Familienkonzert

Lohengrin, der geheimnisvolle Schwanenritter

Für junges Publikum ab 7 Jahren und deren Begleitpersonen

 

Dauer: ca. 50 Minuten


Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Dirigent: Beomseok Yi
Sopran: Corina Koller
Buch & Moderation: Karin Meissl
Buch & Inszenierung: Juana Inés Cano Restrepo

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Dirigent Beomseok Yi

Buch & Moderation Karin Meissl

Buch & Inszenierung Juana Inés Cano Restrepo

Sopran Corina Koller

Video Martin Schwarz


Richard Wagners Oper „Lohengrin“ steckt voller Geheimnisse! Das ganze Königreich grübelt, wer der unbekannte Schwanenritter ist, der Prinzessin Elsa vor dem Gefängnis bewahrt hat. Ist er ein Held? Oder doch ein Bösewicht, wie es die zwielichtige Magierin Ortrud behauptet?

 

Lüften wir das ein oder andere Geheimnis gemeinsam mit unseren Held*innen des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl, denn viele Antworten stecken in der Musik selbst: gleißend helle Geigen wechseln sich mit den düsteren Klangfarben der tiefen Bläser, Celli und Kontrabässe ab, königliche Trompeten rufen zur Ordnung. Und am Höhepunkt - ein Beckenschlag!

 

Doch auch uns selbst wollen wir befragen: Was macht einen (Super-) Helden aus? Kennen auch wir Situationen, in denen wir uns manchmal einen Helden oder eine Heldin wünschen?

Wir freuen uns auf ein interaktives Konzert für die ganze Familie!

 

Tickets erhalten Sie über das Kartenbüro unter der Telefonnummer 0043 53738100020 oder per E-Mail an karten@tiroler-festspiele.at 

 

BITTE BEACHTEN!

Alle Details unseres Covid-19-Sicherheitskonzeptes und was es zu beachten gilt finden Sie übersichtlich zusammengefasst unter folgendem Link:

ALLE INFOS RUND UM DAS FAMILIENKONZERT

Sa 19. Jun
16:00 Uhr → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Beomseok Yi

Dirigent

Karin Meissl

Buch & Moderation

Juana Inés Cano Restrepo

Buch & Inszenierung

Corina Koller

Sopran

Martin Schwarz

Video


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Beomseok
Yi

Beomseok Yi arbeitet als Dirigent, Komponist, Arrangeur und Liedbegleiter. Zunächst studierte er in seiner Heimatstadt Seoul Geschichte und Archäologie, bevor er mit dem Dirigierstudium begann, das ihn auch an die Kunstuniversität Graz führte. Hier absolvierte er das Fach Orchesterdirigieren bei Professor Martin Sieghart mit Auszeichnung und studierte Korrepetition bei Professor Günter Fruhmann. Auch arbeitete er dort bereits während seines Studiums als Chor-Korrepetitor bei Professor Johannes Prinz und als Gast-Korrepetitor und Bühnenmusikdirigent am Grazer Opernhaus (2014-2016). 2015 erhielt er ein Begabten-Stipendium der Stadt Graz.

Neben seinem Studium besuchte Beomseok Yi Meisterkurse bei Peter Eötvös, Ulrich Windfuhr und Klaus Arp und dirigierte Orchester wie die Hamburger Symphoniker, das Rumänische Rundfunk Symphonieorchester, das Savaria Symphonieorchester, das Ljubljaner Festival Orchester und das Israel Kammerorchester.

2016 kam er als musikalischer Referent von Gustav Kuhn zu den Tiroler Festspielen Erl, 2017 wurde  er Leiter der Musikabteilung und trägt seither maßgeblich als Dirigent und musikalischer Assistent zum Gelingen der Festspiele bei. Im Rahmen dieser Tätigkeit dirigierte und assistierte er bei verschiedenen Opern, darunter Wolfgang Amadeus Mozarts „Il Re Pastore“, „Die Zauberflöte“, „Zaide (Fragmente)“ Gioachino Rossinis „L‘italiana in Algeri“, „Semiramide“, „Guglielmo Tell“, „Ermione“, Giacomo Puccinis "La Bohème", Vincenzo Bellini „La Sonnambula“, Richard Wagners „Tannhäuser“, „Lohengrin“, „Parsifal“ sowie „Der Ring des Nibelungen“ unter Gustav Kuhn, Lothar Zagrosek, Friedrich Haider und Paolo Carignani. Zur Eröffnung der Sommerfestspiele Erl 2017 dirigierte Beomseok Yi die Uraufführung seiner Komposition "Lux aeterna" mit dem Festspielorchester und Festspielchor. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war ihm bei den Winterfestspielen 2018/19 beschieden, als das von ihm, gemeinsam mit Stefano Teani, komponierte  Werk „Maximilian“ zum Beginn des Maximilian-Jahres 2019 ebenfalls zur Uraufführung kam. Dieses Auftragswerk der Tiroler Festspiele Erl erweis sich als erfolgreich sowohl beim Publikum als auch bei den Medien.

Darüber hinaus leitete Beomseok Yi das Erler Silvesterkonzert 2018 sowie im Sommer 2019 „Fragmente“ – die besten Stücke aus Mozarts fragmentarischen Opern – und das Abschlusskonzert. Seine Engagements führen ihn inzwischen auch ins Ausland. So dirigierte er im Januar 2020 das Konzert „ Yellow Starts“ zum internationalen Holocaust-Gedenktag an der belarussischen Philharmonie Minsk.


Karin
Meissl


Karin Meissl geboren 1983, aufgewachsen im niederösterreichischen Weinviertel. Karin Meissl studierte Schlagwerk an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Josef Gumpinger (RSO Wien) mit den Abschlüssen Bachelor of Arts 2006 und Master of Arts 2010 mit Auszeichnung. Parallel zum Bachelor studierte sie Instrumental- und Gesangspädagogik mit dem Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik und schloss 2006 mit der staatlichen Lehrbefähigung ab. Schon während ihrer Studienzeit unterrichtete sie Schlagwerk an der Musikschule Korneuburg. Von 2017-2019 absolvierte sie den Masterlehrgang „Musikvermittlung - Musik im Kontext“ an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Bereits während ihres Musikstudiums konnte sie wertvolle Erfahrungen als Substitutin in zahlreichen Wiener Orchestern sammeln. 2005/06 erhielt sie einen Zeitvertrag als Schlagzeugerin im Orchester der Wiener Staatsoper, es folgten zahlreiche Konzerte und Tourneen mit den Wiener Philharmonikern sowie u.a. die Mitwirkung beim Neujahrskonzert 2006 unter Mariss Jansons; Seit 2007 ist Karin Meissl als 1. Paukistin mit Verpflichtung zum Schlagzeug bei den Grazer Philharmonikern in der Oper Graz engagiert. Regelmäßige Substitutentätigkeiten führen sie u.a. zu den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Ensemble Kontrapunkte, ins RSO Wien und zum Tonkünstler Orchester Niederösterreich. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Musikerin ist Karin Meissl als freischaffende Musikvermittlerin aktiv. Dabei gestaltet und moderierte sie unterschiedlichste Konzertformate für junges und junggebliebenes Publikum u.a. an der Alten Oper Frankfurt, der Oper Graz, bei den Tiroler Festspielen Erl sowie bei diversen Festivals. 2020 wurde sie erstmals als Gastdozentin für Musikvermittlung an die Anton Bruckner Privatuniversität eingeladen.


Juana Inés Cano
Restrepo


Juana Inés Cano Restrepo beginnt ihre künstlerische Laufbahn 2010 als Regieassistentin an der Oper Graz und dem Kinder- und Jugendtheater Next Liberty. In den darauffolgenden Jahren führen sie Engagements an das Bolshoi Theater in Moskau, zu den Bregenzer Festspielen, an das Theater an der Wien, den Theatern Chemnitz und an das Stadttheater Klagenfurt, wo sie u.a. Claus Guth, Olivier Tambosi, Philipp Stölzl, Nadja Loschky, Rolando Villazón und Brigitte Fassbaender assistiert.

 

2015 entwickelt sie die Programmlinie „OpernKurzgenuss“ für die Oper Graz, in deren Rahmen sie „Susannens Geheimnis“  (E. Wolf-Ferrari), „La Voix Humaine“ (F. Poulenc) und „Die Enthauptung von Johannes dem Täufer“ (A. M. Bononcini) inszeniert. Ab der Saison 2016/2017 tritt sie zudem für drei Spielzeiten ein Festengagement an der Oper Graz an und zeichnet eb
endort 2018 für die künstlerische Einrichtung von Leonhard Bernsteins „Candide“ mit Maria Happel als Erzählerin verantwortlich. Im selben Jahr realisiert sie Hans Werner Henzes „Pollicino“ in einem überregionalen Projekt mit Kindern und Jugendlichen aus Vorarlberg, dem Allgäu und Bayern in Scheidegg.

 

Ihre Inszenierung von Martin Zels „Die große Wörterfabrik“ feiert im Januar 2020 am Theater Münster Premiere, wo sie sich in der aktuellen Spielzeit mit dem Auftragswerk “Musenstaub und Musenkuss” auch erstmals als Librettistin präsentiert. In der Saison 2020/2021 stellt sie sich am Theater Bielefeld als Co-Regisseurin für „Dunkel ist die Nacht, Rigoletto!“ vor, bevor ihre Neuinterpretation von Webers „Der Freischütz an den Landesbühnen Sachsen folgt. Dort zeichnet sie neben der Regie auch für die neue Dialogfassung verantwortlich.


Corina
Koller


Corina Koller, in Leoben geboren, begann ihre künstlerische Ausbildung mit dem 5. Lebensjahr in klassischem Ballettunterricht, Blockflöte, Klavier und Gesang an der Musikschule Leoben.

Im März 2017 beendete sie an der Karl-Franzens Universität mit dem Master of Arts ihr Kunstgeschichte Studium und schloss im Oktober 2020 das Masterstudium Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz „mit Auszeichnung“ ab.

Die Sopranistin besuchte Meisterkurse bei Dame Emma Kirkby, Gabriele Lechner, KS Linda Watson und Cheryl Studer.

Als gefragte Konzertsängerin war sie bereits mehrmals im Stefaniensaal Graz, bei Georg Friedrich Haas 7 Klangräume zu den unvollendeten Fragmenten des Requiems von W. A. Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdys Lobgesang und zuletzt als Sopransolistin in der 4. Sinfonie von Gustav Mahler, zu Gast.

Im Laufe ihres Studiums war sie in Henry Purcells King Arthur, Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel, Kurt Weills Der Silbersee, Ralph Benatzkys Im weißen Rössl und in Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor  als Frau Fluth zu hören und konnte mit Regisseuren wie Ernst Marianne Binder und Lorenzo Fioroni arbeiten.

Im Stadttheater Leoben debütierte sie als Rosalinde in der Operette Die Fledermaus, als Hanna Glawari in Die lustige Witwe und im Dezember 2019 als Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin.

Die junge Opernsängerin ist Bayreuth-Stipendiatin des Jahres 2019 und kann als Finalistin internationaler Wettbewerbe eine Vielzahl von Preisen vorweisen.

Im Rahmen des steirischen Herbstes war sie im Oktober 2019 bei der Uraufführung der Oper Consumnia (Regie: Olivier Tambosi) und im September 2020 bei einer Performance von Lulu Obermayer L'Opra fatale - Eine Intervention zu sehen.

In der Spielzeit 2020/21 war sie als Hodel in Anatevka an der Oper Graz  zu sehen.


Martin
Schwarz

Martin Schwarz ist Beleuchter, Fotograf und Visual Artist. Seine Anfänge machte er in der Clubszene, wechselte während seines Studiums der Musikologie 2009 zum Musiktheater und beschäftigt sich seither intensiv mit Bühnenlicht. Unter anderem wirkte er beim Wagner Festival Wels und den Salzburger Festspielen mit. Neben interdisziplinären Kooperationen mit Künstlern des Forum Stadtparks und Ausflügen in die Filmbranche fühlt er sich in der Oper Graz beheimatet. Dort verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Sebastian Alphons.