Carmen: Aigul Akhmetshina Don José: Michael Fabiano
Escamillo: Alexander Vinogradov
Micaëla: Pretty Yende Zuniga: Vittorio De Campo
Moralès: Maurizio Bove Dancairo: Vladislav Chizhov
Remendado: Alberto Robert
Frasquita: Eva Martinez
Mercédès: Lucy Baker
Nach dem Erfolg der Serie an konzertanten Opern bringen die Tiroler Festspiele Erl im Sommer 2026 einen weiteren Titel in dieser Form heraus, und es ist einer, der selten zur Gänze als Konzertversion geboten wird: George Bizets Welterfolg Carmen.
Team
Asher FischMusikalische Leitung
Asher Fisch ist einer der führenden international tätigen Opern- und Konzertdirigenten. Seit Saisonbeginn 2024/25 ist er Musikdirektor der Tiroler Festspiele Erl und seit 2014 Chefdirigent des West Australian Symphony Orchestra. Opernengagements führten ihn an die großen Opernhäuser, u. a. nach Wien, Mailand, München, Paris, Madrid, Chicago und Los Angeles. Als Wagner-Spezialist hat er zwei komplette Ring-Zyklen sowie Tristan und Isolde aufgenommen. Seine intensive Beschäftigung mit dem italienischen Repertoire mündete u. a. in ein Puccini-Album mit Jonas Kaufmann. Als Konzertdirigent leitete er namhafteste Orchester wie das New York Philharmonic, das Chicago Symphony, das San Francisco Symphony, das Cleveland Orchestra, das Philadelphia Orchestra, die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre National de France und das London Symphony Orchestra. Darüber hinaus ist er ein gefragter Pianist.
Aigul AkhmetshinaCarmen
Aigul Akhmetshina studierte am Konservatorium in Ufa (Baschkortostan/Russland) sowie in Meisterklassen bei Ildar Abdrazakov, Barbara Frittoli und Delfo Menicucci. Im Alter von 21 Jahren sorgte sie als Carmen am Royal Opera House Covent Garden in London für Furore. Seither verkörperte sie Bizets Titelfigur auch u. a. an der Metropolitan Opera in New York, in der Arena di Verona, am Teatro di San Carlo in Neapel und an der Bayerischen Staatsoper in München. Sie trat an zahlreichen weiteren renommierten Opernhäusern auf, darunter die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, das Opernhaus Zürich, das Teatro Real in Madrid, die San Francisco Opera und die Opéra national de Paris. Bei den Salzburger Festspielen gab sie 2023 ihr Debüt in I Capuleti e I Montecchi. Ihr Repertoire umfasst u. a. Partien wie Rosina (Il barbiere di Siviglia), die Titelpartie in La Cenerentola, Maddalena (Rigoletto), Fenena (Nabucco) und Olga (Eugen Onegin).
Michael FabianoDon José
Alexander VinogradovEscamillo
Pretty YendeMicaëla
Die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende war Stipendiatin am South African College of Music in Kapstadt und absolvierte die Accademia Teatro alla Scala in Mailand, wo sie ihr Debüt als Berenice (Rossinis L’occasione fa il ladro) gab. Ihre vielbeachtete Karriere führte sie an die großen Opernbühnen der Welt, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Los Angeles Opera, die Opéra national de Paris, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Grand Théâtre de Geneve, das Opernhaus Zürich das Royal Opera House Covent Garden in London, das Théâtre des Champs-Elysées und das Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Zu ihrem großen Repertoire gehören u. a. Partien wie Violetta (La traviata), Elvira (I puritani), Amina (La sonnambula), Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Juliette (Roméo et Juliette) sowie die Titelpartien in Manon und Lucia di Lammermoor.
Vittorio De CampoZuniga
Maurizio BoveMoralès
Maurizio Bove wurde in Santa Maria Capua Vetere in Italien geboren. Im Alter von 13 Jahren begann er, Gesangsunterricht zu nehmen und trat in das Conservatorio di Musica „G. Martucci“ von Salerno ein, das er mit Auszeichnung abschloss. Maurizio Bove ist Gewinner zahlreicher Opernwettbewerbe. Trotz seines jungen Alters hat er bereits in den Rollen des Il Conte di Monterone und Il Conte di Ceprano in „Rigoletto“ von Verdi, Sciarrone in „Tosca“ von Puccini, Norton in „La Cambiale di Matrimonio“ von Rossini, Il Commissario Imperiale in „Madama Butterfly“ von Puccini sowie die Titelrolle in „Maestro di Cappella“ von Cimarosa debütiert.
Vladislav ChizhovDancairo
Alberto RobertRemendado
Eva MartinezFrasquita
Lucy BakerMercédès
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles. Im Sommer 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele Erl erstmals – und nunmehr spielen Musiker aus 20 Nationen zusammen. Schon im ersten Jahr stellte sich der beispiellose Erfolg des Klangkörpers ein, der die Tiroler Festspiele Erl international bekannt machen sollte. Junge Spitzentalente, Musiker:innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist:innen und Dozent:innen kommen jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und im Frühling im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Unter der Leitung des Festspielgründers Gustav Kuhn gelang es dem Orchester, Lobeshymnen der internationalen Kritik zu ernten und seinen Ruf als eines der besten Wagnerorchester der Welt zu festigen. Mit Beginn der Intendanz von Jonas Kaufmann im September 2024 hat der im Opern- und im Konzertbereich international gefragte Dirigent Asher Fisch die Leitung des Orchesters übernommen.
Zum Repertoire des Orchesters gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires vom Barock bis hin zur Romantik sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen.
Chor der Tiroler Festspiele Erl
Der 2007 gegründete Chor steht dem Festspiel-Orchester als ebenbürtiger musikalischen Partner zur Seite. Der Fokus liegt dabei auf einer sorgfältigen Pflege der Einzelstimme. Im Rahmen der Festspiele werden mit den Sängerinnen und Sängern vielseitige Projekte von a-cappella-Programmen bis zu Konzert- und Opernproduktionen erarbeitet. Seit der Eröffnung des Festspielhauses Erl 2012 gilt ein weitere Schwerpunkt im Repertoire den Werken des Belcantos und den Opern Verdis.
Auch die Entwicklung eines barocken Chorklangs bei Bach und seinen Zeitgenossen bildet eine wichtige Aufgabe in der Arbeit des Ensembles, das seit 2009 auch eine enge Verbindung mit der Capella Minsk, dem Staatlichen Akademischen Chor der Republik Belarus, hat. Dieses 1940 gegründete Chorkollektiv hat sich die Bewahrung der belarussischen Volksmusik sowie die (Ur-)Aufführung der Werke moderner und zeitgenössischer Komponisten zur Aufgabe gemacht.
Der Chor zeichnet sich durch hohe Intonationssicherheit, Harmonie, Vielfalt und dynamischen Klang aus – Basis für zahlreiche Tourneen durch ganz Europa in den vergangenen Jahren. Das Repertoire umfasst Requien, Messen, Kantaten und geistliche Werke ebenso wie Opern. Nachdem die Qualität des Chors über viele Jahre von Lyudmila Yefimova erarbeitet und geprägt wurde, übernahm nach ihrem Tod 2018 Olga Yanum die Leitung des Ensembles.
Schule für Chorkunst München
Von Anfang an wurde besonders viel Wert auf eine ganzheitliche musikalische Ausbildung gelegt: Stimmbildungsstunden, zwei Chorproben in der Woche, Gehörbildungsunterricht und Notenlehre – all dies gehört standardmäßig zum Lehrstoff der Schule für Chorkunst München. Ebenfalls eine große Bedeutung wurde stets folgenden Aspekten beigemessen: Die Förderung des musikalischen Gedächtnisses, eine große Vielfalt musikalischer Werke, die Entwicklung der Beweglichkeit der Stimme sowie die Erweiterung des Stimmumfangs und ständige Weiterentwicklung des mehrstimmigen und polyphonen Gesangs.
Seit der Gründung der Schule für Chorkunst wirken junge Sängerinnen und Sänger regelmäßig bei öffentlichen Konzerten, Festivals, Choreisen und anderen Projekten mit. So nahm der Konzertchor der Chorschule 2018 an dem internationalen „World Peace Choral Festival“ in Wien mit sehr großem Erfolg teil und trat zusammen mit dem weltberühmten Chor der Wiener Sängerknaben auf. 2021 wirkten Kinder der Schule für Chorkunst München bei den Tiroler Festspielen mit – bei Humperdincks Oper „Königskinder“. Ein weiteres größeres Projekt, bereits zum zweiten Mal mit der Bayerischen Staatsoper, war die Kinderoper „Spring doch!“, die am 9. Dezember 2022 uraufgeführt wurde; sieben Aufführungen folgten nach der erfolgreichen Prämiere. Im November 2022 nahmen die Sängerinnen und Sänger der Schule für Chorkunst München an dem Bayerischen Chorwettbewerb teil – mit sehr großem Erfolg – und erlangten eine Weiterleitung zum Deutschlandweiten Chorwettbewerb.
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