta in La Bohème beim Crested Butte Music Festival und Barbarina in Le Nozze di Figaro in der Cincinnati Opera.

Ms. Phillips war ein Mitglied Santa Fe Opera-Lehrlingsprogramms für die Spielzeiten 2014 und 2015 als die Zweitbesetzung Micaela in Carmen und für Gilda in Rigoletto. Sie trat auch als Solistin in einem Liederabend mit Harry Bickett am Klavier für die Kammermusikserie Performance Santa Fe auf. In den Lehrlingsszenen der Santa Fe Opera war sie als Luisa (Luisa Miller von Verdi) und als La Contessa (Il Viaggio A Reims von Rossini) zu sehen. Während ihrer Zeit als Stipendiatin beim Aspen Music Festival sang sie die Rolle der Helena in Brittens Ein Sommernachtstraum unter der Leitung von Jane Glover.

Frau Phillips hat viele Auszeichnungen erhalten, unter anderem beim Internationalen Gesangswettbewerb Gerda Lissner 2015, der Licia Albanese-Puccini-Stiftung und dem Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Gari. Sie ist auch die Empfängerin eines der herausragenden Preise für Sängerlehrlinge der Santa Fe Opera. Ebenfalls im Jahr 2014 nahm Frau Phillips an den Auditions des Metropolitan Opera National Council teil, gewann den Bezirk Connecticut und rückte in das Regionale Finale von New England vor, wo sie mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde. In den vergangenen Jahren erhielt sie auch Anerkennungen und Auszeichnungen von der George London Foundation, dem Lotte Lenya-Wettbewerb der Kurt Weill Foundation, der Marcello Giordani Foundation, dem Irma M. Cooper-Gesangswettbewerb, dem Schuyler Foundation-Wettbewerb für Karrierebrücken, dem National Opera Association-Gesangswettbewerb und Orpheus Vocal Wettbewerb, Violetta Dupont Vocal Competition und der Anna Sosenko Assist Trust. 2013 gab sie ihr Debüt in der Weill Recital Hall bei Carnegie Hall als Finalistin beim Nico Castel Master Singer Competition und wurde im selben Jahr ausgewählt, um die USA als Finalistin beim Queen Sonja International Vocal Competition im norwegischen Oslo zu vertreten.

​Frau Phillips erhielt sowohl ihren Master- als auch ihren Bachelor-Abschluss an der University of Cincinnati, College-Konservatorium für Musik. Bevor ihr Studium der Opernkunst begann, absolvierte Frau Phillips 10 Jahre lang eine Ausbildung als Pianistin und Flötistin. Sie trat als Jugendliche mit dem Canton Youth Symphony Orchestra als Flötistin auf und trat in der gesamten Gemeinde als ehrenamtliche Mitarbeiterin für Klavier, Flöte und Gesang auf mit dem McDowell Music Club ihrer Heimatstadt Canton, Ohio.


Maria
Ostroukhova

Russian mezzo-soprano Maria Ostroukhova began her international career after winning the Michael Oliver Prize at the London Handel Competition in 2015.  Her  recent engagements include Isabella L’ITALIANA IN ALGERI at Ópera de Tenerife and Teatro Comunale di Bologna,  Dardano AMADIGI at the London Handel Festival, Ottavia L’INCORONAZIONE DI POPPEA at the Longborough Festival,  Bradamante ALCINA for the Lammermuir Festival and Ryedale Festival Opera, Albino in Johann Hasse’s I pellegrini al Sepolchro di Nostro Signore at Moscow’s Tchaikovsky Philharmonic Hall, Emirena in Pergolesi’s ADRIANO IN SIRIA at Cadogan Hall, the Mozart Requiem at St. Martin in the Fields and Les Noces with the London Philharmonic Orchestra conducted by Vasily Petrenko.

Upcoming engagements include Tisbe LA CENERENTOLA at the Grange Festival (UK) conducted by David Parry and her role-debut and company-debut as Falliero BIANCA E FALLIERO at Oper Frankfurt.

Other roles include Ottavia and Fortuna in Monteverdi’s CORONATION OF POPPEA, Mrs. Herring ALBERT HERRING, Dritte Dame DIE ZAUBERFLOETE, Carilda ARIANNA IN CRETA, Maman, La Tasse Chinoise, and La Libellule L’ENFANT ET LES SORTILEGES and the title-role GIULIO CESARE IN EGITTO.  Concert performances encompass Verdi’s Requiem, Pergolesi’s Stabat Mater, Janacek’s The Diary of the One Who Disappeared and Mahler’s Symphony #2.  Her professional recordings include “A lullaby for Princess Charlotte” by Dr Olga Thomas produced by the Royal Marines’ Bandmaster and the Cruise Bereavement Care as a private gift for Her Majesty the Queen. Maria has been an Alvarez Young Artist at Garsington, where she covered Ino SEMELE.

Born into a family of Muscovite musicians, Maria started her professional musical education at the age of six. Her formal education include degrees from the Moscow Gnessins’ College of Music as a pianist and accompanist with Anna Arzamanova and Marianna Shalitaeva, graduated magna cum laude, the Tchaikovsky Moscow State Conservatoire as a pianist, harpsichordist, historical piano and basso continuo with Yuri Martynov and Alexandra Koreneva and recently graduated from the Royal College of Music, London, with a Master of Vocal Performance and a Graduate Diploma in Vocal Performance, both with distinction.


Theo
Lebow

THEO LEBOW ist derzeit an der Frankfurter Oper im Festensemble und sowohl in Nordamerika als auch in Europa tätig und festigte seinen Ruf als einer der besten jungen lyrischen Tenöre auf internationalen Bühnen. Seine Leistungen zeigen außergewöhnliche

Intelligenz und musikalisches Verständnis und sein schauspielerisches Können ergänzt seine technische Finesse und seinen schönen Klang.

Diese Eigenschaften haben es ihm ermöglicht, ein bemerkenswert vielfältiges Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart aufzubauen.

 

Der gebürtige Amerikaner aus Los Angeles tritt nun in seinem dritten Jahr als Ensemblemitglied der Frankfurter Oper auf. Das Repertoire reichte von Tamino in Mozarts Die Zauberflöte und Tom Rakewell in Strawinskys The Rake's Progress bis zur Tenorrolle von Massimo in Glucks Ezio. Ieiner kürzlich erschienenen Neuproduktion von Mozarts Betulia liberata waren die Kritiken von seiner Darstellung des Ozia begeistert.

 

Nach seinem Auftritt an der Boston Mid-Summer Opera als Almaviva in Il barbiere di Siviglia kehrte Lebow nach Frankfurt zurück. In seiner Saison 2018-2019 spielte er unter anderem in Ariadne auf Naxos, Satyricon, The Merry Widow, Dalibor und Die Zauberflöte. In den Jahren 2017-18 hörten ihn die Frankfurter Operngäste als Ruiz in Il Trovatore, Squeak in Billy Budd, Ein alter Gefangener in Janáceks From the House of the Dead sowie als Carlo in der Frankfurter Erstaufführung von Manfred Trojahns Enrico, und Krell in

der Weltpremiere von Arnulf Herrmanns Der Mieter. Theos Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart, umfasst bereits rund 20 Rollen in Opern, und er hat in sechs Sprachen gesungen.

 

Zu den Engagements gehörten Jupiter/Apollo in Händels Semele an der Seattle Opera; Picasso und F. Scott Fitzgerald in der Uraufführung von Ricky Ian Gordons Oper „27" neben Stephanie Blythe und Elizabeth Futral für das Operntheater von St. Louis (ebenfalls auf CD von Albany Records); Jaquino in Beethovens Fidelio beim Shippensburg Festival in Pennsylvania; Mr. Porcupine in Tobias Pickers Fantastic Mr. Fox für die Opera San Antonio und die Odyssey Opera in Boston sowie Fenton in Verdis Falstaff an der Opera Hamilton - seinem kanadischen Debüt -, wo er für seinen „plangent tenor with a sweet timbre“ (La Scena Musicale, Montréal) gefeiert wurde.

Theo wurde von der Santa Fe Opera mit dem Richard Tucker Foundation Award ausgezeichnet und wurde Teil des Young Artists Programms. Es folgten Einladungen an das prestigeträchtige San Francisco Opera Merola Summer Program und zum Young Artist Program der Seattle Opera.

Bei Konzerten zeichnen sich Theos Auftritte durch musikalische Beredsamkeit und kraftvolle Kommunikation des Textes aus, verbunden mit stimmlicher Schönheit. Er hat im Weill Recital Hall der Carnegie Hall gesungen; ein Schwabacher Debütkonzert in San Francisco; Konzerte mit dem New York Festival of Song im Terrace Theatre des Kennedy Center in Washington sowie in Caramoor und New York City; und nahm an einem Schubert und dessen Welt von vokaler Kammermusik beim Bard Music Festival in New York teil.

Theos Konzertengagements listen mehrere Auftritte auf der Hauptbühne der Carnegie Hall, insbesondere als Solist in Händels Messiah. Auf der gleichen Bühne hat er das Tenorsolo in Mendelssohns Symphonie Nr. 2 (Lobgesang) und Ausschnitte aus Verdis Rigoletto zusammen mit der Sopranistin Jennifer Zetlan gesungen.

Theo hatte auch die seltene Gelegenheit, 2011 mit Bryn Terfel, Stephanie Blythe und Angela Meade bei der Richard Tucker Gala in der Avery Fisher Hall im Lincoln Center zu singen.


Francisco
Brito

Francisco Brito, Tenor, wurde 1986 in Argentinien geboren. Von 2011 bis 2013 war er Stipendiat der arteMusica-Stiftung. Sein Studium begann er in seinem Heimatland und setzte es anschließend in Italien an der Accademia d’Arte Lirica di Osimo sowie an der Scuola dell’Opera Italiana di Bologna fort, wo er sich auf das Rossini-Repertoire spezialisierte. Sein Operndebüt machte er 2006 als Il Conte di Libenskof in Il viaggio a Reims beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Anschließend Gastengagements am Teatro Comunale Mario del Monaco di Treviso (Lindoro in L’Italiana in Algeri), in La scala di seta an der Opera Lombardia sowie am Teatro Argentino de La Plata in Buenos Aires. 2011-2013 war Brito Mitglied des Opernstudios an der Oper Frankfurt. 2011 gab er in Anna Bolena sein Hausdebüt an der Semperoper Dresden. Zu seinen jüngsten Auftritten zählen u.a. Il Conte di Libenskof am Opernhaus Zürich, Lindoro am Teatro Comunale di Treviso und di Ferrara und Florville (Il signor Bruschino) am Teatro La Fenice in Venedig. 


Danylo
Matviienko

Danylo Matviienko ist seit der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Frankfurter Opernstudios. Im Rahmen der Soiree »Warschau – Frankfurt – Transit« trat das ehemalige Mitglied der Opernakademie des Teatr Wielki Warschau bereits 2017 an der Oper Frankfurt auf. In dieser Spielzeit war der Bariton bereits in Křeneks „Schwergewicht“ zu sehen und verkörperte Partien in Faurés „Pénélope“ und „Don Carlo“. Neben seinem Debüt Zweiter Nazarener / Cappadozier in „Salome“ wirkte er in Rossinis „La gazzetta“ mit. Sein Debüt als Masetto („Don Giovanni“) musste bedingt durch die Corona-Krise entfallen. Der gebürtige Ukrainer absolvierte ebenfalls die Opernstudios der Nationalen Musikakademie in Kiew und der Opéra national de Paris, wo er zuletzt in Boesmans „Reigen“ und der „Kurt Weill Story“ sowie als Dr. Falke („Die Fledermaus“) und Jäger („Rusalka“) auftrat. Mit Partien wie Graf Danilo („Die lustige Witwe“), Tschaikowskis Eugen Onegin, Figaro („Il barbiere di Siviglia“), Rossinis Macrobio („Pietra del paragone“) und Germano („La scala di seta“) oder Donizettis Gasparo („Rita et Germano“) war der Bariton u.a. an der Nationalen Musikakademie sowie am Nationalen Operettentheater in Kiew und an der Donbass Opera in Donezk zu erleben. Neben seiner musikalischen Ausbildung in Donezk schloss Danylo Matviienko ein Mathematikstudium an der dortigen Universität ab.