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Franz Schreker: DER FERNE KLANG

Musikalische Leitung: Christian Blex
Regie: Calixto Bieito
Bühne: Anna Kirsch
Kostüm: Anja Rabes
Licht: Michael Bauer

Fritz: Evan LeRoy Johnson
Grete: Lidia Fridman
Dr. Virgelius/der Baron: Ashley Riches
Die alte Graumann/eine Spanierin: Miriam Treichl
Der alte Graumann/ein Polizeimann: Mark Stone
Der Graf: Stefan Astakhov
Mary: Fan Zhou
Milli: Johanna Thomsen
Mizi: Laura Ulloa
Ein altes Weib/die Kellnerin: Carole Wilson
Wirt des Gasthauses/zweiter Chorist: Martin Summer
Ein Schmierenschauspieler/Rudolf: Ludwig Mittelhammer
Der Chevalier/erster Chorist: Alexander Marev
Ein zweifelhaftes Individuum: Robert Watson

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Festspiele sind Orte des Wagnisses. Die Tiroler Festspiele Erl präsentieren mit Der ferne Klang den ersten großen Opernerfolg von Franz Schreker. Die 1912 uraufgeführte Partitur verbindet eine noch vom Belcanto inspirierte Gesangslinie - Puccini mag das Vorbild sein - mit einer farbenreichen, spätromantisch schillernden Harmonik, die den Weg weiterführt, den Richard Wagner mit Tristan und /so/de eröffnet hat.

Im Zentrum steht die tragische Künstlerfigur des Komponisten Fritz, der sein Leben der Suche nach dem „fernen Klang" widmet - und darüber beinahe seine große Liebe verliert. Zu spät er-kennt er, dass die ersehnte Erfüllung seiner Sehnsucht stets in der Nähe lag. Dieses selten gespielte Juwel der Opernliteratur inszeniert der international gefragte, polarisierende Regisseur Calixto Bieito. Am Pult steht Shootingstar Christian Blex, der 2025 den Herbert von Karajan Conductors Award der Salzburger Festspiele gewann.

Team

Christian Blex Musikalische Leitung
Calixto Bieito Regie
Anna Kirsch Bühne
Anja Rabes Kostüm
Michael Bauer Licht
Evan LeRoy Johnson Fritz
Lidia Fridman Grete
Ashley Riches Dr. Virgelius/der Baron
Miriam Treichl Die alte Graumann/eine Spanierin
Mark Stone Der alte Graumann/ein Polizeimann
Stefan Astakhov Der Graf
Fan Zhou Mary
Johanna Thomsen Milli
Laura Ulloa Mizi
Carole Wilson Ein altes Weib/die Kellnerin
Martin Summer Wirt des Gasthauses/zweiter Chorist
Ludwig Mittelhammer Ein Schmierenschauspieler/Rudolf
Alexander Marev Der Chevalier/erster Chorist
Robert Watson Ein zweifelhaftes Individuum
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles. Im Sommer 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele Erl erstmals – und nunmehr spielen Musiker aus 20 Nationen zusammen. Schon im ersten Jahr stellte sich der beispiellose Erfolg des Klangkörpers ein, der die Tiroler Festspiele Erl international bekannt machen sollte. Junge Spitzentalente, Musiker:innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist:innen und Dozent:innen kommen jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und im Frühling im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Unter der Leitung des Festspielgründers Gustav Kuhn gelang es dem Orchester, Lobeshymnen der internationalen Kritik zu ernten und seinen Ruf als eines der besten Wagnerorchester der Welt zu festigen. Mit Beginn der Intendanz von Jonas Kaufmann im September 2024 hat der im Opern- und im Konzertbereich international gefragte Dirigent Asher Fisch die Leitung des Orchesters übernommen.

Zum Repertoire des Orchesters gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires vom Barock bis hin zur Romantik sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen.

Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der 2007 gegründete Chor steht dem Festspiel-Orchester als ebenbürtiger musikalischen Partner zur Seite. Der Fokus liegt dabei auf einer sorgfältigen Pflege der Einzelstimme. Im Rahmen der Festspiele werden mit den Sängerinnen und Sängern vielseitige Projekte von a-cappella-Programmen bis zu Konzert- und Opernproduktionen erarbeitet. Seit der Eröffnung des Festspielhauses Erl 2012 gilt ein weitere Schwerpunkt im Repertoire den Werken des Belcantos und den Opern Verdis.

Auch die Entwicklung eines barocken Chorklangs bei Bach und seinen Zeitgenossen bildet eine wichtige Aufgabe in der Arbeit des Ensembles, das seit 2009 auch eine enge Verbindung mit der Capella Minsk, dem Staatlichen Akademischen Chor der Republik Belarus, hat. Dieses 1940 gegründete Chorkollektiv hat sich die Bewahrung der belarussischen Volksmusik sowie die (Ur-)Aufführung der Werke moderner und zeitgenössischer Komponisten zur Aufgabe gemacht.

Der Chor zeichnet sich durch hohe Intonationssicherheit, Harmonie, Vielfalt und dynamischen Klang aus – Basis für zahlreiche Tourneen durch ganz Europa in den vergangenen Jahren. Das Repertoire umfasst Requien, Messen, Kantaten und geistliche Werke ebenso wie Opern. Nachdem die Qualität des Chors über viele Jahre von Lyudmila Yefimova erarbeitet und geprägt wurde, übernahm nach ihrem Tod 2018 Olga Yanum die Leitung des Ensembles.