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BENEFIZ-MATINEE zugunsten von CONCORDIA

Musikalische Leitung: Heinz Ferlesch
Sopran: Maria Ladurner
Sopran: Miriam Kutrowatz
Alt: Tamara Obermayr
Tenor: Johannes Bamberger
Bass: Matthias Helm
Bass: Daniel Ochoa
Chor Ad Libitum
Barucco

Wie jedes Jahr laden die Tiroler Festspiele Erl zur Benefiz-Matinée zugunsten von CONCORDIA ein – Unterstützen Sie mit Ihrem Konzertbesuch die wichtige Arbeit von CONCORDIA Sozialprojekte, die Kindern, Jugendlichen und Familien in Not ein sicheres Zuhause und Zukunftsperspektiven geben.

Musikalischer Leiter Heinz Ferlesch bringt mit Solistinnen, Solisten, dem Chor ad Libitum und dem Originalklangensemble Barucco Georg Friedrich Händels „Israel in Egypt“ zur Aufführung. Monumentale Chöre, dramatische Klangbilder und eindringliche Arien machen dieses Oratorium zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Israel in Egypt HWV 54
Oratorium in drei Teilen

Team

Heinz Ferlesch Musikalische Leitung
Foto: Nina Tschavoll

Heinz Ferlesch stammt aus St. Valentin. Er ist künstlerischer Leiter der Wiener Singakademie, des 1993 von ihm gegründeten Chors Ad Libitum und des Originalklangorchesters Barucco, das er im Jahr 2002 gemeinsam mit dem Oboisten Andreas Helm ins Leben rief. Mit diesen Klangkörpern trat er u. a. am Theater an der Wien, im Brucknerhaus Linz, im Festspielhaus St. Pölten, beim Carinthischen Sommer, bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk, den Händel-Festspielen Halle, am Müpa Budapest und im Sofien-Palast Prag auf. Produktionen mit der Wiener Singakademie führten ihn – neben regelmäßigen Konzerten im Wiener Konzerthaus – in die bedeutendsten Konzerthäuser der Welt. Als Gastdirigent, Juror und Workshopleiter ist er international gefragt.

Maria Ladurner Sopran

Die aus Kärnten stammende Sopranistin Maria Ladurner ist eine renommierte Spezialistin für Alte Musik und historische Aufführungspraxis. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie arbeitet mit Ensembles wie der Lautten Compagney, Ensemble 1700, Art House 17, L’'Orfeo Barockorchester und Ars Antiqua Austria sowie mit Dirigent:innen und Musiker:innen wie Alfredo Bernardini, Michi Gaigg, Heinz Ferlesch, Gunar Letzbor, Dorothee Oberlinger und Jordi Savall zusammen. Engagements führten sie u. a. an das Staatstheater Nürnberg, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, zu den Händel-Festspielen Göttingen, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Mozartwoche Salzburg und der Styriarte.

Miriam Kutrowatz Sopran

Die Sopranistin Miriam Kutrowatz studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Edith Lienbacher und Florian Boesch. Die Wienerin war ab 2020 Mitglied des Jungen Ensembles des Theaters an der Wien. Von 2022 bis 2024 war sie Mitglied im Opernstudio der Wiener Staatsoper, wo sie u. a. als Papagena (Die Zauberflöte), Barbarina (Le nozze di Figaro) und Konstanze (Die Entführung aus dem Serail für Kinder) auf der Bühne stand. Als Teilnehmerin des Young Singers Project der Salzburger Festspiele 2021 sang sie die Titelrolle in der Kinderoper Vom Stern der nicht leuchten konnte. Auf dem Konzertpodium war sie u. a. im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Musikverein Graz, in der Elbphilharmonie Hamburg und der Philharmonie Köln zu hören.

Tamara Obermayr Alt

Die österreichische Mezzosopranistin Tamara Obermayr verfügt über ein breit gefächertes Opern-, Lied- und Konzertrepertoire. Sie studierte an der Universität Mozarteum Salzburg und der Theaterakademie August Everding in München. 2024 war sie Teilnehmerin des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Auftritte führten sie u. a. an die Elbphilharmonie Hamburg, die Isarphilharmonie München, den Münchner Gasteig und Herkulessaal und ins Haus für Mozart in Salzburg. Sie arbeitet u. a. mit Ensembles wie dem Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft, BachWerkVokal, dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und dem L’Orfeo Barockorchester zusammen. Seit der Spielzeit 2025/2026 ist sie Mitglied im Opernstudio des Gärtnerplatztheaters in München.

Johannes Bamberger Tenor

Der aus St. Pölten stammende Tenor Johannes Bamberger studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bereits während seiner Ausbildung gastierte er am Landestheater Linz sowie am Theater an der Wien. Von 2018 bis 2020 gehörte er zum Jungen Ensemble des Theater an der Wien und kehrt seitdem regelmäßig als Gast dorthin zurück. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Partien wie Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Don Ottavio (Don Giovanni) und Ferrando (Così fan tutte). Als gefragter Lied- und Oratoriensänger gastierte er bisher u.a. im Festspielhaus St. Pölten, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, in der Laeiszhalle in Hamburg, in der Philharmonie de Paris und im Auditorio Nacional de Música in Madrid. Zu hören war er auch beim Menuhin Festival in Gstaad, bei der Schubertiade Schwarzenberg, beim Carinthischen Sommer sowie bei den Nikolaus Harnoncourt Tagen in St. Georgen im Attergau.

Matthias Helm Bass

Der Bariton Matthias Helm studierte Gesang bei Rotraud Hansmann sowie Lied und Oratorium bei Robert Holl. Als gefragter Interpret von Oratorien und Passionen gastiert er u. a. beim Bachfest Leipzig, den Händel-Festspielen Halle, dem Festival Alte Musik Utrecht, in der Philharmonie Berlin, am Theater an der Wien, im Konzerthaus Wien, im Wiener Musikverein, in der Philharmonie Luxemburg, beim Boston Early Music Festival und in der Wigmore Hall in London. Dabei arbeitet er mit Ensembles wie der J. S. Bach-Stiftung, dem Bach Collegium Japan, dem Concentus Musicus Wien, De Nederlandse Bachvereniging, Concentus Musicus Wien, Barucco, Dunedin Consort, L’Orfeo Barockorchester, der Wiener Akademie u. a. zusammen. Daneben widmet er sich intensiv dem Liedgesang.

Daniel Ochoa Bass

Der Bariton Daniel Ochoa studierte an Hochschulen in Rostock, Leipzig und Berlin sowie bei Anthony Baldwin, Hans-Joachim Beyer, Matthias Goerne, Thomas Quasthoff und Dietrich Fischer-Dieskau. Als gefragter Opern- und Konzertsänger gastierte er u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie de Paris, der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus zu Leipzig, an der Semperoper Dresden, der Alten Oper Frankfurt, an der Hamburgischen Staatsoper, im Wiener Musikverein und Konzerthaus sowie in Luxemburg, Spanien, Japan, Taiwan, Russland und Südafrika. Von 2012 bis 2017 war er Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen, wobei er sich den Werken von Bach besonders verpflichtet fühlt.

Chor Ad Libitum

Der in St. Valentin beheimatete Chor Ad Libitum wurde 1993 von Heinz Ferlesch gegründet und hat sich zu einem der führenden Ensembles seines Genres im österreichischen Musikleben entwickelt. Sein musikalisches Spektrum reicht von A-cappella-Stücken bis hin zu großen Chor-Orchesterwerken, vom Barock bis zur Gegenwart. Zum Kernrepertoire zählen u. a. Chorwerke von Schütz, Bruckner, Poulenc, Taverner, Martin und Pärt sowie Passionen, Oratorien, Requien und Messen von Bach, Händel, Mendelssohn, Bruckner, Verdi und Brahms. Das Ensemble gastierte u. a. im Brucknerhaus Linz, im Festspielhaus St. Pölten, beim Brucknerfest Linz, dem Passauer Konzertwinter, dem Europäischen Kultursommer Aspach, dem Carinthischen Sommer, den Händel-Festspielen Halle und den Europäischen Wochen Passau.

Barucco

Das Originalklangorchester und Consort Barucco wurde aus der Begeisterung für Fragen der Aufführungspraxis von dem Dirigenten Heinz Ferlesch und dem Oboisten Andreas Helm gegründet. Im Repertoire finden sich bekannte Werke des Barocks und der Klassik ebenso wie seltener aufgeführte Kompositionen. Einen Schwerpunkt im instrumentalen Bereich bildet das lebendige Zusammenspiel von Musik und historischem Tanz. Ein innovatives Konzerterlebnis bietet das Konzertformat Sing on Stage im Wiener Konzerthaus. Barucco gastiert regelmäßig bei renommierten weiteren Veranstaltern, u. a. am Theater an der Wien, bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk, im Festspielhaus St. Pölten, im Brucknerhaus Linz, bei den Festspielen Europäische Wochen Passau und den Händel-Festspielen Halle.