Richard Wagner

Das Rheingold

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Erik Nielsen

Regie Brigitte Fassbaender

Bühnenbild & Kostüme Kaspar Glarner

Licht Jan Hartmann

Video Design Bibi Abel

Dramaturgie Mareike Wink

Wotan Simon Bailey

Loge Ian Koziara

Alberich Craig Colclough

Mime George Vincent Humphrey

Fricka Dshamilja Kaiser

Erda Judita Nagyová

Fasolt Thomas Faulkner

Fafner Anthony Robin Schneider

Donner Manuel Walser

Froh Michael Siemon

Freia Monika Buczkowska

Wogline Ilia Staple

Wellgunde Florence Losseau

Floßhilde Katharina Magiera


Was ist ein Ring? Ein Ring ist ein Schmuckstück aus Edelmetall, das man am Finger trägt ... Auch der Ring in Wagners Tetralogie ist ein Schmuckstück, aus Raubgold geschmiedet von einer Kreatur, die Wagner „Alberich“ nennt und die sich damit endlose, heillose Macht verschafft, bis Wotan, der Göttervater – von Loges Teufelei geritten – ihm Ring und Macht mit mehr als unlauteren Mitteln abnimmt. Der Ring bleibt Raubgold, noch dazu mit einem wüsten Fluch behaftet, und weitet sich metaphorisch zur Arena, in deren Rund sich überwiegend Geschwisterpaare tummeln, die einander teilweise lieben, teilweise umbringen. Der Obergott all der göttlichen und weniger göttlichen Kontrahenten wird dadurch bis zum Burn-out getrieben. Die ihm verbliebene, ringlose Macht gibt er resignierend dahin, in der Hoffnung auf einen Helden, souverän und frei von jeglichen Zwängen. Der Erwählte ist Siegfried, Wotans Enkel und Frucht eines inzestuösen Liebesrausches. Weit davon entfernt, das intrigante und mörderische Geschehen um sich herum rational zu erfassen, bleibt Siegfried Spielball und Opfer der finsteren Mächte, die sich mit Wotan um die Vorherrschaft in Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bemühen. „Vorabend“ nennt Wagner das „Rheingold“ – eine Kriminalkomödie, die den Auftakt zum dreitägigen Bühnenfestspiel bildet. Das Ganze hat das Potential zu bester, aber düsterer Unterhaltung. Eine rauschhafte musikalische Sprache trifft auf ein wortreiches emotionales Geschehen, welches sich an vielfältigen, bildgewaltigen Tatorten ereignet. Wagners Phantasie hat den perfekten Fantasy-Film Hollywoods vorausgeahnt. Wenn es uns gelänge, „Unterhaltung“ auf höchstem Niveau zu bieten, wäre das ein Schmuckstück in der gewaltigen Rezeptionsgeschichte des „Ringes“ … Brigitte Fassbaender

 

€ 150,– | € 120,– | € 100,– | € 70,– | € 50,– | € 30,–

Sa 10. Jul
19:00 Uhr → Passionsspielhaus
Fr 16. Jul
19:00 Uhr → Passionsspielhaus
So 18. Jul
15:00 Uhr → Passionsspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Erik Nielsen

Musikalische Leitung

Brigitte Fassbaender

Regie

Kaspar Glarner

Bühnenbild & Kostüme

Jan Hartmann

Licht

Bibi Abel

Video Design

Mareike Wink

Dramaturgie

Simon Bailey

Wotan

Ian Koziara

Loge

Craig Colclough

Alberich

George Vincent Humphrey

Mime

Dshamilja Kaiser

Fricka

Judita Nagyová

Erda

Thomas Faulkner

Fasolt

Anthony Robin Schneider

Fafner

Manuel Walser

Donner

Michael Siemon

Froh

Monika Buczkowska

Freia

Ilia Staple

Wogline

Florence Losseau

Wellgunde

Katharina Magiera

Floßhilde


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Erik
Nielsen

Erik Nielsen became Chief Conductor of the Bilbao Symphony Orchestra in September 2015 and was Music Director of Theater Basel from 2016 – 2018.. He joined the Frankfurt Opera in 2002 and was Kapellmeister there from 2008 – 2012. Prior to moving to Frankfurt, he played harp in the Berlin Philharmonic as a member of its Orchester-Akademie. He studied conducting at the Curtis Institute of Music in Philadelphia and received his bachelor’s degree as a double-major in oboe and harp at The Juilliard School in New York. In the summer 2007 he attended Tanglewood, conducting orchestral and chamber concerts and assisting James Levine with Don Carlos, and he returned in 2008 to conduct a production of Mahagonny. In September 2009 he was awarded the $25,000 Solti Fellowship by the US Solti Foundation.  In March 2010 he made his US opera début with Ariadne auf Naxos for Boston Lyric Opera which was followed by The Magic Flute at the Metropolitan Opera, New York.

 

During his years in Frankfurt Erik Nielsen conducted a wide repertoire, ranging from Handel to Reimann (the German premiere of Medea).  In January 2009 Erik Nielsen made his London debut conducting The Magic Flute for English National Opera. 

 

Opera engagements in recent years include Die Zauberflöte for Rome Opera, Hartmann’s Simplicus Simplicissimus, Henze’s Gisela!  and We Come to the River as well as Lohengrin and Karl May at the Semper Oper Dresden, La Traviata for Deutsche Oper Berlin, Cosi fan Tutte with Teatro Nacional de Sao Carlos, Lisbon, Reimann’s Lear for Malmo Opera, Otello, Giulio Cesare and Ariane et Barbe-bleu in Frankfurt, Peter Grimes  and Trojahn’s Oreste for Opernhaus Zürich, The Merchant of Venice at the Bregenz Festival, the world premeiere of Dai Fujikawa’s Solaris at the Théâtre des Champs Elysées in Paris, La forza del destino in Luxembourg,  Die Tote Stadt and Salome in Bilbao, The Rake’s Progress for Hungarian State Opera, Elektra, Eugene Onegin, Macbeth, Die Tote Stadt and Lucio Silla in Basel and Carmen and Peter Pan for Welsh National Opera. Recent and future plans include plans include Billy Budd in Frankfurt, Pelleas et Melisande in Basel, a double bill of Oedipus Rex and Il prigioniero in Dresden, his debut at the Bayerische Staatsoper Munich with Krenek’s Karl V and a new production of Die Meistersinger for Norwegian National Opera.

Concert engagements include performances with Chicago Civic Orchestra, Kölner Kammerorchester, the Royal Swedish Opera, Basel Sinfonieorchester, Orquesta Sinfónica de Bilbao, Orquesta Sinfonica Castilla y Leon, Orquestra Sinfonica Portuguesa in Lisbon, Sinefonieorchester Basel, RTE National Symphony Orchestra., Orchestre Philharmonique de Strasbourg,  Philharmonie Südwestfalen, Ensemble Intercontemporain, Ensemble Modern, Junge Deustche Philharmonie, the World Youth Symphony Orchestra at the Interlochen Arts Camp, and the Royal Northern Sinfonia.


Brigitte
Fassbaender

Brigitte Fassbaender wurde in Berlin geboren und studierte Gesang bei ihrem Vater, Kammersänger Willy Domgraf-Fassbaender. Im Alter von 21 Jahren debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper, wo ihre aufsehenerregende internationale Karriere ihren Ausgang nahm. Sie gastierte an allen führenden Opernhäusern der Welt und sang alle große Partien ihres Faches. An die 300 Schallplatteneinspielungen geben Zeugnis von ihrer großen Bedeutung als Sängerin. Ein Meilenstein war die Einspielung der drei großen Schubert-Zyklen, die sie als bisher einzige Frau aufgenommen hat. 1970 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt.

Seit 1995 widmet sich Brigitte Fassbaender ganz der Regie. Über 60 Inszenierungen hat sie inzwischen im In- und Ausland auf die Bühne gebracht. 1999–2012 war sie Intendantin der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck. Der sängerische Nachwuchs liegt ihr zudem besonders am Herzen: Sie war Jurorin zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe und ist Künstlerische Leiterin des »Eppaner Lied Sommers«, der sich zu einer international beachteten Adresse für Liedgesang und Meisterkurse entwickelt hat. 2009–2017 hatte sie die Künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen inne, seit 2017 ist sie Schirmherrin der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt in der Oberpfalz. 


Kaspar
Glarner

Kaspar Glarnerwurde in Zürich geboren und studierte an der École nationale supérieure des Arts Décoratifs in Paris. Er entwirft seit vielen Jahren Bühnen und Kostüme für Inszenierungen von Keith Warner, darunter Volo di Notte/Il Prigionero, Death in Venice, Falstaff und Lear an der Oper Frankfurt sowie Otello am Royal Opera House Covent Garden in London. Für Walter Sutcliffe entwarf er die Ausstattung für Owen Wingrave, Rigoletto, The Turn of the Screw und Tiefland. Mit Johannes Erath verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit: Les Contes d’Hoffmann in Bern, Aida in Köln, Lohengrin in Graz und Oslo sowie die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter an der Oper Frankfurt. Dort gestaltete er zuletzt die Bühne und Kostüme bei Anselm Webers Inszernierung von Lady Macbeth von Mzensk.


Jan
Hartmann

Jan Hartmann arbeitet seit 1999 an der Oper Frankfurt, seit 2010 als Beleuchtungsmeister. In der aktuellen Spielzeit wird er für Pénélope und La gazzetta (Bockenheimer Depot) das Licht entwerfen und bei den Tiroler Festspielen in Erl gastieren. Auch in den Produktion Das schlaue Füchslein und Rigoletto ist er für das Licht verantwortlich. Seine erste Arbeit als Lichtdesigner für die Oper Frankfurt war Neunzehnhundert; es folgten u.a. Rappresentazione di anima e di corpo, Orpheus, Der goldene Drache, An unserem Fluss, Julietta, Le cantatrici villane, L’Africaine, Dalibor und The Medium/Satyricon. Zudem gestaltete Jan Hartmann das Licht für verschiedene Opern-, Theater- und Filmprojekte, u.a. für das Balthasar-Neumann-Ensemble Festa Teatrale Carneval in Hongkong, für die Choreografin Deborah Hay As Holy Sites Go sowie für Verdis Falstaff am Nationaltheater Mannheim. Seit 2013 ist er als Dozent für Lichtgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main tätig.


Bibi
Abel

Bibi Abel studierte Freie Kunst an der Fachhochschule Köln und absolvierte anschließend eine Weiterbildung zur Multimediaentwicklerin. Seit 2001 ist sie Teil des Künstlerduos „fuck yourself service“ mit den Schwerpunkten Installation und Video. Als Videokünstlerin arbeitete sie u. a. am Schauspiel Graz, am Schauspielhaus Zürich, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater Gessnerallee Zürich, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Essen, am Aalto Musiktheater Essen und an der Oper Frankfurt für Inszenierungen u. a. von David Bösch, Heike M. Götze, Agnese Cornelio, Anselm Weber, Andreas Kriegenburg, Jan Bosse, Keith Warner, Vincent Boussard, Johannes Erath und Vera Nemirova. Außerdem ist sie Musikerin und Sängerin des Projektes „garage band et moi“. 


Mareike
Wink

Mareike Wink ist seit 2013 als Dramaturgin an der Oper Frankfurt engagiert, wo sie mit RegisseurInnen wie Brigitte Fassbaender, Jens-Daniel Herzog, Tobias Heyder, Dorothea Kirschbaum, Tina Lanik, Benedikt von Peter, Hans Walter Richter, R. B. Schlather, Lydia Steier und Katharina Thoma zusammenarbeitet. In der aktuellen Spielzeit folgen nach Händels „Tamerlano“ noch Wagners „Tristan und Isolde“ und Henzes „Der Prinz von Homburg“. Die von ihr begleitete Inszenierung von Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ (Regie: Ute M. Engelhardt) wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis 2016 ausgezeichnet, die Frankfurter Erstaufführung dreier Einakter von Ernst Křenek (Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek, Regie: David Hermann) als „Wiederentdeckung des Jahres 2018“ bei den International Opera Awards gefeiert. Als Gastdramaturgin war Mareike Wink u.a. für die Internationale Bachakademie Stuttgart tätig. Sie studierte Musik-, Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik in Frankfurt und Rom, und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt.


Simon
Bailey

Simon Bailey ist in England geboren und hat in Cambridge und am Royal Northern College studiert, bevor er mit einem Zweijahresvertrag an der Akademie der Mailänder Scala aufge-nommen wurde. Dort übernahm er unterschiedlichste Rollen wie Schaunard (»La Bohème«) oder Hobson (»Peter Grimes«) und gewann 1999 den ersten Preis der Akademie. Im Jahr 2005 errang er in Rom den ersten Preis des »Musica Sacra« Wettbewerbs und wurde zuletzt mit dem Wales Theatre Award 2018 für seine Rolle als Šiškov in Janáčeks »Aus einem Totenhaus«.

Simon Bailey war von 2002 bis 2015 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt, wo er u.a. Rol-len wie Leporello (»Don Giovanni«), Gonzalo (»The Tempest«), Don Alfonso (»Così fan tutte«) und Blaubart in Originalsprache (»Herzog Blaubarts Burg«) gesungen hat. Weitere wichtige Partien in Frankfurt waren Nick Shadow (»The Rake’ Progress«), Don Magnifico / Alidoro (»La Cenerentola«), Dulcamara (»L’elisir d’amore«), Claudio (»Agrippina«), Basilio (»Il barbiere di Siviglia«), Klingsor (»Parsifal«), Lord Sidney / Don Profondo (»Die Reise nach Reims«), Don Inigo Gomez (»Die spanische Stunde«), Tierbändiger / Athlet (»Lulu«), Peter (»Hänsel und Gretel«), Orest (»Elektra«), Créon in Charpentiers »Médée«, Mozarts »Figaro«, »Don Giovanni« und Papageno sowie Méphistophélès (»Fausts Verdammnis«), den er 2012 an der Vlaamse Opera Antwerpen sang und 2013/14 auch am Staatstheater Stuttgart.

Als Gastinterpret hatte Simon Bailey u.a. Auftritte an dem Teatro alla Scala Mailand (Mozarts »Figaro«, Bartolo in »Il barbiere di Siviglia«), dem Theater an der Wien (Publio in »La clemenza di Tito«), am Staatstheater Stuttgart als Kaspar (»Der Freischütz«) und an der Opéra de Lille (Uraufführung von Michael Levinas »Die Verwandlung«). Im Wagner-Jahr 2013 gastierte er zudem als Gurnemanz (»Parsifal«) in Wiesbaden und Bad Homburg. Sein Debut an der Royal Oper House Covent Garden fand im Sommer 2015 als Leporello statt.

Neben der Oper singt Simon Bailey auch zahlreiche Konzerte. So war er mit Berlioz »L'enfance du Christ« in Cambridge, sang Haydns »Schöpfung« in Lima und Dublin, »Missa Solemnis« in Tampere, Finnland und an der Alten Oper Frankfurt, Beethovens 9. Symphonie in Frankfurt sowie Mozarts »Requiem« in Bordeaux und Talinn, Händels »Saul« in der Kölner Philharmonie unter der Leitung von Thomas Neuhoff, »Messiah« in London in der Royal Albert Hall, Dvorak Stabat Mater in Bad Homburg, Bachs »Matthäus-Passion« und Händels »Susanna« in Karls-ruhe, Händels »Jeptha« und Mendelssohns »Paulus« in Maulbronn. CD-Einspielungen von und mit Simon Bailey umfassen unter anderem Wagners »Parsifal« (Gurnemanz), Puccinis »La Fanciulla del West« (Sonora) und Stainers »Crucifixion« für Naxos Records.


Ian
Koziara

Chicago native Ian Koziara was a three-year member of The Metropolitan Opera’s Lindemann Young Artist Development Program, having worked with such notable conductors as Yannick Nezet-Séguin, Bertrand de Billy, and Marco Armiliato. He debuted at the Metropolitan Opera as Enrique in Thomas Adès’ The Exterminating Angel, with subsequent appearances in Parsifal, Nico Muhly’s Marnie, The Magic Flute, and La Fanciulla del West. Ian’s recent appearance as Fritz in Franz Schreker’s Der Ferne Klang (Oper Frankfurt) was hailed by the Wiesbadener Tagblatt as “so strong as Fritz that one is amazed at how naturally a sense of beauty and despair can go hand in hand”. His performance in the title role of Mozart’s Idomeneo yielded accolades from the Washington Post, praising his “striking beauty of tone… His King was royal and haunted and evoked nothing so much as Benjamin Britten’s Peter Grimes”.

Ian is equally at home on the concert stage as in opera.  In Honegger’s Le Roi David with New York’s Voices of Ascension and F. Murray Abraham, Ian was described as “a vigorous, compelling David… using his powerful voice to convey the full range of David’s very human strengths and weaknesses.” His repertoire in non-opera works includes Messiah, The Dream of Gerontius, and Serenade for Tenor, Horn, and Strings, among many others.

This season will see Koziara working with Lyric Opera of Chicago and Royal Swedish Opera. He will make his debut as Max in Der Freischütz and Florestan in Fidelio in a European tour with Gustavo Dudamel and the Mahler Chamber Orchestra. In the summer, Ian will perform as Arindal in a new Francesca Zambello production of Wagner’s Die Feen, conducted by Glimmerglass Festival Music Director Joe Colaneri.


In his capacity as a member of the Lindemann Young Artist Development Program, Ian performed many excerpts and acts of important roles from such works as Wagner’s Lohengrin, Berlioz’s Les Troyens, and Verdi’s Stiffelio. Ian is a graduate of Lawrence University in Appleton, Wisconsin, and Rice University in Houston, Texas.


Craig
Colclough


Craig Colclough began last season making his Metropolitan Opera debut in the title role of Verdi’s Macbeth, a role he debuted last season at Opera Vlaanderen.  The 2018-19 season also included the role debuts of Telramund in Lohengrin at Opera Vlaanderen, Peter in Hansel & Gretel at the Los Angeles Opera, Fra Melitone in La Forza del Destino for his company debut with Oper Fankfurt, as well as the Storyteller in A Flowering Tree for his company debut with Opera Queensland During the summer, he returned to the title role of Don Pasquale with the Berkshire Opera Festival. Mr. Colclough’s 2017-18 season included debuts with the Royal Opera House, Covent Garden as Pistola in Falstaff, Opera Vlaanderen as Falstaff in Falstaff (directed by Oscar-winning actor Christoph Waltz), Boston Lyric Opera as Hare in the world premiere of Burke and Hare, and Dallas Opera as Peter Vogel in Der Ring des Polykrates. He also made returns to Minnesota Opera as the title role in Don Pasquale, Arizona Opera as Donner in Das Rheingold, and Los Angeles Opera as Monterone in Rigoletto. The autumn of 2016 found Craig Colclough’s return to London for Scarpia in Tosca with English National Opera, a role which served as his debut at Canadian Opera Company later in the season. He also joined the Minnesota Opera for Doristo in L’arbore di Diana, and spent the summer singing the title role in Verdi’s Falstaff with Opera Saratoga. In the 2015-2016 season Mr. Colclough’s performances included appearances with Arizona Opera as the title role in Falstaff and Simon Bolivar Symphony Orchestra of Venezuela, for Timur in Turandot, conducted by Gustavo Dudamel. Additionally, he returned to English National Opera for his role debut of Kurwenal in Tristan und Isolde, and Los Angeles Opera for Simone in Gianni Schicchi. On the concert stage, he debuted with the Los Angeles Philharmonic as Dottore Grenvil in La traviata. In the 2014-2015 season, Craig Colclough made his European debut with English National Opera as Jack Rance in La Fanciulla del West, returned to Los Angeles Opera for concert performances of Hercules v. Vampires (roles of God of Evil and Procrustes), and also debuted with Atlanta Opera as Figaro in Le nozze di Figaro, as well as Lyric Opera of Kansas City as Lieutenant Gordon in Silent Night. During the 2013-2014 season, the bass-baritone essayed the title role in Don Pasquale at the Arizona Opera, covered the title role in Falstaff for both San Francisco Opera and Los Angeles Opera, and appeared as Bosun in Billy Budd at the Los Angeles Opera. In concert, Mr. Colcough appeared with the Orange County Philharmonic Society for Beethoven’s Ninth Symphony. Past leading roles also include, Don Giovanni, Leporello and Il Commendatore in Mozart’s Don Giovanni, Nick Shadow in Stravinsky’s The Rake’s Progress, Collatinus in Brittain’s The Rape of Lucretia, Oroveso in Bellini’s Norma, Rambaldo in Puccini’s La Rondine, Raimondo in Donizetti’s Lucia di Lammermoor, Friar Laurence in Gounod’s Romeo and Juliet and Elijah in Mendelssohn’s Elijah. Additional credits include the Israeli Philharmonic Orchestra, California Philharmonic, Capitol Records, Abbey Road Studios and the soundtrack of the film Rolled.


George Vincent
Humphrey

George Vincent Humphrey, Tenor, wurde in Trinidad, Colorado geboren. Er erhielt seinen Masters of Music von der University of Northern Colorado, sowie einen Masters of Education in Chorleitung von der Vandercook College of Music in Chicago. Er war Finalist und ist Preisträger wichtiger Wettbewerbe in Amerika. Seit seinem Aufenthalt in Europa studierte Herr Humphrey mit mehreren ehrwürdigen Sänger, u. a. mit Sir Donald McIntyre, Anna Reynolds, und Gail Gilmore. Seine Tätigkeit in den USA dokumentiert eine rege Zusammenarbeit mit Opernhäuser in Denver, CO; Midland-Odessa, TX; Ft. Collins, CO; Durham, NC; Boulder, CO; und in Austin, TX. Er verbrachte einen Sommer mit der Austrian American Mozart Academy in Salzburg unter der Leitung von Tenor William Lewis, mit Vorstellungen in Salzburg, Steyr, Bad Ischl, und am Attersee, und konzertierte in Deutschland, Irland, und Südafrika.
Seit seiner Emigration nach Europa, ist Herr Humphrey hauptsächlich in Deutschland und Österreich tätig. In 2011 machte er sein Debut an der Bayerischen Staatsoper in »Rothschild’s Geige«. Weitere Vorstellungen in der Saison waren, u. a. bei den Thüringer Symphonikern, Jungen Münchner Symphonikern, der Camerata München, und Don José, in Dachau. Sein weites Repertoire umfasst italienische Partien wie Andrea Chénier, Calaf, Cavaradossi, Radames, Manrico und Canio; das deutsche Fach ist mit Bacchus, Florestan, Erik, Tristan, Siegfried, Siegfried »Götterdämmerung« vertreten. George Humphrey ist auch in Liederabenden zu bewundern – z. B. sang er 2012 Mahlers »Lied von der Erde« im Rahmen der Alto Adige Festival unter der Leitung von Gustav Kuhn – und Oratorien, darunter Händels »Messias«, Beethovens »9. Sinfonie», »Missa Solemnis«, Bruckners »Te deum«, oder Mendelssohns »Elias«. Nach seinem gefeierten Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl im Sommer 2013 sang George Vincent Humphrey Duca di Mantua in »Rigoletto« sowie zahlreiche Konzerte. Darüber hinaus war er Cover für Ismaele in »Nabucco« und für Manrico in »Il trovatore«. In der vergangenen Winter-Saison wurde er als Florestan in »Fidelio« gefeiert. In der Sommer-Saison 2015 war Herr Humphrey Siegfried »Götterdämmerung«. Eine Rolle, die er dann zusammen mit Gustav Kuhn als Dirigent, Regisseur und dem Ensemble der Tiroler Festspiele Erl in Shanghai, China im Oktober wiederholte. Weitere Aufführungen in der 2015/16 Saison sind Ismaele in »Nabucco«, Konzerte in Italien und Österreich, sowie Kirchenkonzerte mit der hoch geschätzten Sängerin, Angela Wiedl.


Dshamilja
Kaiser

Die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser wurde 2015 als beste Nachwuchssängerin mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet und zieht das Publikum in ihren Bann. Derzeit ist sie am Theater Bonn engagiert, wo sie als Carmen und Penthesilea in den gleichnamigen Opern beeindruckte. Zuvor war sie ein Ensemble-Mitglied an der Oper in Graz und sang Partien wie Orlofsky in "Die Fledermaus", Cherubino in "Le nozze die Figaro"oder Magdalene in "Die Meistersinger von Nürnberg". An der Volksoper Wien debütierte sie als Carmen, außerdem war sie bei den Wiener Festwochen im Theater an der Wien und bei den Festspielen Klosterneuburg zu Gast. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland ergänzen ihr Schaffen. Kaiser war eine Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Richard-Wagner-Stiftung und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Detmold.


Rollen:

  • Ortrud in "Lohengrin", Theater Bonn 2018
  • Adalgisa in "Norma", Den Norske Oper Oslo 2018
  • Lucrezia in "Beatrice Cenci", Bregenzer Festspiele 2018
  • La Regina Gertrude in "Amleto", Bregenzer Festspiele 2016
  • Dorabella in "Cosí fan tutte", Volksoper Wien 2014

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Judita
Nagyová

In der Spielzeit 2019/20 debütiert die Mezzosopranistin Judita Nagyová als Maddalena (Rigoletto) sowie in der Neuproduktion Der Prinz von Homburg. Erneut wird sie als Preziosilla (La forza del destino), Mercédès (Carmen) sowie in Julietta und in Křeneks Kurzopern von auftreten. Die gebürtige Slowakin hat sich im Ensemble der Oper Frankfurt mit Martha (Iolanta), Wellgunde (Das Rheingold), Rossweiße (Die Walküre), Olga (Eugen Onegin), Hannah (Die Passagierin), Anna (Les Troyens), Geneviève (Pelléas et Mélisande), Hänsel (Hänsel und Gretel), Cherubino / Marcellina (Le nozze di Figaro), Pippo (La gazza ladra), Kristina (Die Sache Makropulos), Tisbe (La Cenerentola) u.a. ein vielfältiges Repertoire angeeignet. Auch in der Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter war sie zu erleben. Judita Nagyová gastierte bei den Wiener Festwochen, am Aalto-Musiktheater Essen, am Teatro La Fenice in Venedig, am Concertgebouw Amsterdam sowie beim Wexford Opera Festival. Bereits zwei Jahre in Folge war sie als Mercédès bei den Bregenzer Festspielen engagiert. Die in Bratislava ausgebildete Sängerin begann ihre Laufbahn im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein und wechselte anschließend ins Ensemble des Staatstheaters Nürnberg.


Thomas
Faulkner

Der Bass Thomas Faulkner begann seine Laufbahn an der Oper Frankfurt. Hier gab er wichtige Rollendebüts, u.a. als Elviro (Xerxes), Lodovico (Otello), John Claggart (Billy Budd), Don Diego (L’Africaine) und Alidoro (La Cenerentola). Seine Partien der Saison 2019/20 sind Elmiro (Rossinis Otello), 1. Nazarener (Salome) und Swallow (Peter Grimes). Daneben nimmt der gebürtige Brite zahlreiche Gastengagements wahr, u.a. am Théâtre des Champs-Élysée in Paris als Masetto (Don Giovanni), den er jüngst an der Garsington Opera sang, und bei den Tiroler Festspielen in Erl als Wassermann (Rusalka). In Elektra gibt er sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London. Thomas Faulkner gastierte u.a. in Orfeo bei den Münchner Opernfestspielen, als Banquo (Macbeth) bei der Scottish Opera on Tour sowie als Messenius (Cristina, regina di Svezia) und Dulcamara (L’elisir dʼamore) beim Wexford Festival. Außerdem konzertierte er mit dem Orchestre de Chambre von Lausanne unter Bertrand de Billy sowie mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Thomas Faulkner studierte an der Universität Cambridge und an der Royal Academy of Music London. Der promovierte Historiker war u.a. Stipendiat des Frankfurter Richard-Wagner-Verbandes. 


Anthony Robin
Schneider

Anthony Robin Schneider is a bass from Austria and New Zealand. He is a graduate of the University of Auckland, the Academy of Vocal Arts, and the Houston Grand Opera Studio.

In the coming year, Anthony joins the Ensemble at Oper Frankfurt to sing The Voice in Idomeneo, Administrator/Sergeant in Lady Macbeth from Mtsensk, The Grand Inquisitor/Monk in Don Carlo, Sparafucile in Rigoletto, and Commendatore in Don Giovanni. He will be returning to Houston Grand Opera to sing Sarastro/Sprecher in Die Zauberflöte and the 1st Nazarene in Salome.

During the 2018-19 season, Anthony made debuts at the Wiener Staatsoper (Ghost of Hector, Les Troyens), the New Zealand Symphony Orchestra (Beethoven’s 9th Symphony), the Cleveland Orchestra (Truffaldino, Ariadne auf Naxos) and Oper Frankfurt (Der Wirt, Der Ferne Klang and Don Bartolo, Le nozze di Figaro). He also performed at the Wolf Trap Opera twice – in February 2019 as Duc Hoël in Frank Martin’s Le vin herbé (in a collaboration with Washington Concert Opera), and in June of the same year as Der Tod in Ullman’s Der Kaiser von Atlantis.

Anthony is a 2018-2019 Sullivan Foundation Award Winner, and the proud recipient of a Kiri te Kanawa Foundation Scholarship.


Manuel
Walser

Der Schweizer Bariton Manuel Walser studierte Gesang bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Daneben gehören Brigitte Fassbaender, Frédéric Gindraux und Wolfram Rieger zu seinen wichtigsten Mentoren. Beim internationalen Wettbewerb Das Lied in Berlin wurde er 2013 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zudem ist er zweifacher Preisträger der Stella Maris International Song Competition. 2014 wurde ihm der Preis der Armin Weltner Stiftung zuerkannt.

Manuel Walser war bis 2019 für fünf Spielzeiten festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er u.a. als Harlekin (Ariadne auf Naxos) unter Cornelius Meister und Peter Schneider, als Schaunard (La Bohème) unter Marco Armiliato und Ramón Tebar, als Haly (L'italiana in Algeri) unter Evelino Pidò und als Jäger (Rusalka) unter Tomáš Netopil zu hören war. Er sang Dancaïro (Carmen) unter Frédéric Chaslin, Montano (Otello) unter Myung-Whun Chung, Publio (La clemenza di Tito) und Masetto (Don Giovanni) unter Ádám Fischer, Alessio (La Sonnambula) unter Gulliermo García Calvo und Cristiano (Un ballo in maschera) und Marullo (Rigoletto) unter Jesús López Cobos. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2014 als Brutamonte unter Ingo Metzmacher in Schuberts Oper Fierabras. Im Januar 2018 gab Manuel Walser sein Debüt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden als Harlekin unter Eun Sun Kim.

Manuel Walser gestaltet Liederabende mit Anano Gokieli, Alexander Fleischer, Malcolm Martineau, Akemi Murakami, Elisabeth Plank, Wolfram Rieger, Jonathan Ware und Justus Zeyen.

Liederabende führten ihn nach Barcelona (l'Auditori), zum Schubert Festival in Gastein, nach Bayreuth zum Osterfestival, in die Pariser Philharmonie, nach London in die Wigmore Hall und zur Schubertíada Vilabertran. Er sang beim Lucerne Festival, in der Berliner Philharmonie, beim Festival Oxford Lieder, im Konzerthaus Berlin, bei den Salzburger Festspielen, im Wiener Musikverein und bei den Schubertiaden Hohenems und Schwarzenberg.

Manuel Walser konzertiert regelmäßig bei der J. S. Bach-Stiftung unter Rudolf Lutz und dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon. Er sang die Christuspartie in J.S. Bachs Matthäuspassion mit dem Concertgebouw Orkest unter Ton Koopman im Amsterdamer Concertgebouw, mit dem Verbier Festival Orchestra unter Thomas Quasthoff beim Verbier Festival und in der Dresdner Frauenkirche unter Matthias Grünert mit dem ensemble frauenkirche. Bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk sang er in Händels „Israel in Egypt“ mit dem Concentus Musicus unter Christopher Moulds und im Mozart-Pasticcio „Salomons Reise“ mit dem Bach-Consort unter Rubén Dubrovsky. Bei der Mozartwoche Salzburg war er erneut in ,Salomons Reise‘ zu hören.

Er reüssierte als Einspringer in Tel Aviv und Haifa mit dem Israel Philharmonic unter Manfred Honeck mit Bachs Kantate ,Ich habe genug‘ und Mahlers Kindertotenliedern; im Wiener Konzerthaus mit dem Concentus Musicus unter Stefan Gottfried mit Bachs Weihnachts-Oratorium; beim Festival Grafenegg mit dem Tonkünstler Orchester unter Andreas Spering als Christus in Bachs Johannes-Passion; mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon in der Pariser Philharmonie mit Bachkantaten und als Don Pippo im Mozart-Pasticcio ,Les dilettantes’ in der Opéra de Vichy. Mit seinem Liedgesang beeindruckte er einspringend bei den Salzburger Festspielen mit Malcolm Martineau mit ausgewählten Schumannliedern, bei der Schubertiade Schwarzenberg und der Schubertiada Vilabertran mit Wolfram Rieger mit Schuberts Winterreise und bei der Schubertiade Hohenems mit Schumanns Dichterliebe und ausgewählten Wolf- und Straussliedern.

Weitere Höhepunkte waren seine Liederabende in der Londoner Wigmore Hall, in Barcelona, Berlin, München und Zürich - u.a. die Uraufführung der von Massimiliano Matesic orchestrierten Fassung von Schuberts Winterreise mit dem PreCollege Orchestra Zürich; Liederabende mit Thomas Quasthoff als Rezitator, zuletzt mit Brahms' Schöner Magelone mit Alexander Fleischer in Hameln; Manuel Walsers Auftritte bei den traditionellen Neujahrskonzerten mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich mit Operetten- und Opernarien unter Alfred Eschwé und Vinzenz Praxmarer und weitere Konzerte mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon in der Philharmonie Essen, in der Alten Oper Frankfurt und in der Kölner Philharmonie.

Das Wiener Konzerthaus präsentiert Manuel Walser in der Saison 2019/2020 als „Great Talent“ in mehreren Konzerten: Er singt Schuberts ,Es-Dur Messe‘ unter Erwin Ortner, Beethovens ,Schottische Lieder‘ mit dem Jess-Trio-Wien, einen Liederabend mit Werken von Schubert, Vaughan Williams und Ravel mit der Harfenistin Elisabeth Plank und diverse Bach- Kantaten mit der J. S. Bach-Stiftung unter Rudolf Lutz.

Weitere Höhepunkte in der Saison 2019/2020 sind seine Mitwirkung beim Gstaad Menuhin Festival als Schmuggler Dancaïro in Bizets Carmen unter Marco Armiliato; die Aufführung des kompletten Spanischen Liederbuchs von Hugo Wolf mit Marie Seidler und Wolfram Rieger bei der Schubertíada Vilabertran; Mahlers ,Lieder eines fahrenden Gesellen‘ mit Kammerorchester beim Festival Allegro Vivo; Heinichens ,La gara degli dei‘ mit der Staatskapelle Dresden unter Ton Koopman in der Semperoper; Schuberts Schwanengesang bei der Schubertiade Hohenems; die Aufführung von ,La Danse des Morts’ von Arthur Honegger und Felix Mendelssohns ,Die erste Walpurgisnacht‘ in Zürich; Ensemble-Liederabende im Musikverein Regensburg und der Schubertiade Schwarzenberg; zahlreiche Aufführungen des Brahms Requiems in Pistoia, Perugia, Zürich und Aarau; Bachs Weihnachts-Oratorium im Berner Münster; Manuel Walsers Liederabend-Debüt im Teatro de la Zarzuela in Madrid; Bachs Johannes-Passion in den Niederlanden und weitere Liederabende im deutschsprachigen Raum, u. a. in der Münchner Liedreihe Liederleben, bei der Kammermusik Basel und dem Rhonefestival für Liedkunst.


Michael
Siemon

Michael Siemon erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule des Saarlandes bei Berthold Hirschfeld. Er wurde bereits während des Studiums als Gast an das Theater Bielefeld, das Staatstheater Braunschweig, das Theater Ulm sowie die Opernfestspiele in Merzig und Heidenheim engagiert. Weitere Gastengagements folgten am Aalto Theater Essen, am Staatstheater Mainz, Theater Koblenz und Theater Trier.

2008 wurde er Preisträger des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloß Rheinsberg und sang dort den Belmonte in "Die Entführung aus dem Serail" von W.A. Mozart.

Von 2009 bis 2012 gehörte Michael Siemon zum Ensemble des Theaters Gera-Altenburg. Hier sang er Partien wie Tamino, Walther von der Vogelweide, Alfred und Don José. Darauf folgte ein Festengagement an den Theatern Krefeld-Mönchengladbach, wo er zwischen 2012 und 2016 unter anderem als Don Ottavio, Fenton, Rinuccio, Leander, Eisenstein, Bors Grigorjewitsch, Sou-Chong, Ein italienischer Sänger, Des Grieux (Manon) und Riccardo zu hören war.    

2017 debütierte er mit großem Erfolg in seiner ersten Partie im Wagner-Fach als Lohengrin, zunächst in Krefeld und kurz darauf beim Saaremaa Festival in Estland.

Danach folgten gleich zwei Produktionen als Bacchus in "Ariadne auf Naxos", zuerst als Rollendebüt am Theater Gießen, danach am traditionsreichen Meininger Staatstheater. Beide Interpretationen erhielten großes Lob der Musikkritik.

Am Theater Krefeld gastierte Michael Siemon in "Die Faschingsfee“ (Kalman) als Viktor Ronai und 2018 am Theater Mönchengladbach wieder als "Lohengrin“. Im Mai 2018 gab er sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf als Fenton.

Die Saison 2018/2019 begann für ihn als Paul in "Die tote Stadt“ am Staatstheater Saarbrücken, danach war er wieder als Bacchus am Staatstheater Meiningen zu erleben. Zum Jahreswechsel übernahm er in seinem Hausdebüt an der Oper Köln die Partie des Dr. Siedler in der Neuproduktion von "Das weiße Rössl“.

Anschließend folgte mit dem Tannhäuser eine weitere zentrale Wagner-Partie: in der Produktion des Meininger Staatstheaters am originalen Schauplatz, dem Festsaal der Wartburg in Eisenach.

 

Mit der Wiederaufnahme des Tannhäuser startete die Spielzeit 2019/20, es folgte "Lohengrin" an der Oper Dortmund, die kurzfristige Übernahme mehrer Vorstellungen als Bacchus am Staatstheater Augsburg sowie das nächste Haus- und Rollendebüt als Erik in "Der fliegende Holländer" an der Lettischen Nationaloper Riga.

 

Die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Verbreitung von Covid-19 verhinderte die Premiere des nächsten "fliegenden Holländers" in Meiningen, ebenso wurde die Produktion von "Hernand Cortez" an der Oper Dortmund abgesagt.

 

Auch die Durchführungen der geplanten Produktionen der Spielzeit 2020/21 (Tannhäuser, Leonore, Holländer, Boris Gudunow) sind unter den derzeitigen Einschränkung fraglich.


Monika
Buczkowska

Die junge polnische Sopranistin Monika Buczkowska gab 2019/20 in Faurés Pénélope (Lydie) ihr Deutschland-Debüt an der Oper Frankfurt, wo sie seit Beginn der neuen Spielzeit das Ensemble verstärkt und zunächst in Pergolesis Stabat mater in Erscheinung tritt. Zuvor war sie Stipendiatin im Young Talents Development Programme (Opera Academy) des Teatr Wielki in Warschau, wo sie mit Eytan Pessen, Matthias Rexroth und Izabela Kłosińska arbeitete. Jüngst trat sie dort erneut als Papagena in Barrie Koskys Produktion der Zauberflöte auf. Als Donna Anna (Don Giovanni) debütierte sie beim Music Festival in Nieborów und sang am Teatr Wielki Warschau Zerlina (Don Giovanni) sowie Susanna (Le nozze di Figaro). Monika Buczkowska trat an der Baltic Opera in Gdańsk als Eurydike (Orpheus in der Unterwelt) sowie am Musiktheater in Lüben als Pamina (Die Zauberflöte) auf. Unter der musikalischen Leitung von Kazushi Ōno sang sie in Prokofjews Der feurige Engel am Teatr Wielki (Koproduktion mit dem Festival d’Aix-en-Provence). Darüber hinaus arbeitete sie im Konzert- und Oratorienbereich mit verschiedenen Orchestern zusammen. Unter anderem führten sie Aufführungen des Credo von Krzysztof Penderecki nach Nagoya (Japan). Die Absolventin der Ignacy-Jan-Paderewski-Musikakademie in Posen wurde u.a. mit dem Ersten Preis beim Polish Vocal Festival Maria Stankowa in Olsztyn sowie mit dem Marta Eggerth und Jan Kiepura Preis der 10th International Stanisław Moniuszko Vocal Competition ausgezeichnet.


Ilia
Staple

Ilia Staple erhielt ihre Gesangsausbildung zuerst privat bei ihrer Mutter, später an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz bei Katerina Beranova. Erste Engagements führten die junge Sopranistin als Gwendolen (»Mein Freund Bunbury«) an die Oper Leipzig und als Papagena (»Die Zauberflöte«) an die Oper Chemnitz.

2016 bis 2018 war Ilia Staple Mitglied des Oberösterreichischen Opernstudios am Landestheaters Linz und sang dort u. a. Despina (»Così fan tutte«), Sandmännchen und Taumännchen (»Hänsel und Gretel«), Klärchen Hinzelmann (»Im weißen Rössl«), Ciboletta (»Eine Nacht in Venedig«), Rosetta (in Erich Zeisls »Leonce und Lena«) und Flaminia (»Il mondo della luna«). 

Sie gastierte bei den Musicalfestwochen Bad Leonfelden als Christine (»Das Phantom der Oper«) und als Maria (»West Side Story«). Beim internationalen Brucknerfest Linz verkörperte sie die Rollen Frau Herberstorff in der Uraufführung von Michael Hazods »Alea«, Bubikopf (»Der Kaiser von Atlantis«) und Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«). Als Midili Hanum (»Die Rose von Stambul«) und als Miss Edith (»Die Juxheirat«) war sie beim Lehár-Festival Bad Ischl zu erleben. An der Bühne Baden verkörperte sie Eurydike (»Orpheus in der Unterwelt«) sowie Bronislawa (»Der Bettelstudent«).

Auch auf der Konzertbühne ist die Sopranistin regelmäßig solistisch präsent, u.a. mit Werken wie Johann Sebastian Bachs »Johannespassion«, Georg Friedrich Händels »Der Messias«, Joseph Haydns »Die Schöpfung« und Kurt Schwertsiks »Sonnengesang«.

Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Ilia Staple Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz.


Florence
Losseau

Die deutsch-französische Mezzosopranistin Florence Losseau war seit ihrem neunten Lebensjahr im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Frieder Lang und wurde schon bald Mitglied der Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater, wo sie im Master Operngesang bei Prof. Michelle Breedt studierte. Ihren zweiten Master im Fach Liedgestaltung studierte sie bei Michelle Breedt, Céline Dutilly, Fritz Schwinghammer, Donald Sulzen und Tobias Truniger.

 

Für die Partie des Annio in La clemenza di Tito von Mozart, die ihr erfolgreicher Einstand als Mitglied des Opernstudios am Landestheater Linz war, wurde sie 2020 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis als beste Nachwuchssängerin Österreichs ausgezeichnet.

Dort sang sie weiterhin u.a. Partien wie die dritte Magd in Elektra von R. Strauss, die Titelpartie in Brittens The rape of Lucretia sang, Fidalma in Il matrimonio segreto von Cimarosa und Suza in Polnische Hochzeit von Beer, die ebenfalls vom Österreichischen Musiktheaterpreis im selben Jahr als beste Operettenproduktion ausgezeichnet wurde.

Im Oktober 2020 gab sie ihr Rollen- und Haus-debut an der Opéra de Lyon in der Hauptrolle in L’heure espagnole von Ravel. Aktuell ist sie für die Kinderoper Pünktchen und Anton von Ivan Eröd als Anton an der Oper Köln engagiert.

Ihr Operndebut gab sie 2011 als Annina in La Traviata. Seitdem war sie in diversen Opernproduktionen in Rollen wie Mercedes in Bizets Carmen, Zweite Dame in der Zauberflöte, Abuela in Manuel de Fallas La Vida Breve, Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Dido in Purcells Dido und Aeneas zu sehen. Im Stadttheater Aschaffenburg sang sie die Rolle des Aquilio in Sterkel’s Farnace.

In Berlin gewann die junge Sängerin im Jahr 2017 den 2. Preis des Paula Salomon Lindberg Wettbewerbs an der Universität der Künste in Berlin. Darauf folgte ein Engagement beim Kissinger Sommer im Juni 2018. Dort war sie bei der „LiederWerkstatt“ mit Uraufführungen von Manfred Trojahn, Fabien Lévy und Annette Schlünz zu hören.

 

Im Mai 2019 wurde sie in Mainau mit dem Anneliese Rothenberger Preis ausgezeichnet, und war sie Preisträgerin bei den Jeunes Ambassadeurs Lyriques in Montreal in Kanada.

Beim renommierten Wettbewerb „Das Lied“ 2019 in Heidelberg wurde sie Finalistin. Sie gewann den 1. Preis des Operettenwettbewerbs 2019 in Linz, und den 3. Preis beim Richard Strauss Wettbewerb in München.

Sie arbeitete in Meisterkursen mit bedeutenden Künstlern wie Axel Bauni, Helmut Deutsch, Brigitte Fassbaender, Stefano Gibellato, Christoph Hammer, Robert Holl, Andreas Homoki, Angelika Kirchschlager, Siegfried Mauser, Dorothee Mields, Paul Mc Namara, Christopher Robson, Andreas Schmidt und Kai Wessel.


Katharina
Magiera

Katharina Magiera studierte zunächst Schulmusik mit Hauptfach Klavier, dem ein Studium bei Prof. Hedwig Fassbender in Frankfurt am Main und das Konzertexamen bei Prof. Rudolf Piernay in Mannheim folgten.

Sie war Stipendiatin der Villa Musica des Landes Rheinland-Pfalz, der Yehudi Menuhin-Stiftung Live music now, der Studienstiftung des deutschen Volkes und 1. Preisträgerin des Mendelssohn-Wettbewerbs.

Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire umfasst die Passionen und zahlreiche Kantaten J. S. Bachs, die Requien von Mozart, Verdi, Duruflé, Dvořák, Schnittke und die Oratorien von Händel, Mendelssohn, Honegger und Szymanowski. Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Paolo Carignani, Helmuth Rilling, Gabriel Garrido, Marko Letonja, Hans-Christoph Rademann, Alexander Liebreich, Kristjan Järvi, Constantinos Carydis, Ivor Bolton, Constantin Trinks, Sebastian Weigle, Ádám Fischer, Christian Thielemann, Jaap van Zweden, Andrés Orozco-Estrada, Leo Hussain, René Jacobs, Henrik Nánási, Sylvain Cambreling, Krzysztof Urbański, Teodor Currentzis und Robin Ticciati zusammen.
Als Liedinterpretin stellte sie 2016 bei OehmsClassics ein von der Presse gelobtes Soloalbum in Gitarrenbegleitung von Prof. Christopher Brandt vor.  Die Einspielung umfasst Goethe Vertonungen von F. Mendelssohn, H. Wolf, F. Hensel, J. Kinkel, J. Lang und R. Schumann in eigener Bearbeitung für Gesang und Gitarre.

Konzertengagements führten Katharina Magiera zu den Münchener Philharmonikern, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, dem Richard-Strauss Festival, dem MDR Symphonieorchester, den Salzburger Festspielen, der NDR Radiophilharmonie und dem DSO Berlin. Als Dritte Dame (Zauberflöte) gastierte sie an der Opéra National in Paris und am Theater an der Wien, als Hänsel (Hänsel und Gretel) an der Bayerischen Staatsoper in München, als Schwertleite (Die Walküre) an der Semperoper Dresden, der Opéra du Rhin in Strasbourg, beim Beijing Music Festival und den Salzburger Osterfestspielen.

Katharina Magiera gehört seit der Spielzeit 2009/10 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo sie Partien der Alisa (Lucia di Lammermoor), Tisbe (La Cenerentola), Lisa (Die Passagierin), Maddalena (Rigoletto), Erda (Rheingold), Flosshilde / Schwertleite (Ring), Die Erzählerin / Heilige Katharina (La damoiselle élue / Jeanne D’Arc au bûcher), Nancy (Martha /CD bei OehmsClassics), Margret (Wozzeck), Marcellina (Le nozze di Figaro), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Annina (Der Rosenkavalier), Altpartie in Händels Messiah, Hänsel (Hänsel und Gretel), Filosofia (LʼOrontea), Ježibaba (Rusalka), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Dryade (Ariadne auf Naxos),Wanja (Iwan Sussanin) und Emilia (Otello) verkörperte. In 2018/ 19 wird sie mit drei Händel Partien debütieren: Amastre (Xerxes), Irene (Theodora) und Eduige (Rodelinda), sowie als Dritte Dame (Die Zauberflöte) beim Glyndebourne Festival zu hören sein.