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07.10.2026

Kultur schafft Wert – wirtschaftlich und gesellschaftlich

Neue Wertschöpfungsstudie zeigt: Die Tiroler Festspiele Erl, das Immling Festival, das KU’KO Rosenheim und der Lokschuppen Rosenheim lösen gemeinsam 42,2 Millionen Euro Wertschöpfung und 19,8 Millionen Euro an Steuern und Abgaben aus.

Kultur ist nicht nur gesellschaftlicher Wert, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das zeigt eine neue Studie, die gemeinsam mit der Euregio Inntal die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen der vier Kultur- und Veranstaltungseinrichtungen im Jahr 2025 untersucht hat.

Allein innerhalb der Euregio entstehen 26,5 Millionen Euro Wertschöpfung, 31,6 Millionen Euro Bruttoregionalprodukt und 231 Vollzeitäquivalente an Beschäftigung. Die wirtschaftlichen Aktivitäten stärken dabei weit über die Kultur hinaus Hotellerie und Gastronomie, Handel, Handwerk und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen.

Hans Peter Haselsteiner, Präsident der Tiroler Festspiele Erl: „Die Impulse, die Kulturbetriebe in der regionalen Wirtschaft auslösen, werden immer unterschätzt. [...] Aber noch viel wichtiger als der Beitrag zur Wirtschaft ist der Beitrag zur psychosozialen Gesundheit, für diejenigen, die mitwirken, die mithören und mitstaunen.“

Auch für den Tourismus ist Kultur ein wichtiger Impulsgeber. Georg Hörhager, Obmann des TVB Kufsteinerland: „Kultur wirkt weit über den Veranstaltungssaal hinaus. Sie bringt nachweislich Menschen in die Region, schafft Nachfrage bei unseren Betrieben und sichert Wertschöpfung und Beschäftigung.“

Die Studie macht damit sichtbar: Kultur ist nicht nur ein Kostenfaktor. Sie schafft wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert.