Mariko Hara

Opening of Chamber Music Hall

Viola Mariko Hara


Dieser Termin hat gleich in mehrfacher Hinsicht besondere Bedeutung für die Tiroler Festspiele Erl. Es ist die erste öffentliche Gelegenheit, den neuen Kleinen Saal als Kammermusiksaal zu erleben. Damit ermöglicht dieser neue Raum innerhalb des existierenden Ensembles des grandiosen Festspielhauses viele neue Möglichkeiten: Er ist ein dringend benötigter Probensaal und ein Raum, in dem die TFE das Jugend-Programm weiter ausbauen werden. Es ist ein Treffpunkt für die musikalische Szene des Bezirks oder für literarische Veranstaltungen und Werkeinführungen. Aber eben auch ein funktioneller Kammermusiksaal, in dem Sie Meisterwerke dieser Gattung in einem dafür hervorragend proportionierten Raum erleben können.

Wir freuen uns, dass wir für diesen besonderen Anlass Mariko Hara mit ihrem Jupiter Quartet Japan gewinnen konnten. Frau Hara ist dem Erler Publikum schon seit 2016 durch ihre brillanten Auftritte im Rahmen von „Viola Obsession“ gut bekannt. An diesem Abend interpretiert sie mit ihren Freunden Beethovens spätes Streichquartett op. 127, welches der Meister zwei Jahre vor seinem Tod vollendete. Zum 250. Geburtstag haben die TFE dem großen Genie Beethoven sehr viel Programm gewidmet.

Mo 27. Jul
19:30 Uhr → Festspielhaus / Kleiner Saal

Mariko Hara

Viola

Mariko
Hara

Mariko Hara wurde 1984 in Tokio geboren, wo sie im Alter von fünf Jahren ersten Geigenunterricht an der Toho Musikschule erhielt. 2005 wechselte Mariko zur Viola, nachdem sie die Bratscherin Nobuko Imai kennenlernte. Bei ihr, sowie bei Antoine Tamestit und Steven Isserlis vervollkommnete sie ihre Ausbildung.

Als Solistin konzertierte Mariko unter anderem mit dem Japan Philharmonic Orchestra und den Duisburger Philharmoniker. Recitals führten sie in renommierte Konzertsäle in Tokio, Genf, London, Verona und Washington. Sie erhielt Einladungen von Internationalen Musikfestivals wie zum Beispiel Verbier, Kuhmo, IMS Prussia Cove oder Luzern.

Mariko Hara ist eine begeisterte Kammermusikerin und musizierte zum Beispiel mit Philippe Graffin, Martti Rousi, Steven Isserlis oder dem Tokyo Quartett.

Von 2004 bis 2010 war sie Mitglied des Jupiter Quartet Ein Dokumentarfilm des Japanischen Fernsehens, in der das Quartett drei Jahre lang bei seinen Aktivitäten begleitet wurde, gewann den renommierten „Galaxy Award“ in Japan.

Mariko Hara erhielt verschieden Stipendien und Förderungen, so zum Beispiel von der „Hugo de Senger Foundation”, der „Rohm Music Foundation”, der „Mozart Gesellschaft Dortmund” und der „Dr. Carl Dörken Stiftung”.

Im März 2013 erschien Mariko Haras Debüt-SACD „Fantasie” beim Label ARS Produktion. Zahlreiche Rundfunkanstalten sendeten die neue Aufnahme mit begeisterten Kommentaren, und die internationale Fachpresse überschlug sich mit Superlativen – wie zum Beispiel im deutschsprachigen Raum: „Brilliante Bratsche: Egal, ob Schumann, Brahms oder Hindemith, alles, da: Emotionen, Klangfarben, Wille zu Ausdruck und Gestaltung" schrieb beispielsweise das Schweizer Magazin „Musik & Theater“ im Juni 2013. „Absolut bemerkenswert!”, resümmierte die Wiener Zeitung am 4. Juli 2013 und bereits im Mai 2013 beendete die Zeitschrift AUDIO eine hervorragende Rezension mit den Worten: „Mariko Hara: ein vielversprechendes Talent."