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LET'S DANCE - Tschaikowsky, Puccini, Brahms

Konzertmeister: Daniel Bard
Violoncello: Hayoung Choi
Kammerorchester Basel

Das Kammerorchester Basel unter seinem Konzertmeister Daniel Bard ist 2026 erstmals in Erl zu Gast. Es bringt ein Programm mit kammermusikalischen Werken mit, die zum Teil eigens für diese Ensemblegröße bearbeitet wurden, sowie originales romantisches Repertoire von Tschaikowski und Brahms. Mit dem Ensemble gemeinsam musiziert die junge aus Südkorea stammende Cellistin Hayoung Choi, die 2022 den ersten Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel gewann.

Giacomo Puccini (1858–1924)
Drei Menuette für Streichquartett A-Dur
(Bearbeitung für Kammerorchester: Matthias Arter)

Peter I. Tschaikowski (1840–1893)­
Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33

Johannes Brahms
Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16
Fünf Ungarische Tänze für Cello und Orchester (Arr. Vladimir Kobekin)

Team

Daniel Bard Konzertmeister

Daniel Bard stammt aus Haifa, wo er sein Violinstudium begann. 1990 zog er mit seiner Familie nach Toronto und studierte anschließend bei David Zafer. Von 2007 bis 2017 war er Mitglied des Trio Mondrian. Er ist Mitglied der Kammermusikgruppe Israeli ChamberProject. Eine seiner größten Leidenschaften ist das Kammerorchester. Er wurde von Tabea Zimmermann eingeladen, die Camerata Bern zu leiten und war an zahlreichen Projekten mit der schwedischen Camerata Nordica und dem Norwegischen Kammerorchester beteiligt. Er war Solobratscher der Amsterdamer Sinfonietta von 2009 bis 2016 und wurde 2017 Konzertmeister des Kammerorchesters Basel. Sowohl als Geiger wie auch als Bratschist aktiv, wird er regelmäßig zu Kammerkonzerten in Europa und Israel eingeladen.

Hayoung Choi Violoncello

1998 in Bielefeld geboren, studierte Hayoung Choi an der Kronberg-Akademie sowie an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid und schließt derzeit eine Ausbildung in Barockcello an der Universität der Künste Berlin an. Die Cellistin gab ihr Debüt im Alter von zwölf Jahren mit der Camerata Salzburg. Seitdem trat sie vielfach als Solistin mit namhaften Orchestern auf. Als leidenschaftliche Kammermusikerin arbeitete sie mit renommierten Künstlern wie Sir András Schiff, Gidon Kremer, Christian Tetzlaff und Mitsuko Uchida zusammen. 2022 gewann sie den Ersten Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb. In der aktuellen Saison ist sie Artist in Residence in der Lotte Concert Hall in Seoul. Sie spielt das Cello „Ex Starker“ von Giuseppe Guarneri filius Andreae von 1707.

Kammerorchester Basel

Spiellust und musikalischer Entdeckergeist zeichnen das Kammerorchester Basel seit seiner Gründung 1984 aus, das sich einem breiten Repertoire von Alter Musik auf historischen Instrumenten über Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken widmet. In Basel verankert, führen 100 Konzerte pro Saison das renommierte Orchester auch auf bedeutende europäische Bühnen und zu Festivals. Immer wieder entstehen inspirierende Partnerschaften mit Künstler:innen wie Sol Gabetta, Christian Gerhaher, Alexandra Dovgan, Vilde Frang und dem Collegium Vocale Gent. Die künstlerische Leitung liegt bei den Konzertmeister:innen sowie Dirigent:innen wie René Jacobs, Heinz Holliger, Delyana Lazarova und Pierre Bleuse. Unter der Leitung von Giovanni Antonini führt und nimmt das Orchester derzeit bis zum Jahr 2032 alle Sinfonien von Joseph Haydn auf.