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Hector Berlioz: CLÉOPÂTRE | Giacomo Puccini: SUOR ANGELICA

Musikalische Leitung: Edward Gardner

Regie: Deborah Warner
Bühnenbild und Kostüme: Antony McDonald
Licht: Urs Schönebaum
Choreographie: Lucy Burge

Cléopâtre: Véronique Gens
Schwester Angelica: Corinne Winters
Die Fürstin: Alice Coote
Die Äbtissin: Elena Zilio
Schwester Eiferin: Enkelejda Shkoza
Die Lehrmeisterin: Marta Pluda
Schwester Genoveva: Christina Gansch
Schwester Osmina: Maria Knihnytska
Schwester Dolcina: Anna Cavaliero
Schwester Pflegerin: Sayumi Kaneko
1. Almosensucherin: Zoe Hippius
2. Almosensucherin: Antonia Salzano
1. Novizin: Chiara Polese
1. Laienschwester: Tamar Otanadze
2. Laienschwester: Vera Maria Bitter
Schauspielerin: Maryam Abu Khaled
Schauspielerin: Sabeen Saeed Ritter

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Kinderchor der Schule für Chorkunst München

Cléopâtre ist eine Kantate des 26-jährigen Hector Berlioz, die dieser zum Wettbewerb Prix de Rome einreichte. Sie erzählt in Form eines Monologs Kleopatras die letzten Minuten, die der Ägyptischen Königin nach ihrer Einnahme des tödlichen Gifts verbleiben. Die Szene ist eine der eindrucksvollsten Kompositionen von Berlioz. Ähnlich Suor Angelica ist sie von einer lichten Durchlässigkeit geprägt. 

Suor Angelica ist eine der weniger bekannten Opern von Giacomo Puccini und Teil des Trittico, zu dem weiters Il tabarro und Gianni Schicchi gehören. Die Handlung spielt in einem toskanischen Kloster im 17. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Ordensschwester Angelica, die, von der Oberin erpresst und gegängelt, vom Tod ihres Kindes erfährt und sich aus Kummer vergiftet. Die Musik ist für Puccini untypisch transparent und luftig.

Team

Edward Gardner Musikalische Leitung

Edward Gardner zählt zu den herausragenden Dirigenten unserer Zeit. 1974 in Gloucester geboren, studierte er in Cambridge sowie an der Royal Academy of Music in London und begann seine Karriere beim Hallé Orchestra und der Glyndebourne Touring Opera. Von 2007 bis 2015 war er Musikdirektor der English National Opera und von 2015 bis 2024 Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Bergen. Seit 2021 ist er Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra und seit 2024 Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo. Als Operndirigent gastierte er u. a. an der Metropolitan Opera New York, am Teatro alla Scala in Mailand, an der Chicago Lyric Opera, der Opéra national de Paris und am Royal Opera House Covent Garden in London. Auch im Konzertbereich sehr gefragt, stand er am Pult zahlreicher renommierter Klangkörper, u. a. des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Gewandhausorchesters Leipzig, der Wiener Symphoniker und des New York Philharmonic.

Deborah Warner Regie

Die international gefragte Theater- und Opernregisseurin Deborah Warner wurde 1959 in Oxford geboren. Sie studierte am Royal Central School of Speech and Drama in London und gründete mit 21 Jahren ihre eigene Kompanie. Seither entwickelte sie Regiearbeiten für renommierte Opernhäuser, Theater und Festivals, u. a. The Turn of the Screw (Royal Opera House im Barbican, London), Fidelio (Teatro alla Scala in Mailand), La voix humaine (Opera North), Don Giovanni und Fidelio (Glyndebourne Festival), Billy Budd sowie Peter Grimes (Teatro Real in Madrid) und Wozzeck (Royal Opera House Covent Garden). Bei den Salzburger Festspielen waren ihre Inszenierungen der Shakespeare-Stücke Coriolan, Richard II. und Der Sturm zu sehen und bei den Wiener Festwochen jene der Opern Dido and Aeneas und La traviata. Eine langjährige künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit der Schauspielerin Fiona Shaw. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Laurence Olivier Award.

Antony McDonald Bühnenbild und Kostüme

Der aus Liverpool stammende Bühnenbildner, Kostümbildner und Regisseur Antony McDonald schuf zahlreiche Bühnenausstattungen für Oper-, Theater- und Tanzproduktionen, die bei den renommiertesten Opernhäusern und Festivals zu sehen waren. Er arbeite u. a. für die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House Govent Garden in London, die Nationaloper Bergen, das Hyogo Performing Arts Centre, die Griechische Nationaloper in Athen, die Opéra national du Rhin, das Bolschoi-Theater in Moskau, das Teatro dell’Opera di Roma, das Teatro alla Scala in Mailand, die Bayerische Staatsoper in München, die Bregenzer Festspiele und die Wiener Staatsoper. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter des Titels Royal Designer for Industry der Royal Society of Arts.

Urs Schönebaum Licht

Urs Schönebaum ist seit 2000 als freischaffender Lichtdesigner für Opern-, Schauspiel- und Tanzproduktionen sowie für Installationen und Performances tätig. Er gestaltete das Licht für Bühnenproduktionen u. a. am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro alla Scala in Mailand, an der Opéra national de Paris, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Metropolitan Opera in New York, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, der Bayerischen Staatsoper in München, der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, am Teatro Real in Madrid, am Bolschoi-Theater in Moskau sowie bei den Festspielen in Salzburg, Avignon, Bayreuth und Aix-en-Provence. Bei den Tiroler Festspielen Erl im Winter 2024/25 entwarf er das Lichtdesign zu La Bohème.

Lucy Burge Choreographie

Lucy Burge stammt aus London. Von 1970 bis 1985 war sie Solotänzerin bei der Rambert Dance Company. Sie trat als Gast bei Rudolf Nurejew auf und gestaltete Rollen für Choreografen wie Antony Tudor, Norman Morrice und Glen Tetley. Mehrfach erarbeitete sie Choreografien für das Royal Opera House Covent Garden und die English National Opera in London. Weitere choreografische Arbeiten kreierte sie u. a. für Madama Butterfly bei den Bregenzer Festspielen, Parsifal an der Opéra national de Paris, Ariodante an der Lyric Opera Chicago und am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, Lohengrin und Les Contes d’Hoffmann an der Bayerischen Staatsoper in München, La Gioconda bei den Osterfestspielen Salzburg und Wozzeck am New National Theatre in Tokyo.

Véronique Gens Cléopâtre

Véronique Gens, geboren in Orléans, zählt zu den renommiertesten Sopranistinnen. Weithin als Interpretin von Mozart sowie des französischen Repertoires geschätzt, hat sie ihre stilistische Bandbreite in den letzten Jahren um Partien von Strauss und Janáček erweitert. Sie trat auf den bedeutendsten Bühnen der Welt auf, u. a. an der Opéra national de Paris, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Wiener Staatsoper, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Real in Madrid, an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, an der Bayerischen Staatsoper in München und bei den Salzburger Festspielen. Zudem ist sie weltweit in Orchestekonzerten sowie mit Liederabenden zu erleben.

Corinne Winters Schwester Angelica

Die gefeierte amerikanische Sopranistin Corinne Winters hat über dreißig Hauptrollen an bedeutenden Opernhäusern weltweit gesungen, u. a. Desdemona (Otello), Fiordiligi (Così fan tutte), Mélisande (Pelléas et Mélisande), Mimì (La Bohème) und Liù (Turandot). Als Violetta Valéry (La traviata) begeisterte sie u. a. am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Opera Australia, der San Diego Opera, der Seattle Opera, der English National Opera und der Opera Hong Kong. Ihr Salzburger Festspieldebüt gab sie 2022 in der Titelpartie von Káťa Kabanová, die sie auch an der Bayerischen Staatsoper in München, der Seattle Opera, am Teatro dell’Opera di Roma, am Grand Théâtre de Genève, beim Janáček-Festival in Brünn, an der Staatsoper Stuttgart und an der Opéra de Lyon verkörperte.

Alice Coote Die Fürstin

Die englische Mezzosopranistin Alice Coote ist auf der Opernbühne ebenso gefragt wie im Konzertbereich. Sie tritt regelmäßig auf bedeutenden Bühnen in Europa und in den USA auf, u. a. am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Opéra national de Paris, am Théâtre des Champs-Élysées, an der Bayerischen Staatsoper in München, bei den Salzburger Festspielen, in der Wigmore Hall in London sowie an der die Metropolitan Opera, am Lincoln Center und an der Carnegie Hall in New York. In Konzerten trat sie u. a. mit dem London Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Concertgebouw Orchester auf. Einen wichtigen Bereich in ihrem künstlerischen Schaffen nehmen Liederabende ein.

Elena Zilio Die Äbtissin

Die Mezzosopranistin Elena Zilio stammt aus Bozen. Sie gastierte an zahlreichen internationalen Opernhäusern und bei Festivals, darunter das Royal Opera House Covent Garden in London, das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro dell’Opera di Roma, das Teatro Real in Madrid, der Maggio Musicale Fiorentino, das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, die Niederländische Nationaloper in Amsterdam, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra national de Paris, das Teatro di San Carlo in Neapel, das Opernhaus Zürich und die Bregenzer Festspiele. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Miss Quickly (Falstaff), Madelon (Andrea Chénier), Hécube (Les troyens), Zita (Gianni Schicchi), Pippo (La gazza ladra), Orsini (Lucrezia Borgia) und Filipjewna (Eugen Onegin).

Enkelejda Shkoza Schwester Eiferin

Die Mezzosopranistin Enkelejda Shkoza wurde in Tirana geboren und studierte in ihrer Heimatstadt sowie in Mailand. Ihre Karriere führte sie u. a. an das Royal Opera House Covent Garden in London, das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera in New York, die Opéra national de Paris, das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, die Wiener Staatsoper, die Semperoper Dresden, das Teatro Real in Madrid, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und zu den Salzburger Festspielen. Dabei stand sie u. a. als Angelina (La cenerentola), Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Azucena (Il trovatore), Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), Marguerite (La damnation de Faust), in der Titelpartie von Carmen, als Giulietta (Les contes d’Hoffmann) und Charlotte (Werther) auf der Bühne.

Marta Pluda Die Lehrmeisterin

Die italienische Mezzosopranistin Marta Pluda wurde 1997 geboren. Von 2016 bis 2018 war sie Mitglied der Akademie des Maggio Musicale Fiorentino. Im Rahmen der Accademia Rossiniana in Pesaro debütierte sie beim Rossini Opera Festival als Marchesa Melibea (Il viaggio a Reims). 2023 gab sie ihr Debüt in der Arena di Verona als Kate Pinkerton (Madama Butterfly) und kehrte 2024 als Dritte Dame (Die Zauberflöte) dorthin zurück. Angelina (La cenerentola) interpretierte sie auf einer Italien-Tournee sowie am Staatstheater Augsburg, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Landestheater Linz und in Shanghai, Dorabella (Così fan tutte) beim Taranto Opera Festival und Isabella (L’italiana in Algeri) sowie Ciesca (Gianni Schicchi) beim Wexford Festival Opera.

Christina Gansch Schwester Genoveva

Die österreichische Sopranistin Christina Gansch studierte an der Universität Mozarteum Salzburg und an der Royal Academy of Music in London. Als Teilnehmerin des Young Singers Project 2015 debütierte sie als Barbarina (Le nozze di Figaro) bei den Salzburger Festspielen, wohin sie mehrfach zurückkehrte, zuletzt 2023 als Lenio (Martinůs The Greek Passion). In der Spielzeit 2016/17 war sie Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper. Ihre Karriere führte sie u. a. an das Teatro alla Scala in Mailand, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Bayerische Staatsoper in München und die San Francisco Opera. Jüngst gab sie Debüts an der Königlichen Oper in Stockholm als Susanna (Le nozze di Figaro) und am Opernhaus Zürich als Gretel (Hänsel und Gretel).

Maria Knihnytska Schwester Osmina

Die Sopranistin Maria Knihnytska wurde 1995 in der Ukraine geboren. Sie studierte an der Nationalen Musikakademie Odessa A. W. Neschdanowa und war als Solistin am Akademischen Opern- und Balletttheater Dnipro engagiert. Sie vertiefte in Folge ihre Ausbildung an der Accademia del Teatro di San Carlo in Neapel. Dort stand sie seither in mehreren Partien auf der Bühne, u. a. als Tebaldo (Don Carlo), Carolina (Cimarosas Il matrimonio segreto), Prima Ancella (Cherubinis Médée), Carmosina (Paisiellos Don Chisciotte della Mancia) und Musetta (La Bohème). Im Rahmen des Gastspiels der Akademie des Teatro di San Carlo trat sie in der Philharmonie de Paris auf. Als Adina (L’elisir d’amore) war sie im Kursaal in Donostia/San Sebastián zu hören.

Anna Cavaliero Schwester Dolcina

Die britisch-ungarische Sopranistin Anna Cavaliero studierte am Trinity College Cambridge, Royal College of Music in London, an der Universität Mozarteum Salzburg, am Atelier Lyrique von Opera Fuoco in Paris und im Opernstudio der Opéra de Lyon. Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie Mitglied im Musiktheaterensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters. 2024 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London im Linbury Studio Theatre als Madame Duval (Sarah Angliss’ Giant). Weitere Auftritte umfassen u. a. Governess (The Turn of the Screw) am Ustinov Studio in Bath, Susanna (Le nozze di Figaro) beim Festival Les Étoiles du Classique in Saint-Germain-en-Laye, Zerlina (Don Giovanni) und Belinda (Dido and Aeneas) beim Waterperry Opera Festival.

Sayumi Kaneko Schwester Pflegerin

Die Mezzosopranistin Sayumi Kaneko studierte am Tokyo College of Music sowie am Conservatorio Arrigo Boito di Parma und absolvierte die Accademia del Teatro di San Carlo in Neapel. 2024 gewann sie beim Wettbewerb Città di Alcamo den Ersten Preis sowie Sonderpreise. 2025 debütierte sie als Fidalma (Il matrimonio segreto) am Teatro di San Carlo und als Cendrillon am Nissay Theatre in Tokio. Debüts 2026 umfassen als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) beim Luglio Musicale Trapanese sowie als Alisa (Lucia di Lammermoor), Tisbe (La cenerentola) und Oberto (Alcina) am Teatro di San Carlo. Zudem war sie u. a. als Rosina (Il barbiere di Siviglia) beim Luglio Musicale Trapanese sowie als Emilia (Otello) am Teatro di Modena und am Teatro di Reggio Emilia zu erleben.

Zoe Hippius 1. Almosensucherin

Die aus Russland stammende Sopranistin Zoe Hippius absolvierte eine Musikausbildung am Staatlichen Musikinstitut Schnittke und an der Gnessin-Musikakademie in Moskau sowie an der Akademie der Künste in Banská Bystrica in der Slowakei. Bis 2023 war sie Mitglied des internationalen Opernstudios am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava, wo sie u. a. in Partien wie Donna Anna (Don Giovanni) und Frasquita (Carmen) zu erleben war. Darüberhinaus sang sie u. a. Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Nationaltheater Košice, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) beim Festival Arsana in Ptuj, Xenia (Boris Godunow) am Akademischen Opern- und Balletttheater Samara und Musetta (La Bohème) sowie Gilda (Rigoletto) am Teatro Morlacchi in Perugia.

Antonia Salzano 2. Almosensucherin

Die neapolitanische Mezzosopranistin Antonia Salzano studierte Renaissance- und Barockgesang am Conservatorio di Musica Santa Cecilia in Rom. Als Gewinnerin des 76. Gesangswettbewerbs am Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto 2021 stand sie als Carmen (Peter Brooks La tragédie de Carmen), Grete (Fiorenzo Carpis und Alessandro Solbiatis La porta divisoria) und Signora Guidotti (Nino Rotas I due timidi) auf der Bühne. Venus (Monteverdis Il ballo delle ingrate) verkörperte sie am Teatro Olimpico in Vicenza und Nerina (Martinis Don Chisciotte) am Teatro Comunale Pavarotti Freni in Modena. Als Mitglied der Opernakademie des Teatro di San Carlo in Neapel von 2023 bis 2025 sang sie Wowkle (La fanciulla del West) und Fidalma (Cimarosas Il matrimonio segreto).

Chiara Polese 1. Novizin

Die Sopranistin Chiara Polese studierte am Conservatorio San Pietro a Majella in Neapel. 2018 gab sie Debüts am Teatro di San Carlo in Neapel, am Teatro Comunale di Bologna, am Teatro Argentina in Rom, am Teatro G. B. Pergolesi in Jesi, am Teatro della Pergola in Florenz und am Teatro Carlo Felice in Genua. Von 2021 bis 2023 setzte sie ihre Ausbildung als Mitglied der Opernakademie des Teatro di San Carlo in Neapel fort und sang die Partien Violetta (La traviata), Donna Anna (Don Giovanni), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Musetta (La Bohème), Magda (La rondine), Liù (Turandot), Agnese (Bellinis Beatrice di Tenda), Dame der Lady Macbeth (Macbeth), Anna Kennedy (Maria Stuarda), Die Vertraute (Elektra) und Duchessa (Paisiellos Don Chisciotte della Mancia).

Tamar Otanadze 1. Laienschwester

Die Sopranistin Tamar Otanadze wurde Tiflis geboren. Sie absolvierte ein Studium am Staatlichen Konservatorium ihrer Heimatstadt, ehe sie ihre Ausbildung am am Conservatorio di Musica Bruno Maderna – Giovanni Lettimi in Cesena fortsetzte. Am Teatro Comunale Alessandro Bonci in Cesena debütierte sie 2022 mit der Titelpartie in Suor Angelica. 2023 nahm sie am Programm Giovani in Italia am Teatro Pavarotti-Freni in Modena teil. Seit 2024 besucht sie die Opernakademie des Teatro di San Carlo in Neapel. Bei deren Gastspiel im Louvre in Paris sang sie die Partie der Contessa (Don Chisciotte della Mancia). Am Teatro di San Carlo stand sie als Elisetta (Cimarosas Il matrimonio segreto) sowie als Duchessa (Paisiellos Don Chisciotte della Mancia) auf der Bühne.

Vera Maria Bitter 2. Laienschwester

Vera Maria Bitter wurde in Ansbach geboren. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar sowie Oper an der Universität Mozarteum Salzburg. Während ihrer Studien erarbeitete sie sich Partien wie La Muse/Nicklausse (Les contes d’Hoffmann), Hänsel (Hänsel und Gretel), Kate (Brittens Owen Wingrave) und Nancy (Brittens Albert Herring). Engagements führten die Sopranistin u. a. als Garcías (Don Quichotte) zu den Bregenzer Festspielen, als Zweiter Knappe und Blumenmädchen (Parsifal) an das Landestheater Linz sowie als Marguerite (Boieldileus La dame blanche) und als Marcellina (Le nozze di Figaro) an die Kammeroper München. Neben der Oper ist sie als Konzertsängerin, insbesondere im Oratrorienfach, sowie als Liedinterpretin künstlerisch tätig.

Maryam Abu Khaled Schauspielerin
Sabeen Saeed Ritter Schauspielerin
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles. Im Sommer 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele Erl erstmals – und nunmehr spielen Musiker aus 20 Nationen zusammen. Schon im ersten Jahr stellte sich der beispiellose Erfolg des Klangkörpers ein, der die Tiroler Festspiele Erl international bekannt machen sollte. Junge Spitzentalente, Musiker:innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist:innen und Dozent:innen kommen jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und im Frühling im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Unter der Leitung des Festspielgründers Gustav Kuhn gelang es dem Orchester, Lobeshymnen der internationalen Kritik zu ernten und seinen Ruf als eines der besten Wagnerorchester der Welt zu festigen. Mit Beginn der Intendanz von Jonas Kaufmann im September 2024 hat der im Opern- und im Konzertbereich international gefragte Dirigent Asher Fisch die Leitung des Orchesters übernommen.

Zum Repertoire des Orchesters gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires vom Barock bis hin zur Romantik sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen.

Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der 2007 gegründete Chor steht dem Festspiel-Orchester als ebenbürtiger musikalischen Partner zur Seite. Der Fokus liegt dabei auf einer sorgfältigen Pflege der Einzelstimme. Im Rahmen der Festspiele werden mit den Sängerinnen und Sängern vielseitige Projekte von a-cappella-Programmen bis zu Konzert- und Opernproduktionen erarbeitet. Seit der Eröffnung des Festspielhauses Erl 2012 gilt ein weitere Schwerpunkt im Repertoire den Werken des Belcantos und den Opern Verdis.

Auch die Entwicklung eines barocken Chorklangs bei Bach und seinen Zeitgenossen bildet eine wichtige Aufgabe in der Arbeit des Ensembles, das seit 2009 auch eine enge Verbindung mit der Capella Minsk, dem Staatlichen Akademischen Chor der Republik Belarus, hat. Dieses 1940 gegründete Chorkollektiv hat sich die Bewahrung der belarussischen Volksmusik sowie die (Ur-)Aufführung der Werke moderner und zeitgenössischer Komponisten zur Aufgabe gemacht.

Der Chor zeichnet sich durch hohe Intonationssicherheit, Harmonie, Vielfalt und dynamischen Klang aus – Basis für zahlreiche Tourneen durch ganz Europa in den vergangenen Jahren. Das Repertoire umfasst Requien, Messen, Kantaten und geistliche Werke ebenso wie Opern. Nachdem die Qualität des Chors über viele Jahre von Lyudmila Yefimova erarbeitet und geprägt wurde, übernahm nach ihrem Tod 2018 Olga Yanum die Leitung des Ensembles.

Kinderchor der Schule für Chorkunst München

Die Schule für Chorkunst in München, gegründet 2014, hat sich auf die professionelle musikalische Ausbildung von Kindern spezialisiert. Mehr als 70 Mädchen und Buben zwischen 4 und 17 Jahren entwickeln gemeinsam ihre musikalischen Fähigkeiten. Sie sind entsprechend dem Alter und den individuellen Fähigkeiten in Gruppen eingeteilt, um eine optimale Förderung zu ermöglichen, vom Basis-Chor bis hin zum Konzertchor. Das Repertoire umfasst neben Standardwerken der Chorliteratur auch traditionelle Volkslieder und zeitgenössische Werke. Der Konzertchor tritt regelmäßig bei Konzerten, Festivals, Projekten und Opernproduktionen auf, u. a. an der Bayerischen Staatsoper in München. 2024 nahm der Chor am Internationalen Chorwettbewerb Vox Lucensis in Lucca teil und gewann Gold-Diplome in den Kategorien Kinderchöre und Geistliche Musik a cappella. Die Schule steht unter der Leitung von Maksim Matsiushenkau.