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J. S. Bach: JOHANNES-PASSION

Musical Direction: Tobias Wögerer
Evangelist | Tenor: João Terleira
Jesus | Bass: Jacques Imbrailo
Pilatus | Bass: Edward Grint
Soparn: Karola Schmid
Alt: Jasmin Etmina
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Playing and singing a setting of the Passion story at Easter is, so to speak, obvious. After Bach's Matthäus-Passion in 2025, his second great masterpiece from the genre follows in Erl next year, the Johannes-Passion.

Team

Tobias Wögerer Musical Direction

Tobias Wögerer, geboren 1991 in Linz, studierte dirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 2019 bis 2022 war er Assistenzdirigent beim Gustav Mahler Jugendorchester. Seit September 2022 ist er Kapellmeister an der Volksoper Wien. 2019 gewann er den ersten Preis des MDR-Dirigierwettbewerbs, und 2023 war er Finalist des Herbert von Karajan Young Conductors Award der Salzburger Festspiele. Er stand am Pult zahlreicher renommierter Orchester, u. a. der Wiener Symphoniker, des Bruckner Orchesters Linz, des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, des Mozarteumorchesters Salzburg, der Staatskapelle Weimar und des Gulbenkian Orchestra.

João Terleira Evangelist | Tenor

João Terleira stammt aus Portugal und absolvierte seine Ausbildung an der Escola Superior de Música, Artes e Espectáculo Porto sowie an der International Opera Academy Gent unter Guy Joosten. Seit der Spielzeit 2019/20 ist der Tenor Ensemblemitglied am Theater und Orchester Heidelberg, wo er u. a. die Partien Camille de Rossillon (Die lustige Witwe), Conte Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La Cenerentola), Maler (Lulu), Lenski (Eugen Onegin) und Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi) interpretierte. Zudem gastierte er auf Bühnen in Portugal, Deutschland, Belgien und Österreich. 2023 war er als Almaviva am Salzburger Landestheater zu erleben. Als Konzertsänger trat er u. a. im Wiener Musikverein mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck auf.

Jacques Imbrailo Jesus | Bass

Playing and singing a setting of the Passion story at Easter is, so to speak, obvious. After Bach's Matthäus-Passion in 2025, his second great masterpiece from the genre follows in Erl next year, the Johannes-Passion.

Edward Grint Pilatus | Bass

Der britische Bassbariton Edward Grint studierte am King’s College in Cambridge und am Royal College of Music und gilt als Spezialist des Barockrepertoires im Opern- und Konzertbereich. Er arbeitet mit führenden Orchestern und Ensembles zusammen, u. a. dem Collegium Vocale Gent, Les Arts Florissants, The English Concert, De Nederlandse Bachvereniging, der Capella Mediterreanea, The King’s Consort, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem London Philharmonic Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra. Seine Auftritte führten ihn u. a. zu den Salzburger Festspielen, an die Philharmonie de Paris, das Concertgebouw in Amsterdam, die Wigmore Hall, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Theater an der Wien und die Händel-Festspiele Halle.

Karola Schmid Soparn

Die aus Hamburg stammende Sopranistin Karola Sophia Schmid ist sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertfach zu Hause. Sie erhielt ihre Ausbildung bei Ulla Groenewold sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Universität der Künste Berlin. Neben Engagements an den Staatstheatern Kassel und Darmstadt gastierte sie u. a. an der Oper Köln, am Nationaltheater Mannheim, Theater Bremen, Theater Bonn und Staatstheater Nürnberg und arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Jeffrey Tate, Václav Luks und Rubén Dubrovsky zusammen. Konzertant war sie u. a. am Concertgebouw in Amsterdam, in der Elbphilharmonie Hamburg, der Tonhalle Zürich, der Kölner Philharmonie, beim Schleswig-Holstein-Musikfestival und den Heidenheimer Festspielen zu hören.

Jasmin Etmina Alt

Playing and singing a setting of the Passion story at Easter is, so to speak, obvious. After Bach's Matthäus-Passion in 2025, his second great masterpiece from the genre follows in Erl next year, the Johannes-Passion.

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles. Im Sommer 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele Erl erstmals – und nunmehr spielen Musiker aus 20 Nationen zusammen. Schon im ersten Jahr stellte sich der beispiellose Erfolg des Klangkörpers ein, der die Tiroler Festspiele Erl international bekannt machen sollte. Junge Spitzentalente, Musiker:innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist:innen und Dozent:innen kommen jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und im Frühling im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Unter der Leitung des Festspielgründers Gustav Kuhn gelang es dem Orchester, Lobeshymnen der internationalen Kritik zu ernten und seinen Ruf als eines der besten Wagnerorchester der Welt zu festigen. Mit Beginn der Intendanz von Jonas Kaufmann im September 2024 hat der im Opern- und im Konzertbereich international gefragte Dirigent Asher Fisch die Leitung des Orchesters übernommen.

Zum Repertoire des Orchesters gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires vom Barock bis hin zur Romantik sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen.

Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der 2007 gegründete Chor steht dem Festspiel-Orchester als ebenbürtiger musikalischen Partner zur Seite. Der Fokus liegt dabei auf einer sorgfältigen Pflege der Einzelstimme. Im Rahmen der Festspiele werden mit den Sängerinnen und Sängern vielseitige Projekte von a-cappella-Programmen bis zu Konzert- und Opernproduktionen erarbeitet. Seit der Eröffnung des Festspielhauses Erl 2012 gilt ein weitere Schwerpunkt im Repertoire den Werken des Belcantos und den Opern Verdis.

Auch die Entwicklung eines barocken Chorklangs bei Bach und seinen Zeitgenossen bildet eine wichtige Aufgabe in der Arbeit des Ensembles, das seit 2009 auch eine enge Verbindung mit der Capella Minsk, dem Staatlichen Akademischen Chor der Republik Belarus, hat. Dieses 1940 gegründete Chorkollektiv hat sich die Bewahrung der belarussischen Volksmusik sowie die (Ur-)Aufführung der Werke moderner und zeitgenössischer Komponisten zur Aufgabe gemacht.

Der Chor zeichnet sich durch hohe Intonationssicherheit, Harmonie, Vielfalt und dynamischen Klang aus – Basis für zahlreiche Tourneen durch ganz Europa in den vergangenen Jahren. Das Repertoire umfasst Requien, Messen, Kantaten und geistliche Werke ebenso wie Opern. Nachdem die Qualität des Chors über viele Jahre von Lyudmila Yefimova erarbeitet und geprägt wurde, übernahm nach ihrem Tod 2018 Olga Yanum die Leitung des Ensembles.