Gastspiel des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters

Antonín Dvořák
Violinkonzert a-Moll op. 53

Anton Bruckner
6. Sinfonie in A-Dur (WAB 106)

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Dirigent Sebastian Weigle

Violine Yury Revich


Heute gehören Bruckners Sinfonien zum Kern des Konzertrepertoires. Als sie Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, mussten sie um die Anerkennung des Publikums ringen. „Interesse und Befremden hielten sich die Waage“, liest man in zeitgenössischen Kritiken, aber auch, dass der Komponist „stürmisch gefeiert“ worden sei.

Die Atmosphäre in solchen Konzerten, meist im Wiener Musikvereinssaal, muss einzigartig gewesen sein. Einen böhmischen Kontrapunkt bietet das fast gleichzeitig entstandene Violinkonzert von Antonín Dvořák. Kaum zu glauben, dass auch diese faszinierende Komposition bis zu ihrem Welterfolg einige Hürden zu meistern hatte. Der international gefeierte junge Geiger Yuri Revich wird vom mehrfach als „Orchester des Jahres“ ausgezeichneten Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter der Leitung des Frankfurter Generalmusikdirektors Sebastian Weigle begleitet. 

Fr 03. Jan
18:00 Uhr → Festspielhaus


Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Sebastian Weigle

Dirigent

Yury Revich

Violine


Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Sebastian
Weigle

Der Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt Sebastian Weigle dirigierte in der Spielzeit 2016/17 in Frankfurt die Neuproduktionen Martha und Eugen Onegin sowie Vorstellungen von Die Zauberflöte, Der Spieler, Arabella und Der fliegende Holländer. Für Fidelio und die Neuproduktion Der Rosenkavalier kehrt er außerdem an die Metropolitan Opera in New York zurück. Jüngst stand er in Frankfurt bei den Neuproduktionen Iwan Sussanin und Wozzeck sowie bei den Wiederaufnahmeserien von Die tote Stadt, Der Rosenkavalier und Der Ring des Nibelungen am Pult. Fulminante Erfolge feierte der ehemalige Staatskapellmeister der Staatsoper Berlin und einstige GMD des Gran Teatre del Liceu in Barcelona u.a. auch am Opernhaus Zürich, an der Semperoper Dresden, an der Deutschen Oper Berlin, an den Staatsopern in Hamburg, München und Wien sowie bei den Bayreuther Festspielen und beim Spring Festival Tokio. Als Einspielung unter seiner musikalischen Leitung sind bisher bei OehmsClassics erschienen: Julietta, Wagners Ring, Lear, Die Königskinder, Die tote Stadt, La fanciulla del West, Ariadne auf Naxos und die drei frühen Wagner-Opern; fortgesetzt wird die Reihe der sinfonischen Werke von Richard Strauss. Für seine Frankfurter Interpretation von Die Frau ohne Schatten (CD bei OehmsClassics) kürte ihn die Opernwelt zum »Dirigenten des Jahres 2003«.


Yury
Revich

Der Stargeiger Yuri Revich ist ein strahlend heller Stern am Klassik-Himmel: Der Liebling der Szene konzertiert regelmäßig in der Laeiszhalle in Hamburg, im Konzerthaus Berlin, im Gasteig in München, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, in der Metropolitan Hall in Tokio, in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau, in der Cadogan Hall in London, sowie in der Preston Bradley Hall in Chicago. Seit 2015 präsentiert er mit "Friday Nights with Yury Revich" eine eigene Konzertreihe in Wien. Sein Debüt in der Mailänder Scala gab der vielfach Ausgezeichnete im Jahr 2013, schon 2009 debütierte er in der Carnegie Hall in New York. Von 2009 bis 2016 studierte der Österreicher mit den russischen Wurzeln an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Schon mit sieben Jahren trat er in die Zentrale Musikschule des Moskauer Konservatoriums ein.


Preise und Auszeichnungen:

  • Nachwuchskünstler des Jahres beim ECHO Klassik, 2016
  • Young Artist of the Year beim International Classical Music Award, 2015
  • Young Musicians Award vom Beethoven Center Vienna, 2014
  • 3. Preis und Sonderpreis „für die beste Interpretation des vorgeschriebenen Werkes von Bach“ beim 12. Internationaler Wettbewerb für Violine im Kloster Schöntal, 2007

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Gastspiel des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters: "Antonín Dvořák und Anton Bruckner"