Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion

Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis

Chor der KlangVerwaltung
Chorleitung: Jörn Andresen

Wiltener Sängerknaben
Chorleitung: Johannes Stecher

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Thomas Guggeis

Evangelist Michael Porter

Jesus Domen Križaj

Sopran Florina Ilie

Tenor Patrik Reiter

Mezzosopran Nina Tarandek

Bass Frederic Jost


Die Matthaus-Passion schildert die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im 26. und 27. Kapitel des Matthaus-Evangeliums zu lesen ist. Für die Darstellung verwendet Bach zwei Chöre, zwei Orchester und sieben Solostimmen. Diese monumentalste aller Kompositionen Bachs ist von einem tiefen christlichen Glauben geprägt und wurde zur besonderen Gestaltung des Vespergottesdienstes am Karfreitag 1727 in der Leipziger Thomaskirche komponiert.

Am 22. April 1723 war Bach vom großen Rat der Stadt Leipzig zum Thomaskantor gewählt worden und widmete sich somit nach seiner weltlichen Stellung in Kothen wieder, und nun bis zu seinem Lebensende, hauptsachlich der Kirchenmusik. Bach hatte in den beiden Hauptkirchen St. Thomas und St. Nikolai für die musikalische Verkündigung der Schrift zu sorgen. An jedem Sonntag hatte Bach eine Kantate aufzuführen, die er in kürzester Zeit komponieren und mit dem Chor der Thomasschule sowie einem Instrumentalensemble, das sich aus städtischen Musikern zusammensetzte, einstudieren musste. Das Kirchenjahr, beginnend mit der Adventszeit und seinen wichtigsten Festkreisen Ostern und Weihnachten, strukturierte damals das Leben der Menschen. Und so gehörte die Matthaus-Passion, die er selbst nicht als eigenständiges Kunstwerk betrachtete, sondern als einen Beitrag für den Gottesdienst, schon damals zum bedeutenden und prägenden Musikkanon der Leipziger Kirchengemeinde.

Bereits 1724 führte Bach seine erste Leipziger Passion auf – die Johannes-Passion. In den folgenden Jahren erwartete man von Bach stets eine neue Musik zum Karfreitag. So vertonte er die Passionsgeschichten aller vier Evangelisten: 1730 entstand die Lukas-Passion und 1731 die heute verschollene Markus-Passion. Er führte seine Passionen in mehreren Jahren auf, wobei er immer wieder Änderungen vornahm. Die „Matthäus-Passion“ ist aber unangefochten die herausragendste und auch anspruchvollste Vertonung der Leidensgeschichte Jesu und heute vielleicht das bekannteste Werk Johann Sebastian Bachs. Wer diese Schöpfung kennt, kennt im Grunde auch die gesamte Bandbreite der musikalischen und stilistischen Welt des Komponisten, denn die Matthaus-Passion fasst das Schaffen des Meisters quasi zusammen. Im Jahre 1736 schrieb Bach die gesamte Partitur noch einmal sorgfältig ab, es handelt sich dabei um einen der saubersten Autographen, die von Bach erhalten sind. Auch in seinem letzten Lebensjahrzehnt beschäftigte sich der Komponist immer wieder mit der Partitur. Bach muss die Matthäus-Passion – wie die H-Moll-Messe oder „Die Kunst der Fuge“ als wichtigen Teil seines musikalischen Vermächtnisses gesehen haben.

Sa 03. Apr
09:10 Uhr → ORF III

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Thomas Guggeis

Musikalische Leitung

Michael Porter

Evangelist

Domen Križaj

Jesus

Florina Ilie

Sopran

Patrik Reiter

Tenor

Nina Tarandek

Mezzosopran

Frederic Jost

Bass


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Thomas
Guggeis

Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Salome an der Staatsoper Berlin sorgte Thomas Guggeis international für großes Aufsehen. Er erhielt erneut positive Rückmeldungen für sein Einspringen für die Im März 2019 abgesagten Konzerte von Paavo Järvi mit der Staatskapelle Berlin.

Der 26-Jährige ist seit der Spielzeit 2018/19 als Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo er u.a. bereits mit Werken wie La Bohème, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly und Der Prinz von Homburg zu sehen war. In der Spielzeit 2019/20 wird er Produktionen von Der Freischütz und Die Zauberflöte, neben einer Wiederaufnahme von Der Prinz von Homburg dirigieren.

Neben seiner Tätigkeit in Stuttgart ist Thomas Guggeis auch am Haus unter den Linden als Assistent von Daniel Barenboim tätig. In Berlin dirigiert er in 2019/20 Vorstellungen von La traviata, Katja Kabanova, Carmen, Der Fliegende Holländer, und Salome. In derselben Spielzeit wird er mit der Staatskapelle Dresden, dem Swedish Radio Symphony, sowie dem Orchestra La Verdi Milano debütieren. Dazu wird er Konzerte im Berliner Boulez Saal und mit der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin dirigieren.

In der Spielzeit 2018/19 leitete Thomas Guggeis an der Staatsoper Berlin Vorstellungen von Der Freischütz, Hänsel und Gretel und Die Zauberflöte, sowie eine Neuproduktion von Oberon am Theater an der Wien.

2016 fungierte Thomas Guggeis als Assistent von Franz Welser-Möst für die vielbeachtete Neuproduktion von Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen und stand Cornelius Meister bei seiner Einspielung von Dvoraks Svatebni Košile mit dem RSO Wien zur Seite. Zu den Salzburger Festspielen kehrte er 2017 zurück, um erneut mit Franz Welser-Möst Aribert Reimanns Lear neu einzustudieren.

Er dirigierte Opernvorstellungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Kammeroper München, der er als Kapellmeister und Assistent des Chefdirigenten verbunden war. Im Februar 2018 zeichnete er sich für die musikalische Leitung einer Neuproduktion von Pelléas et Mélisande an der Kammeroper des Theaters an der Wien verantwortlich.

Im sinfonischen Bereich arbeitete er mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester und dem Georgischen Kammerorchester. Seine intensive Auseinandersetzung mit der Neuen Musik spiegelt sich in der wiederholten Zusammenarbeit mit dem Boulez Ensemble, dem Münchner Ensemble Oktopus und dem Ensemble opus21plus wider.

Thomas Guggeis studierte Dirigieren in München und Mailand bei Bruno Weil, Marcus Bosch und Vittorio Parisi und vervollständigte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Gianandrea Noseda, Vladimir Jurowski und Alexander Liebreich. Er ist Alumnus des Max- Weber-Programms der Studienstiftung des deutschen Volkes und Träger des Kulturförderpreises der Stadt Straubing. 2019/20


Michael
Porter

Michael Porter, der nach dem Opernstudio der Oper Frankfurt ins Ensemble aufgenommen wurde, überzeugte hier mit seinen Mozart-Debüts als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Ferrando (Così fan tutte) und Tamino (Die Zauberflöte). 2019/20 singt der amerikanische Tenor erneut Don Ottavio (Don Giovanni) und erstmals Arbace (Idomeneo). Zudem tritt er als Edmondo (Manon Lescaut), Stimme eines jungen Seemanns (Tristan und Isolde) und Laërte (Mignon) auf. Zum Repertoire des jungen Künstlers zählen Andres (Wozzeck), The Novice (Billy Budd), Mosè (ll serpente di bronzo), Steuermann (Der fliegende Holländer), Brighella (Ariadne auf Naxos) und Helenus / Hylas (Les Troyens). Auch als Liedinterpret trat er in Erscheinung. Gastspiele führten Michael Porter als Monostatos (Die Zauberflöte) zu den Salzburger Festspielen sowie zuvor als Victorin/Gaston (Die tote Stadt) – den er auch in Frankfurt sang – an die Semperoper in Dresden, als Knappe (Parsifal) an die Staatsoper Berlin und als König in der Uraufführung von Tonguecat zu den Münchner Opernfestspielen. Mit Brighella debütierte der junge Sänger auch an der Fort Worth Opera. Michael Porter war Mitglied der Young Artist Programs des Opera Theatre St. Louis und der Seagle Music Colony.


Domen
Križaj

Der slowenische Bariton Domen Križaj studierte Musik und Medizin in Ljubljana und war Mitglied des Young Singers Project in Salzburg. 2016 sang er die Titelrolle in Peter I. Tschaikowskis Eugen Onegin bei der Sommeroper Alden Biesen sowie in Massenets Werther am Kroatischen Nationaltheater in Rijeka. Von 2017 bis 2019 war Domen Križaj zwei Spielzeiten lang Mitglied des Opernstudios OperAvenir Plus am Theater Basel. In dieser Zeit war er u.a. in Henry Purcells König Arthur, Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sowie als Sharpless in Giacomo Puccinis Madama Butterfly zu erleben. Weitere Partien umfassen Barone Douphol in Giuseppe Verdis La traviata, Sam in Leonard Bernsteins Trouble in Tahiti, Albert in Dai Fujikuras Goldkäfer und Médecin in Claude Debussys Pelléas et Mélisande. Außerdem steht er regelmäßig als Lied- und Konzertsänger auf der Bühne, so mit den Wiener Philharmonikern und der Camerata Salzburg. Domen Križaj ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und gewann erste Preise beim Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini 2012 sowie beim Ada-Sari-Wettbewerb 2017. Seit Beginn dieser Spielzeit ist Domen Križaj Ensemblemitglied am Theater Basel und wird dort u.a. als Marcello in La Bohème, in Al gran sole carico d’amore, Peter Grimes und in Le vin herbé zu hören sein. Im kommenden Oktober nimmt er als Finalist am Wettbewerb Neue Stimmen in Gütersloh teil. 


Florina
Ilie

Die Sopranistin Florina Ilie gehört ab der Saison 2018/19 zum Opernstudio der Oper Frankfurt. Die ersten Partien der gebürtigen Rumänin sind Erste Waldelfe (Rusalka), Eine italienische Sängerin (Capriccio), Najade (Ariadne auf Naxos), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Valencienne (Die lustige Witwe) und Barbarina (Le nozze di Figaro). An der Nationaloper ihrer Heimatstadt Bukarest trat sie bereits als Adina (L'elisir d'amore) auf sowie als Pamina, Susanna, Donna Elvira und Despina mehrfach als Mozartinterpretin in Erscheinung. In Produktionen der Jungen Oper Österreich sang sie u.a. Humperdincks Gretel und Serpetta (La finta giardiniera), beim Festival Oper Klosterneuburg war sie als Annina (La traviata) und Alice (Rossinis Le comte Ory) zu erleben. Jüngst debütierte sie als Anna (Nabucco) in Nizza und Toulon. Mehrfach wurde Florina Ilie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. mit Ersten Preisen beim Paul Constantinescu Wettbewerb, beim Ada Burlui Liedwettbewerb, beim Sabin Dragoi Wettbewerb sowie mit dem Förderpreis Otto Edelmann des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel. Nach ihrer Gesangsausbildung an der Universität für Musik in Bukarest vervollständigte sie ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser.


Patrik
Reiter

Sein Operndebut als Tenor gab Patrik Reiter 2017 als junger Seemann in Wagners „Tristan und Isolde“, am Teatro Regio di Torino. 2019 war er bei den Bregenzer Festspielen in Massenets Oper „Don Quichotte“ zu erleben. In Mozarts „Zauberflöte“ war er zudem als Monostatos, in einer Kooperation mit dem Teatro alla Scala in Shanghai engagiert.

 

Auf der Konzertbühne war er unter anderem in der Münchner Philharmonie am Gasteig, in Bachs „Matthäuspassion“ zu hören. Weitere Konzerte führten ihn an das Teatro Lirico di Cagliari (Mozart’s „c-Moll Messe“), das Auditorium Paganini in Parma (Beethoven’s „9.Sinfonie“), das Auditorium Cariplo in Milano, sowie den Mailänder Dom („Matthäuspassion.“)

 

In seiner noch jungen künstlerischen Laufbahn arbeitete Patrik Reiter bereits mit führenden Dirigenten wie Hans Jörg Albrecht, Alpesh Chauhan, Daniel Cohen, Diego Fasolis, Ruben Jais, Thomas Guggeis und Gianandrea Noseda zusammen und war außerdem unter der Regie von Brigitte Fassbaender, Maria Clement und Peter Stein auf der Opernbühne zu  erleben. 

 

Er nahm mehrmals an Meisterkursen von Frau Ks. Brigitte Fassbaender, im Rahmen des Eppaner Liedsommers und dem Förderprogramm der Bertelsmann Stiftung „Neue Stimmen“ teil.  Weitere Masterclasses absolvierte er bei Frau Professor Michelle Breedt, auch unter der Schirmherrschaft von Manfred Jung in Bayreuth.

 

2021 wird er unter dem Dirigat von Andrés Orozco-Estrada „Die Schöpfung“ und „Rheingold“ (Froh) an den Bregenzer Festspielen singen.


Nina
Tarandek

Nina Tarandek – 2018 als »Sängerin des Jahres« (Opernwelt) nominiert – singt als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt in der Spielzeit 2019/20 u.a. erneut Zerlina (Don Giovanni) und Tebaldo (Don Carlo) sowie in den Premieren von Faurés Pénélope (Cléone), Rossinis La gazzetta (Madama La Rosa) und Henzes Der Prinz von Homburg (Kurfürstin). Zu den wichtigsten bisherigen Partien der Mezzosopranistin in Frankfurt zählen Händels Sesto (Giulio Cesare in Egitto), Mozarts Dorabella (Così fan tutte) und Cherubino (Le nozze di Figaro), Angelina (La Cenerentola), Flora (La Traviata), Kate (Owen Wingrave) und Waltraute (Die Walküre).

Gastengagements führten sie u.a. als Cherubino ans Staatstheater Darmstadt, als Sesto ans Theater Freiburg, in Dido und Aeneas an die Semperoper Dresden, in Die Meistersinger von Nürnberg an die Volksoper Wien, als Zweite Hofdame (Der Prinz von Homburg) ans Theater an der Wien, als Mercédès (Carmen) und Zweite Dame (Die Zauberflöte) zu den Opernfestspielen St. Margarethen, als Mozarts Dorabella an die Vilnius City Opera und mit dem Simon Bolivar Orchester ans Teatro Teresa Carreño Caracas. Beim Cantiere Internazionale d’Arte Montepulciano begeisterte Nina Tarandek in der italienischen Erstaufführung von Sciarrinos Luci mie traditrici als La Malaspina (CD bei Stradivarius, DVD bei EuroArts). Auch für die Interpretation der für sie geschriebenen Titelpartie in der Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Mae Mona an der Musikwerkstatt Wien erntete sie großen Beifall.

Nina Tarandek konzertierte u.a. mit dem hr-Sinfonieorchester, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester als Anna Kennedy (Maria Stuarda) in der Alten Oper, mit dem BR-Sinfonieorchester unter Franz Welser-Möst (Das schlaue Füchslein) am Gasteig in München, mit dem Mozarteum Orchester Salzburg (Mozarts Messe in c-Moll und Beethovens 9. Sinfonie unter Leopold Hager), mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen einer Tournee in China, mit dem Prager Radio-Sinfonieorchester und mit der Zagreber Philharmonie unter Pavle Dešpalj. Pergolesis Stabat Mater, in dem sie bereits beim Weißensee Klassik Festival auftrat, führt die Sängerin 2020 mit den Wiener Virtuosen (Ensemble der Wiener Philharmoniker) in den Wiener Musikverein.

Als Liedinterpretin begeisterte Nina Tarandek bisher u.a. bei den Kasseler Musiktagen, den Koblenzer Kammerkonzerten, im hr-Sendesaal mit Wagners Wesendonck-Liedern zusammen mit dem Frankfurter Streichsextett, an der Oper Frankfurt, beim Kammermusik-Festival in Čakovec (Kroatien) und in Abu Dhabi.

Die gebürtige Kroatin studierte Gesang an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Uta Schwabe und Julia Conwel (Masterabschluss 2011 mit Auszeichnung) sowie Lied und Oratorium bei KS Birgid Steinberger und Carolyn Hague. Sie besuchte Meisterkurse bei Bernarda Fink, Matthias Goerne, Angelika Kirchschlager und Rudolf Piernay.

2006 gewann sie den Ersten Preis beim Fidelio-Wettbewerb in Wien.


Frederic
Jost

Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Frederic Jost an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin gebunden. 2019 gastierte der Münchner Bass an der Oper Frankfurt als Erster Handwerksbursche in Bergs Wozzeck, nachdem er sich dort 2018 als Ordulfo in der Erstaufführung von Trojahns Enrico vorstellte. Der ehemalige Solist des Tölzer Knabenchors gastiert seit 2014 regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper: als Zweiter Hauptmann in Zimmermanns Die Soldaten [Dirigent Kirill Petrenko], in Magals Jephta’s Daughter, 2016 kreierte er `Achills tiefer Schatten´ in Berheides Uraufführung Mauerschau, gestaltete Assan in Menottis The Consul und war 2019 in Glucks Alceste als Coryphée zu erleben. 2020 gastiert er als Truffaldin in Strauss‘ Ariadne auf Naxos mit der Bayerischen Staatsoper in Hongkong. 2016 debutierte Frederic Jost beim Davos Festival - in der Hauptrolle Richard Boll in Weils Die Schweizer Familie -, 2018 bei den Bregenzer Festspielen. 2014 sang der Bass den Pilatus in Bachs Johannes-Passion unter der Leitung des Bach-Spezialisten Hansjörg Albrecht in Italien und erarbeitete sich seither ein breitgefächertes Konzertrepertoire. Intensiv widmet sich Frederic Jost zudem dem Liedgesang.