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Philip Venables: WE ARE THE LUCKY ONES

Musikalische Leitung: Bassem Akiki

Regie und Bühnenbild: Ted Huffman
Kostüme: Ted Huffman
Kostüme: Sonoko Kamimura
Choreografie: Pim Veulings
Licht: Bertrand Couderc
Video: Nadja Sofie Eller
Video: Tobias Staab
Dramaturgie: Nina Segal
Dramaturgie: Laura Roling

One: Claron McFadden
Two: Jacquelyn Stucker
Three: Nina van Essen
Four: Helena Rasker
Five: James Kryshak
Six: Frederick Ballentine
Seven: Germán Olvera
Eight: Alex Rosen

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Basierend auf Interviews mit über siebzig Personen, die in Westeuropa gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geboren wurden, zeichnet die neue Oper We Are The Lucky Ones von Komponist Philip Venables und den Librettisten Ted Huffman und Nina Segal das Portrait einer Generation, die mit wenig begann, wachsenden Wohlstand erlebte und nun eine Welt hinterlässt, die keinen Wachstum mehr zu vertragen scheint. In 100 Minuten vermischen sich Musik und Sprache, Erfahrungen, Träume und Erinnerungen in 60 Szenen mit Überlegungen über die Beziehung zwischen dem Privaten und dem Politischen, die Auswirkungen persönlicher Entscheidungen und was, angesichts pessimistischer Prognosen über die Zukunft unserer Welt, wirklich zählt. Die Oper wurde am 14. März 2025 mit sehr großem Erfolg an der Dutch National Opera in Amsterdam uraufgeführt und erlebt nun in Erl ihre österreichische Erstaufführung.

Team

Bassem Akiki Musikalische Leitung

Der libanesisch-polnische Dirigent und Komponist Bassem Akiki wurde 1983 geboren. Er studierte in Beirut, Krakau und Breslau. Sein Dirigierdebüt gab er im Alter von 24 Jahren mit La traviata an der Oper Breslau, wo er bis 2013 tätig war. Er hat sich ein umfangreiches Repertoire aufgebaut, das von Mozart bis zur Gegenwart reicht. Renommierte Opernhäuser und Festivals haben ihn eingeladen, u. a. die Königlich Dänische Oper in Kopenhagen, die Finnische Nationaloper in Helsinki, die Staatsoper Stuttgart, die Opéra de Lille, die Opéra de Lyon, die Opéra National du Rhin, das Théâtre du Châtelet und das Festival d’Aix-en-Provence. Im März 2026 debütiert er mit The Turn of the Screw am Royal Opera House Covent Garden in London. Er leitete zahlreiche Uraufführungen musikalisch, darunter mehrere am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, sowie Philip Venables’ We Are the Lucky Ones und Alexander Raskatovs Animal Farm an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam.

Ted Huffman Regie und Bühnenbild
Ted Huffman Kostüme
Sonoko Kamimura Kostüme
Pim Veulings Choreografie
Bertrand Couderc Licht
Nadja Sofie Eller Video
Tobias Staab Video
Nina Segal Dramaturgie
Laura Roling Dramaturgie
Claron McFadden One
Jacquelyn Stucker Two
Nina van Essen Three
Helena Rasker Four
James Kryshak Five
Frederick Ballentine Six
Germán Olvera Seven
Alex Rosen Eight
Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles. Im Sommer 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele Erl erstmals – und nunmehr spielen Musiker aus 20 Nationen zusammen. Schon im ersten Jahr stellte sich der beispiellose Erfolg des Klangkörpers ein, der die Tiroler Festspiele Erl international bekannt machen sollte. Junge Spitzentalente, Musiker:innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist:innen und Dozent:innen kommen jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und im Frühling im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Unter der Leitung des Festspielgründers Gustav Kuhn gelang es dem Orchester, Lobeshymnen der internationalen Kritik zu ernten und seinen Ruf als eines der besten Wagnerorchester der Welt zu festigen. Mit Beginn der Intendanz von Jonas Kaufmann im September 2024 hat der im Opern- und im Konzertbereich international gefragte Dirigent Asher Fisch die Leitung des Orchesters übernommen.

Zum Repertoire des Orchesters gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires vom Barock bis hin zur Romantik sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen.