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NEUJAHRSKONZERT

Musikalische Leitung: Beomseok Yi

Zither: Hans Berger

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Zum neuen Jahr erklingt in guter österreichischer Tradition Musik von Johann Strauß, die – wie im letzten Neujahrskonzert der Festspiele – mit weiteren Gustostücken zu einem anregenden Programm zum Jahresbeginn verbunden wird. Es dirigiert wiederum der Chefdirigent der Festspiele, Asher Fisch.

Johannes Brahms
Ungarische Tänze Nr.1, 4, 6, 7

Franz Liszt
Ungarische Rhapsodie Nr.2
Mephisto Walzer

Pause

Richard Heuberger
Ouvertüre der Operette DerOpernball

Johann Strauß Sohn
Geschichten aus dem Wienerwald op.325
Eine Nacht in Venedig Ouvertüre

Johann und Josef Strauß
Pizzicato Polka

Johann Strauß Sohn
Einzugsmarsch aus Der Zigeunerbaron op.327
Tritsch-Tratsch Polka

Team

Beomseok Yi Musikalische Leitung

Beomseok Yi stammt aus Seoul. Er studierte Dirigieren und Korrepetition in Graz und war während seiner Ausbildung als Korrepetitor und Bühnenmusikdirigent an der Oper Graz tätig. Darüber hinaus bildete er sich in zahlreichen Meisterkursen weiter. Seit 2016 wirkt er bei den Tiroler Festspielen mit, und seit 2017 leitet er als Kapellmeister die Abteilung Musik. Er stand am Pult zahlreicher Aufführungen von konzertanten und szenischen Projekten. Zur Eröffnung der Sommerfestspiele 2017 dirigierte er die Uraufführung seiner Komposition Lux aeterna. Bei den Winterfestspielen 2018/19 leitete er das Silvesterkonzert und hob das gemeinsam mit Stefano Teani komponierte Musiktheater Maximilian aus der Taufe. 2025 gab er sein Debüt an der Oper Frankfurt mit Adolpe Adams Le Postillon de Lonjumeau, einer Produktion, die er zuvor bereits in Erl dirigiert hatte. Seit 2022 ist er als Leiter des Sinfonischen Blasorchesters und Dozent für Dirigieren an der Kunstuniversität Graz tätig.

Hans Berger Zither

Hans Berger stammt aus Seebach im Landkreis Rosenheim, entdeckte bereits in jungen Jahren seine Liebe zur Musik und erlernte das Zitherspiel. Er studierte am Richard-Strauss-Konservatorium in München Volksmusik und Kirchenmusik. Seit 1965 ist er als Organist in der Bergkirche St. Josef in Wall tätig und seit 1976 hauptamtlicher Kirchenmusiker in Oberaudorf. Von 1994 bis 1999 war er Volksmusikpfleger des Landkreises Rosenheim und Musikpfleger des Dekanates Inntal. Als Zithervirtuose und Komponist widmet er sich vor allem der Volksmusik und der Kirchenmusik. 1985 erfolgte die Gründung des Hans-Berger-Ensembles, mit dem er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gegeben und sich einen hervorragenden Ruf als Musiker, Komponist und Bewahrer regionaler Musikkultur erworben hat. 2006 gründete er den Montini-Chor, eine bayerisch-tirolerische Chorgemeinschaft, die für ihren unverwechselbaren Klang und ihre Verwurzelung in der alpenländischen Musiktradition bekannt ist.

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles. Im Sommer 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele Erl erstmals – und nunmehr spielen Musiker aus 20 Nationen zusammen. Schon im ersten Jahr stellte sich der beispiellose Erfolg des Klangkörpers ein, der die Tiroler Festspiele Erl international bekannt machen sollte. Junge Spitzentalente, Musiker:innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist:innen und Dozent:innen kommen jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und im Frühling im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Unter der Leitung des Festspielgründers Gustav Kuhn gelang es dem Orchester, Lobeshymnen der internationalen Kritik zu ernten und seinen Ruf als eines der besten Wagnerorchester der Welt zu festigen. Mit Beginn der Intendanz von Jonas Kaufmann im September 2024 hat der im Opern- und im Konzertbereich international gefragte Dirigent Asher Fisch die Leitung des Orchesters übernommen.

Zum Repertoire des Orchesters gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires vom Barock bis hin zur Romantik sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen.