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Lesung mit Musik: INTIME BRIEFE

Lesung: Gregor Bloéb
Violine: Ruslan Talas
Violine: Julian Kainrath
Viola: Mariko Hara
Violoncello: Alexandra Kehrer

Der Name ist Programm: Intime Briefe nähert sich dem großen tschechischen Komponisten Leoš Janáček auf sehr persönliche Weise. Nach dem großen Erfolg der Callas-Lesung im Winter 2026 wird der Zyklus Lesung mit Musik im Sommer 2027 fortgesetzt.

Gregor Bloéb lässt Janáčeks Stimme in Auszügen aus seinen Briefen und Auszügen aus dem Buch von Jiří Ort lebendig werden, während ein hochkarätiges Ensemble um die Bratschistin Mariko Hara dessen musikalische Welt und Sehnsüchte auslotet. Im Zentrum steht das titelgebende Streichquartett Nr. 2, flankiert von zwei Preziosen Franz Schrekers, der 2027 im Opernprogramm erstmals – und endlich – in Erl präsent ist.

Ein ebenso intimes wie vielschichtiges Porträt eines großen Komponisten, gestaltet von einer Tiroler Schauspiel- Ikone.

Lesung aus

Jiří Ort (*1946)
Leoš Janácek – der späte Wilde. Liebe und Leben in Opern und Briefen

Leoš Janáček (1854–1928)
Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“

Franz Schreker (1878–1934)
Intermezzo für Streichorchester op. 8 (Quartettfassung)
Scherzo für Streichorchester (Quartettfassung)

Team

Gregor Bloéb Lesung
Ruslan Talas Violine
Julian Kainrath Violine
Mariko Hara Viola

Mariko Hara wurde 1984 in Tokio geboren und erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Violinunterricht. 2005 wechselte sie zur Viola. Nach ihrem Studium in Tokio, Genf und Köln sowie zahlreichen Auftritten mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nobuko Imai, Elisabeth Leonskaja und Steven Isserlis führte sie ihre internationale Karriere auf die bedeutendsten Konzertbühnen Europas. Sie gastierte bei renommierten Festivals wie dem Verbier Festival, dem Kuhmo Chamber Music Festival, dem Casals Festival in Puerto Rico und bei den Tiroler Festspielen Erl. Sie trat in internationalen Konzertsälen wie der Wigmore Hall in London, dem Wiener Konzerthaus und dem Beethoven-Haus Bonn auf und spielte als Solistin u. a. mit den Duisburger Philharmonikern und dem Georgian Symphony Orchestra. In Wien lebend, verbindet sie ihre japanischen musikalischen Wurzeln mit der Wiener Klangtradition. Ihre Konzertserie Zögernights im Casino Zögernitz in Wien verbindet Musik und Literatur miteinander.

Alexandra Kehrer Violoncello