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PHANTASIES



Violine: Victoria Margasyuk
Violine: Simon Fordham
Viola: Valentin Eichler
Violoncello: David Hausdorf

Henry Purcell
4 Fantasias in 4 Parts

Gustav Holst
Phantasy Quartet on British Folksongs op. 36

Imogen Holst
Phantasy Quartet

Ethel Smyth
Streichquartett e-Moll

Der britische Mäzen und passionierte Kammermusiker Walter Willson Cobbett rief 1905 einen Wettbewerb für einsätzige Kammermusikwerke, so genannte »Phantasies«, ins Leben. In Anlehnung an die bedeutende englische Tradition der »Consort Music«, die unter anderen von Henry Purcell mit zahlreichen »Fancies« oder »Fantasias« bedient wurde, schwebte Cobbett die Wiederbelebung des jahrhundertealten Genres vor – was ihm tatsächlich gelang!

Neben Arnold Bax, Ralph Vaughan Williams und Frank Bridge reichte auch Imogen Holst ihr »Phantasy Quartet« als Wettbewerbsbeitrag ein. Ihr Vater Gustav nahm zwar nicht an der Ausschreibung teil, ließ sich aber von der »Phantasy«-Mode für sein Opus 36 inspirieren. Zum großen Bedauern von Cobbett schlug Ethel Smyth die Einladung zum Wettbewerb aus. Ihr Streichquartett in e-Moll, in dem Einflüsse von Brahms und Beethoven deutlich spürbar sind, ist eine lohnende Entdeckung in der britischen Kammermusik.

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Zwischentöne 1: Mitglieder der Münchner Philharmoniker

Team

Victoria Margasyuk Violine
Simon Fordham Violine
Valentin Eichler Viola
David Hausdorf Violoncello