Antonín Dvořák

Rusalka

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Dirigent Alexander Prior

Regie Florentine Klepper

Bühnenbild Martina Segna

Kostüme Anna Sofia Tuma

Dramaturgie Mareike Wink

Licht Jan Hartmann

Video Pascale Hombach


Rusalka Karen Vuong

Prinz Gerard Schneider

Wassermann Thomas Faulkner

Fremde Fürstin Dshamilja Kaiser

Ježibaba Judita Nagyová

Heger / Jäger Steven LaBrie

Küchenjunge Corinna Scheurle

1. Waldelfe Alyson Rosales

2. Waldelfe Julia Dawson

3. Waldelfe Kelsey Lauritano

Eine Nixe verlässt ihr Element und opfert ihre Stimme, um die Liebe zu einem Menschen zu leben. Ein junger Mann trifft auf ein fremdartiges weibliches Wesen, scheint in seiner Faszination für das Unbekannte Grenzen zu überwinden und kann – gefangen in Konventionen – schließlich doch keine echte Begegnung zulassen. Erst im Tod finden die beiden zueinander.

An der Schnittstelle von Intellekt und Empfindung, Bewusstsein und Unterbewusstsein, Wunschtraum und Wirklichkeit schöpft Dvořáks erfolgreichste, 1901 in Prag uraufgeführte Oper aus dem reichen Märchen- und Mythen-Fundus der europäischen Romantik. In berückendschönen Melodien, charakteristischen Rhythmen und farbenreich-sinnlichen Klängen, die in der slawischen Volksmusik wurzeln, stellt das Werk Fragen, die nichts an Aktualität verloren haben: Fragen nach der eigenen Identität, nach der Begrenzung von Lebens- und Freiheitsräumen, dem Verhältnis Mensch und Natur.

Do 26. Dez
18:00 Uhr → Festspielhaus
Sa 28. Dez
18:00 Uhr → Festspielhaus
Mo 30. Dez
18:00 Uhr → Festspielhaus


Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Alexander Prior

Dirigent

Florentine Klepper

Regie

Martina Segna

Bühnenbild

Anna Sofia Tuma

Kostüme

Karen Vuong

Rusalka

Gerard Schneider

Prinz

Thomas Faulkner

Wassermann

Dshamilja Kaiser

Fremde Fürstin

Judita Nagyová

Ježibaba

Steven LaBrie

Heger / Jäger

Corinna Scheurle

Küchenjunge

Alyson Rosales

1. Waldelfe

Julia Dawson

2. Waldelfe

Kelsey Lauritano

3. Waldelfe

Mareike Wink

Dramaturgie

Jan Hartmann

Licht

Pascale Hombach

Video


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Alexander
Prior

Der britische Dirigent und Komponist Alexander Prior ist mit nur 26 Jahren ein Meister seiner Kunst. Als jüngster Student seit Sergei Prokofjew wurde er am Konservatorium von St. Petersburg ausgebildet und erhielt früh ein Dirigentenstipendium des Aspen Music Festival. Mit nur fünfzehn Jahren wurde er zum Assistant Conductor des Seattle Symphony Orchestra berufen. Gerade 18-jährig dirigierte er die Uraufführung seiner sechsten Symphonie. In den letzten Jahren hat er sich als Chefdirigent des Edmonton Symphony Orchestra verdient gemacht. Jüngste Engagements umfassen Debüts beim San Francisco Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, dem Toledo Symphony Orchestra und an der Oper Frankfurt. Alexander Prior spricht Dänisch und Norwegisch und hat eine Vorliebe für nordische Komponisten. Auch deutschen Komponisten, allen voran Bruckner und Wagner, fühlt er sich verbunden. 


Dirigate:

  • „Rigoletto“, Oper Frankfurt
  • „Elektra“, Edmonton Opera
  • „Hänsel und Gretel“, Vancouver Opera
  • „Mirandolina“, Staatsoper München
  • „La traviata“, Oper Leipzig

Florentine
Klepper

Die Regisseurin Florentine Klepper fühlt sich in der zeitgenössischen Musik und im klassischen Opernrepertoire zu Hause. Musiktheater-Uraufführungen inszenierte sie an der Oper Luzern und für Münchner Festivals, wie A*DEvantgarde und Festival plus. An der Oper Halle, dem Münchner Prinzregententheater, der Staatsoper Stuttgart, dem Theater Freiburg und an der Semperoper Dresden inszenierte sie unter anderem Werke von Mozart, Tschaikowski, Monteverdi, Händel und Wagner. Eine ihrer jüngsten Arbeiten führte sie an die Opéra de Dijon, wo sie ihr Debüt im französischsprachigen Raum gab. Mit der Oper Frankfurt verbindet Florentine Klepper eine für beide Seiten fruchtbare Arbeitsbeziehung: Ihre Inszenierung der "Julietta" von Bohuslav Martinů wurde von der Opernwelt als "Wiederentdeckung des Jahres" gefeiert. Vor ihrer Opernkarriere widmete sich Florentine Klepper vor allem dem Theater. Sie studierte Schauspiel- und Opernregie in Zürich und München.


Inszenierungen:

  • "Carmen", Opéra de Dijon 2019
  • "Dalobor", Oper Frankfurt 2019
  • "Salome", Oper Graz 2018
  • "Don Giovanni", Stadttheater Klagenfurt 2017
  • "Julias Cäsar in Ägypten", Theater Freiburg 2017

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Martina
Segna

Mit ihren Arbeiten begibt sich Martina Segna auf die Suche nach Atmosphären, nach Räumen, nach Momenten. Eine Suche, die in eine Erzählweise mündet und letztendlich  zu einer stückbezogenen Ästhetik wird. Kunsträume, manchmal auch nur assoziative Andeutungen, die die Phantasie des Betrachters herausfordern und jeden eine etwas eigene Geschichte erleben lassen.

Martina Segna ist seit 2004 als freischaffende Bühnenbildnerin im europäischen, vorwiegend deutschsprachigen Raum tätig.

Vor ihrer Tätigkeit als freischaffende Bühnenbildnerin und Ausstatterin hat sie bedeutenden KünstlerInnen assistiert, darunter Götz Friedrich, David Alden, Paul Steinberg, Hans Schavernoch und Ian McNeill. Die Südtirolerin studierte in Graz an der Kunstuniversität Bühnengestaltung und an der Technischen Universität Architektur. Ihre Ausbildung hat sie mit einem "Master in Advanced Theatre Practice" an der Central School of Speech and Drama in London abgerundet.


Bühnenbilder:

  • "Guercoeur", Stadttheater Osnabrück 2019
  • "Carmen", Opéra de Dijon 2019
  • "Die Nachtigall", Theater St. Gallen 2019
  • "Salome", Oper Graz 2019
  • "Don Giovanni", Stadttheater Klagenfurt 2017

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Anna Sofia
Tuma

Die deutsche Kostümbildnerin Anna Sofie Tuma arbeitet seit über zehn Jahren kontinuierlich mit der Regisseurin Florentine Klepper zusammen. Ihre Arbeiten führten sie an etablierte Häuser im deutschsprachigen Raum, so zum Beispiel an die Oper Graz, die Semperoper in Dresden, zu den Salzburger Festspielen und zur Münchner Biennale. Eine Arbeitsbeziehung verbindet sie auch mit dem Regisseur Claus Guth, mit dem sie an der Oper Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen, am Teatro alla Scala in Mailand und an der Bayrischen Theaterakademie überaus erfolgreich kollaborierte. Neben ihrer Arbeit für Opernproduktionen entwirft Anna Sofie Tuma auch Kostüme für Sprechtheater-Inszenierungen, beispielsweise am Theater Basel, bei den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Hannover und am Schauspiel Bochum. Die in Wolfenbüttel geborene Anna Sofie Tuma studierte Kostümdesign bei Maren Christensen an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover.


Kostümbilder:

  • "Der fliegende Holländer", Sächsische Staatsoper Dresden 2019
  • "Arabella", Sächsische Staatsoper Dresden 2018
  • "Der ferne Klang", Oper Graz 2015
  • "Der fliegende Holländer", Sächsische Staatsoper Dresden 2013
  • "Wasser", Münchner Biennale 2012

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Karen
Vuong

Die amerikanische Sopranistin Karen Vuong überzeugt durch ihre Wandlungsfähigkeit und Stimmgewalt. Bis vor Kurzem war sie ein Ensemble-Mitglied der Oper Frankfurt: Von 2013 bis 2019 übernahm sie Rollen in Neuproduktionen, sowie Wiederaufnahmen und verkörperte unter anderem die Gerhilde in "Die Walküre", die Gretel in "Hänsel und Gretel" und die Aleja in "Aus einem Totenhaus". Ihr Rollendebüt in der Titelrolle von "Rusalka" wurde begeistert aufgenommen. Ihr gefeiertes Debüt gab Karen Vuong als Susanna in "Le nozze die Figaro" an der Oper Santa Barbara und als Trang in der Weltpremiere von Daron Hagen's "Amelia" an der Seattle Opera. Als junge Sängerin erhielt sie ein Stipendium des "Domingo-Thornton Young Artist Program", einem Förderprogramm der Oper in Los Angeles, das talentierte KünstlerInnen unterstützt. Ihr Gesangsstudium hat sie an der renommierten Juilliard School in New York absolviert.


Rollen:

  • Almirena in "Rinaldo", Oper Frankfurt 2019
  • Rusalka in "Rusalka", Oper Frankfurt 2018
  • Aleja in "Aus einem Totenhaus", Oper Frankfurt 2018
  • Almirena in "Rinaldo", Oper Frankfurt 2017
  • Donna Elvira in "Don Giovanni", Oper Frankfurt 2017

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"
  • Silvesterkonzert: Emmerich Kálmán, der Meister der Operette"
  • Neujahrskonzert: "Antonín Dvořák und Bedřich Smetana"

 


Gerard
Schneider

Für den österreichisch-australischen Tenor Gerard Schneider, seit vergangener Saison im Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, stehen 2019/20 mit Herzog von Mantua (Rigoletto), Lyonel (Martha) und Narraboth (Salome) wichtige Debüts bevor. Als Prinz (Rusalka), den er mit großem Erfolg in Frankfurt sang, ist er bei den Tiroler Festspielen in Erl zu Gast. Darüber hinaus gibt er an der Opera Omaha sein Debüt als Gounods Faust. In Frankfurt war Gerard Schneider, der bereits am Sydney Opera House, in der Carnegie Hall und im Rahmen der Recital Series an der Metropolitan Opera in New York gastierte, bisher als Der Hirte (Król Roger) und 1. Geharnischter (Die Zauberflöte) besetzt. Jüngst trat er als Rodolfo (La Bohème) an der Komischen Oper Berlin, in Mozart und Salieri sowie Die Zarenbraut beim Bard Music Festival und in Massenets Thaïs an der Minnesota Opera auf. Der mehrfach ausgezeichnete Sänger war zudem an der Washington Concert Opera, der Welsh National Opera, der Scottish Opera, beim Wexford Festival, bei den Wiesbadener Maifestspielen und im Bregenzer Festspielhaus engagiert. Als Mitglied des Young Artist Program der Salzburger Festspiele sang er 2014 in Il trovatore mit den Wiener Philharmonikern. Nach seinem Studium an der Guildhall School of Music, dem Mozarteum Salzburg und der Juilliard School wurde Gerard Schneider in das britische National Opera Studio aufgenommen.


Thomas
Faulkner

Der Bass Thomas Faulkner begann seine Laufbahn an der Oper Frankfurt. Hier gab er wichtige Rollendebüts, u.a. als Elviro (Xerxes), Lodovico (Otello), John Claggart (Billy Budd), Don Diego (L’Africaine) und Alidoro (La Cenerentola). Seine Partien der Saison 2019/20 sind Elmiro (Rossinis Otello), 1. Nazarener (Salome) und Swallow (Peter Grimes). Daneben nimmt der gebürtige Brite zahlreiche Gastengagements wahr, u.a. am Théâtre des Champs-Élysée in Paris als Masetto (Don Giovanni), den er jüngst an der Garsington Opera sang, und bei den Tiroler Festspielen in Erl als Wassermann (Rusalka). In Elektra gibt er sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London. Thomas Faulkner gastierte u.a. in Orfeo bei den Münchner Opernfestspielen, als Banquo (Macbeth) bei der Scottish Opera on Tour sowie als Messenius (Cristina, regina di Svezia) und Dulcamara (L’elisir dʼamore) beim Wexford Festival. Außerdem konzertierte er mit dem Orchestre de Chambre von Lausanne unter Bertrand de Billy sowie mit dem Royal Philharmonic Orchestra. Thomas Faulkner studierte an der Universität Cambridge und an der Royal Academy of Music London. Der promovierte Historiker war u.a. Stipendiat des Frankfurter Richard-Wagner-Verbandes. 


Dshamilja
Kaiser

Die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser wurde 2015 als beste Nachwuchssängerin mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet und zieht das Publikum in ihren Bann. Derzeit ist sie am Theater Bonn engagiert, wo sie als Carmen und Penthesilea in den gleichnamigen Opern beeindruckte. Zuvor war sie ein Ensemble-Mitglied an der Oper in Graz und sang Partien wie Orlofsky in "Die Fledermaus", Cherubino in "Le nozze die Figaro"oder Magdalene in "Die Meistersinger von Nürnberg". An der Volksoper Wien debütierte sie als Carmen, außerdem war sie bei den Wiener Festwochen im Theater an der Wien und bei den Festspielen Klosterneuburg zu Gast. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland ergänzen ihr Schaffen. Kaiser war eine Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Richard-Wagner-Stiftung und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Detmold.


Rollen:

  • Ortrud in "Lohengrin", Theater Bonn 2018
  • Adalgisa in "Norma", Den Norske Oper Oslo 2018
  • Lucrezia in "Beatrice Cenci", Bregenzer Festspiele 2018
  • La Regina Gertrude in "Amleto", Bregenzer Festspiele 2016
  • Dorabella in "Cosí fan tutte", Volksoper Wien 2014

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Judita
Nagyová

In der Spielzeit 2019/20 debütiert die Mezzosopranistin Judita Nagyová als Maddalena (Rigoletto) sowie in der Neuproduktion Der Prinz von Homburg. Erneut wird sie als Preziosilla (La forza del destino), Mercédès (Carmen) sowie in Julietta und in Křeneks Kurzopern von auftreten. Die gebürtige Slowakin hat sich im Ensemble der Oper Frankfurt mit Martha (Iolanta), Wellgunde (Das Rheingold), Rossweiße (Die Walküre), Olga (Eugen Onegin), Hannah (Die Passagierin), Anna (Les Troyens), Geneviève (Pelléas et Mélisande), Hänsel (Hänsel und Gretel), Cherubino / Marcellina (Le nozze di Figaro), Pippo (La gazza ladra), Kristina (Die Sache Makropulos), Tisbe (La Cenerentola) u.a. ein vielfältiges Repertoire angeeignet. Auch in der Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter war sie zu erleben. Judita Nagyová gastierte bei den Wiener Festwochen, am Aalto-Musiktheater Essen, am Teatro La Fenice in Venedig, am Concertgebouw Amsterdam sowie beim Wexford Opera Festival. Bereits zwei Jahre in Folge war sie als Mercédès bei den Bregenzer Festspielen engagiert. Die in Bratislava ausgebildete Sängerin begann ihre Laufbahn im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein und wechselte anschließend ins Ensemble des Staatstheaters Nürnberg.


Steven
LaBrie

Der amerikanische Opernsänger Steven LaBrie wird für sein wunderschönes Timbre und seine dramatische Präsenz gelobt. Jüngste Engagements führten den gefragten Bariton an eine ganze Reihe von renommierten Opernhäusern in den Vereinigten Staaten, so zum Beispiel an die Opera Omaha, die Tulsa Opera und die San Diego Opera. Auch an der Sarasota Opera, der Grand Opera Florida und der New Amsterdam Opera war er bereits zu sehen. Im Rahmen einer St. Hugh-Steinway-Konzertreihe bereiste er Miama, Florida und Mexiko. Mit dem New Yorker Ballet, war er sowohl in New York City als auch auf einer Tournee in Paris zu hören. Steven LaBrie konnte bei vielen Wettbewerben überzeugen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, darunter der Top Prize Award 2016 und der Nachwuchspreis der George London Foundation Competition 2013.


Rollen:

  • Belcore in "The Elixir of Love", Opera Omaha 2019
  • Figaro in" "Der Barbier von Sevilla", Tulsa Opera 2018
  • Escamillo in "Carmen", Sarasota Opera 2018
  • Marcello in "La bohème", Opera Omaha 2016
  • Bustamente in "La Navarraise", Bard Summerscape 2016

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Corinna
Scheurle

Die deutsch-ungarische Mezzosopranistin Corinna Scheurle absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Carola Höhn und Enrico Facini sowie an der Theaterakademie August Everding in der Klasse von Christiane Iven. Seit dieser Saison ist Frau Scheurle Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie als Lucienne in Korngolds „Die tote Stadt“ unter der Leitung von Kirill Petrenko, Annina in „La Traviata“, Alissa in Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“ sowie als Tebaldo in Verdis „Don Carlo“ auftritt. Von 2017 bis 2019 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Staatsoper Unter den Linden, wo sie u.a. als Giovanna in „Rigoletto“, Inez in „Il Trovatore“ und als Zweite Dame in Mozarts „Zauberflöte“ zu erleben war. Höhepunkte aus vorherigen Saisons umfassen ihr Hausdebüt im Festspielhaus Baden Baden unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin als zweite Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ (CD Aufnahme der Deutschen Grammophon) sowie bei den Bregenzer Festspielen als Marcellina in „Le nozze di Figaro“.. Zu ihren weiteren wichtigen Erfahrungen gehören u.a. Rollen wie Older Woman in „Flight“ von Jonathan Dove, Penelope in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“, Ruggiero in Händels „Alcina“, Fatima in „Die arabische Nacht“ von Christian Jost und Dorina in „Fra i due litiganti“ von Giuseppe Sarti. 2019 war sie unter den Finalisten des Bundeswettbewerbs Gesang.


Rollen:

  • Giovanna in "Rigoletto", Staatsoper Unter den Linden Berlin 2019
  • 2. Dame in "Die Zauberflöte", Staatsoper Unter den Linden Berlin 2019
  • Septette in "Babylon", Staatsoper Unter den Linden Berlin 2019
  • Bernardo in "Beatrice Cenci", Bregenzer Festspiele 2018
  • Marcellina in "Die Hochzeit des Figaro", Bregenzer Festspiele 2017

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

 


Alyson
Rosales

Die chilenische Sopranistin Alyson Rosales wuchs in Santiago de Chile auf. Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bei der “Competición Internacional Dr. Luis Sigall 2018” in Chile gewann sie den 1. Preis sowie den Publikumspreis, auch gewann sie den 1. Preis sowie einen besonders preis bei der "Competition Mujeres en la Musica III" (Chile), außerdem den Publikumspreis der “Nuits Lyriques de Marmande 2018” (Frankreich), den 4. Preis und zwei besonders Preise der “Competizione dell'opera 2019” (Sotchi, Russland), den 5. Preis der “Neapolitan Masters Competition 2019” (Neapel, Italien) und "Gold Medal" der "4th Manhattan International Music Competition" (USA). Sie Siegerin der “Competizione Gianluca Campochiaro 2017” (Catania, Italien).  Sie trat im Rahmen des Festivals “51° Semanas musicales de Frutillar” mit Orchester sowie mit Klavier im Teatro del Lago in Chile auf. Sie ist in Galakonzerten im Teatro Bellini (Catania), im Teatro Bellini (Neapel) und in der FILharmonie Filderstadt aufgetreten. Bereits während ihres Studiums war sie als Solistin in verschiedenen Konzerten mit Orchester zu hören, u.a. im “Requiem” und in den “Vesperae solennes de confessore” von W.A. Mozart, der “Carmina Burana” von Carl Off, dem “Magnificat” von Antonio Vivaldi sowie dem “Magnificat” von Johann Sebastian Bach. Sie begann ihr Gesangsstudium an der Universidad de Chile und nahm von 2013 bis 2015 Privatunterricht bei Prof. Ahlke Scheffelt. Seit 2016 studiert sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Turid Karlsen.  

Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch Teilnahme an Meisterkursen von Javier Camarena, Margreet Honig,  Inge Borkh, Graciela Araya, Peter Berne, Eduardo Jimenez und Ulrike Sonntag. Sie ist Stipendiatin der chilenischen Stiftungen “Corporación de los Amigos del Teatro Municipal”, “Fundación Ibañez Atkinson”, vom “Richard Wagner Verband Koblenz 2018” und der “Rotary Stiftung Stuttgart”. 


Julia
Dawson

Die junge kanadische Mezzosopranistin Julia Dawson stammt aus Toronto. Sie studierte am renommierten Oberlin Conservatory of Music in Ohio, wo sie ihren Bachelor of Music ablegte, sowie an der Shepherd School of Music der Rice Universität mit dem Abschluss Master of Music. Des Weiteren legte sie ein „Performance Certificate“ an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia ab, wo sie als Dorabella in Così fan tutte, Zulma in L’italiana in Algeri und als Siébel in Gounods Faust aufgetreten ist. Meisterkurse, unter anderem bei James Levine, ergänzen ihre Ausbildung.

Die Sängerin ist Preisträgerin der „George London Foundation Singing Competition“ 2015. Als Mitglied des Studios der Music Academy of the West und beim Aspen Music Festival konnte die junge Sängerin als Rosina in Il barbiere di Siviglia, Zerlina in Don Giovanni, Johanna in Sweeny Todd und als Cover in der Titelpartie von L’incoronazione di Poppea nachdrücklich auf ihr gesangliches und darstellerisches Talent aufmerksam machen. Sie verkörperte Emilia in Vivaldis Catone in Utica an der Opera Lafayette, Sesto in La clemenza di Tito und Dorabella am Oberlin Opera Theatre und Cherubino in Le nozze di Figaro beim Oberlins „Opera-in-Italy“-Programm. In Deutschland war Julia Dawson zunächst Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt, wo sie als Dorotea in Stiffelio, Countess Ceprano in Rigoletto und in der Neuproduktion von Paul Bunyan aufgetreten ist. Für ihre herausragenden Leistungen wurde die Künstlerin 2016 mit dem Anny-Schlemm-Preis des  Opernstudios der Oper Frankfurt ausgezeichnet, der nur alle 5 Jahre vergeben wird.

Von 2017 bis 2019 gehörte die Sängerin dann zum Ensemble in Frankfurt, wo sie u. a. als Zweite Dame in Křeneks Das geheime Königreich, als Goffredo in Rinaldo und besonders als Angelina in La Cenerentola reüssieren konnte. Im Sommer 2018 machte die Sängerin einen ersten erfolgreichen Ausflug ins Sopranfach und gastierte als Musetta in La Bohème an der Ópera de Guatemala. In der laufenden Spielzeit ist sie unter anderem in Frankfurt als Axinja in Lady Macbeth von Mzensk zu erleben sowie als die 2. Elfe in Rusalka bei den Tiroler Festspielen Erl.

Julia Dawson ist regelmäßig als Konzertsängerin tätig. Zu ihrem Konzert- und Liedrepertoire gehören unter anderem Mozarts Requiem, Bachs h-moll-Messe, Mahlers Sinfonien Nr. 2 und Nr. 4, Vivaldis Gloria und Chaussons Le Poème de l'amour et de la mer, die sie beim New York Festival of Song, beim Aspen Music Festival, mit der Houston Bach Society und an der Music Academy of the West aufgeführt hat. 


Kelsey
Lauritano

Die japanisch-amerikanische Mezzosopranistin Kelsey Lauritano gehört ab der Saison 2018/19 zum Opernstudio der Oper Frankfurt, wo sie zunächst als Dritte Waldelfe (Rusalka) ihr Deutschland-Debüt geben und weiterhin Eine Spanierin in der Premiere von Der ferne Klang verkörpern wird. Die junge Künstlerin, geboren in San Francisco, hat kürzlich ihr Studium an der New Yorker Juilliard School mit Auszeichnung abgeschlossen. Während ihrer Ausbildung war sie u.a. in Produktionen von Rameaus Hippolyte et Aricie, Doves Flight sowie als Kind in L’enfant et les sortileges beteiligt. Weiterhin gab sie ihr Rollendebüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) an der Music Academy of the West unter James Conlon, sang Venus in Monteverdis Il ballo delle Ingrate unter William Christie und war beim Boston Early Music Festival, beim Virginia Arts Festival, am Opera Theatre of St. Louis, in der Alice Tully Hall New York sowie bei der Internationalen Meistersinger Akademie zu Gast. Neben Konzerten mit der New World Symphony und den Nürnberger Symphonikern trat Kelsey Lauritano beim New York Festival of Song im Lincoln Center und beim SongFest in Los Angeles auf.


Mareike
Wink

Mareike Wink ist seit 2013 als Dramaturgin an der Oper Frankfurt tätig. Die von ihr begleitete Produktion Das schlaue Füchslein (Regie: Ute M. Engelhardt) wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis 2016 ausgezeichnet, die Frankfurter Erstaufführung dreier Einakter von Ernst Křenek (Regie: David Hermann) als »Wiederentdeckung des Jahres« mit dem International Opera Award 2018 gefeiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie u.a. mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart zusammen. Im ideellen Förderprogramm des Deutschlandstipendiums begleitete sie als Mentorin Studierende der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität. Mareike Wink studierte Musik-, Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik in Frankfurt und Rom und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt.


Jan
Hartmann

Jan Hartmann arbeitet seit 1999 an der Oper Frankfurt, seit 2010 als Beleuchtungsmeister. In der aktuellen Spielzeit wird er für Pénélope und La gazzetta (Bockenheimer Depot) das Licht entwerfen und bei den Tiroler Festspielen in Erl gastieren. Auch in den Produktion Das schlaue Füchslein und Rigoletto ist er für das Licht verantwortlich. Seine erste Arbeit als Lichtdesigner für die Oper Frankfurt war Neunzehnhundert; es folgten u.a. Rappresentazione di anima e di corpo, Orpheus, Der goldene Drache, An unserem Fluss, Julietta, Le cantatrici villane, L’Africaine, Dalibor und The Medium/Satyricon. Zudem gestaltete Jan Hartmann das Licht für verschiedene Opern-, Theater- und Filmprojekte, u.a. für das Balthasar-Neumann-Ensemble Festa Teatrale Carneval in Hongkong, für die Choreografin Deborah Hay As Holy Sites Go sowie für Verdis Falstaff am Nationaltheater Mannheim. Seit 2013 ist er als Dozent für Lichtgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main tätig.


Pascale
Hombach