Galaxy of Kendlinger

Programm – das Beste aus: 
· »Der verlorene Sohn« Symphonische Dichtung 
· »Larissa« Klavierkonzert Nr. 1 
· »Die Österreich-Ukrainische« Symphonie Nr. 2 
· »Heilung« Meditative Dichtung für Streichorchester 
· »Manipulation« Symphonie Nr. 1 
· »Galaxy« Violinkonzert Nr. 1 
· »Menschenrechte« Symphonie Nr. 3 

 

Dauer: ca. 1 1/4 Std. (keine Pause) 

 

Komponist Matthias Georg Kendlinger

Dirigent Max Kendlinger


Galaxy of Kendlinger 
Weltpremiere eines neuen klassischen Konzertformates – am 30. Oktober 2021 in Erl/Tirol 

Der Komponist 
Es sind kraftvolle Werke, die aufrütteln und in ihren Bann ziehen: Matthias Georg Kendlingers Kompositionen bewegen sich zwischen Filmmusik und Klassik, aus denen eine sehr bildhafte künstlerische Handschrift herauszuhören ist. 
Das britische Musikmagazin GRAMOPHONE bezeichnet seinen Stil als expressiv und vielfältig. Seit vier Jahren kann man Kendlinger exklusiv im Rahmen eines einwöchigen Musikfestivals in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Lemberg/Ukraine erleben. Jung wie seine Musik ist auch sein Publikum. Allein 40 Prozent der jährlich 1700 Festival-Besucher sind unter 30. 


Die Weltpremiere des neuen klassischen Konzertformats bringt das Beste seiner Werke nun erstmals multimedial auch in seine Heimat. > www.mgkendlinger.com 

Der Dirigent 
Seit 2016 ist Max Kendlinger neben seinem Vater Matthias Georg Kendlinger regelmäßig am Pult der K&K Philharmoniker zu erleben – so auch in Erl, wo er an diesem Abend die K&K Philharmoniker, den K&K Opernchor und Solisten leiten wird – Gänsehaut garantiert! > www.mxkendlinger.com 

Festliches »Meet & Greet«   
Beim anschließenden »Meet & Greet« mit den Künstlern überraschen das K&K Streichsextett und ein Akkordeonist mit frühen Werken Kendlingers im Foyer des Festspielhauses. Zum krönenden Abschluss lässt Kendlingers Chor ukrainische Volkslieder erklingen. Zum »Meet & Greet« sind Getränke bis 22 Uhr im Ticketpreis inkludiert. 

Buchpremiere mit Uraufführung* 
Am Tag des Konzertes wird Kendlinger um 16.30 Uhr auch seine Autobiografie vorstellen. Weiterhin spielt das junge Tiroler Streichquartett »Quartissimo« die Uraufführung von Kendlingers Streichquartett Nr. 2, in dessen dritten Satz die Melodie »Die Tiroler sind lustig« verarbeitet wurde. 

*nur geringe Teilnehmerzahl möglich – Bewerbung unter b.renner@dacapo.at. 

Karten 
Tickets zum Preis von 59 bis 79 EUR sind ab sofort erhältlich bei allen oeticket-Verkaufsstellen, der Sparkasse Kufstein und beim Kufsteinerland.
>>> Ticket-Hotline oeticket: +43 (0)1– 96 0 96 

 

Sa 30. Okt
19:00 Uhr → Festspielhaus

Matthias Georg Kendlinger

Komponist

Max Kendlinger

Dirigent

Matthias Georg
Kendlinger

Über seinen Vater, der den Fünfjährigen mit dem Akkordeonspiel vertraut machte, entdeckte Kendlinger seine Liebe zur Musik. Mit 17 zog es den gebürtigen Tiroler auf die Bühne. Bis 1994 trat er als Leiter des „Alpina Quintetts“ auf. In diesem Jahr erfolgte die Gründung der Klassik-Schmiede „DaCapo“ in Kufstein. 1997 beteiligte er sich maßgeblich an der Entstehung der für Wagner-Interpretationen bekannten „Tiroler Festspiele Erl“; 2009 bis 2015 bereicherte er als Leiter der „Tiroler Beethoven-Tage“ die kulturelle Vielfalt in der Region am Kaisergebirge.

Gemeinsam mit der langjährigen Ballettmeisterin der Wiener Staatsoper und Choreographin der Wiener Neujahrskonzerte, Gerlinde Dill (1933-2008), gründete Kendlinger 1998 Das Österreichische K&K Ballett. 2002 rief er die K&K Philharmoniker ins Leben. Ein Jahr später formierte Kendlinger den K&K Opernchor; 2016 gründete er ein zweites Sinfonieorchester – die „K&K Symphoniker“. Sein Debüt als Dirigent gab der Autodidakt 2004 im Leipziger Gewandhaus. Im folgenden Jahr spielte er in der Laeiszhalle Hamburg mit „Berühmte Märsche“ seine erste CDs ein.

Als Komponist machte Kendlinger unter anderem mit der sinfonischen Dichtung „Der verlorene Sohn“ (UA 2006, Gewandhaus Leipzig), dem „Familien-Marsch“ (UA 2008, Konzerthaus Berlin), dem Marsch „Kaiser, Wilder Kaiser“ (UA 2012, Passionsspielhaus Thiersee), seinen ersten drei Sinfonien „Manipulation“ (UA 2012, Philharmonie Lviv/Ukraine), „Die Österreich-Ukrainische“ (UA 2017, Philharmonie Lviv) und „Menschenrechte“ (UA 2018, Philharmonie Lviv), der meditativen Dichtung „Heilung“ (UA 2013, Dom zu Ebbs), dem seiner Frau Larissa gewidmeten Klavierkonzert (UA 2014, Congress Graz), dem Cellokonzert „Unser Vater“ (UA 2016, Gewandhaus Leipzig) und Violinkonzert „Galaxy“ (UA 2019, Philharmonie Lviv) auf sich aufmerksam. Gegenwärtig arbeitet Kendlinger unter anderem an seiner Oper „Der Priester“, deren Ouvertüre 2015 bereits in der Orchesterfassung und 2018 in der Fassung für Klavier zu hören war. Mit Standing Ovations wurden 2006 seine Debüts als Dirigent im Théâtre Mogador Paris und im Wiener Musikverein honoriert. Neben der 1996 kreierten Europatournee Wiener Johann Strauß Konzert-Gala zeichnet Kendlinger u. a. auch für Die schönsten Opernchöre sowie die K&K Sinfoniekonzerte verantwortlich. Gemeinsam mit der Musikschule Solomiya Krushelnytska gründete er 2013 in Lviv die erste „Ukrainisch-Österreichische Jugendorchester-Akademie“. Im Juli 2017 hob er das Matthias Georg Kendlinger Music Festival Lviv mit ausschließlich eigenen Kompositionen aus der Taufe. Am 30. Oktober 2021 präsentiert das neue Konzertformat Galaxy of Kendlinger seine Musik erstmals auch im Futuristischen Festspielhaus Erl/Tirol. Bereits am Nachmittag des 30. Oktober wird Kendlinger hier seine Autobiografie vorstellen.

Unter dem Label „DaCapo Austria“ veröffentlicht Kendlinger regelmäßig CD-Einspielungen und Konzert-DVDs. Aktuell erhältlich sind unter anderem zwei aufwändige CD/DVD-Produktionen aus dem Konzerthaus Kopenhagen und KKL Luzern, die Strauß-Alben „Traumbild“ und „Unter den Linden“ sowie Orffs „Carmina Burana“. Zudem ermöglicht das 2013 gegründete Label „K21“ (Classical music of the 21st century) eine vielversprechende Plattform für zeitgenössische tonale Kompositionen. Den Auftakt bildete eine CD mit Kendlingers Werken „Der verlorene Sohn“, „Manipulation“ und „Heilung“. 2016 wurde hier sein erstes Klavierkonzertes „Larissa“ mit dem Pianisten Philipp Scheucher veröffentlicht. Im Frühjahr 2020 erscheint mit „Galaxy“ und „Die Österreich-Ukrainische“ ein weiteres Album. Auftritte führen den Österreicher und seine K&K-Ensembles in die renommierten Konzerthäuser Europas. (Stand: 06/2021)


Max
Kendlinger

Mit 13 Jahren überreichte ihm sein Vater Matthias Georg Kendlinger in der Tonhalle Düsseldorf erstmals den Taktstock. Max (Maximilian) Kendlinger, geb. 1998 in St. Johann/Tirol, spielt Klavier, Akkordeon, Orgel und Schlagwerk. Seit 2010 wird er von Mag. Brigitte Zimmermann im Fach Klavier unterrichtet. Zudem absolviert er bei Michael Roner (Mozarteum Salzburg) eine Ausbildung zum Chorleiter.

2016 leitete Max in der Philharmonie Lviv sein erstes Sinfoniekonzert mit Werken von Beethoven und Mozart. Seither ist er regelmäßig im Rahmen verschiedener Konzertreihen am Pult zu erleben – beispielsweise in der Elbphilharmonie Hamburg, im Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin, im hr-Sendesaal Frankfurt, in St.Gallen, Marseille und Mailand. Neben Kompositionen von Beethoven, Mozart, Tschaikowsky, Schubert, Suppé, der italienischen Opernliteratur und Strauß-Dynastie, widmet sich Max auch den Werken seines Vaters Matthias Georg Kendlinger, deren Aufführungen er in Lemberg/Ukraine und 2021 erstmals im Rahmen des neuen Klassik-Formats »Galaxy of Kendlinger« im Festspielhaus Erl leiten wird.

Für sein Debüt-Album »Beethoven 6« wurde Max 2020 in der Kategorie Nachwuchskünstler*in des Jahres – Dirigat für den OPUS KLASSIK nominiert.

In puncto musikalische Vorlieben möchte sich Max nicht einschränken – sein Interesse gilt jeglicher Form guter Musik. Ruhe und Entspannung findet er in der heimatlichen Bergwelt. Mit etwas Glück kann man ihn hier beim Wandern antreffen. (04/2021)