Ludwig van Beethoven

Concordia Benefiz Matinée

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Ouvertüre „Die Weihe des Hauses“ op. 124

 

Ludwig van Beethoven
Die Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-Moll op. 80

 

Ludwig van Beethoven
„Christus am Ölberge“ op. 85

  • Nr. 1 Introduktion (Grave – Adagio)
    Rezitativ „Jehova, du, mein Vater!“
    Arie (Allegro) „Meine Seele ist erschüttert!“
  • Nr. 2 Rezitativ „Erzittre, Erde, Jehovahs Sohn liegt hier“
    Arie (Larghetto) „Preist des Erlösers Güte“
    Chor (Allegro) „Oh, Heil euch, ihr Erlösten!“
  • Nr. 3 Rezitativ „Verkündet, Seraph, mir dein Mund"
    Duett (Adagio molto) „So ruhe denn mit ganzer Schwere“
  • Nr. 4 Rezitativ „Willkommen, Tod!“
    Chor (Alla marcia) „Wir haben ihn gesehen“
  • Nr. 5 Rezitativ (Tempo della Marcia) „Die mich zu fangen ausgezogen sind“
    Chor (Allegro molto) „Hier ist er, hier ist er“
  • Nr. 6 Rezitativ (Molto allegro) „"Nicht ungestraft soll der Verwegnen Schar"“
    Terzett und Chor (Allegro ma non troppo) „In meinen Adern wühlen“
    Schlusschor (Maestoso – Allegro) „Welten singen“ „Preiset ihn, ihr Engelschöre“

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Dirigent und Klavier Erik Nielsen


CONCORDIA Sozialprojekte ist eine Hilfsorganisation, die in extreme Not geratene Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Rumänien, Bulgarien, Moldau, dem Kosovo und Österreich auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben unterstützt und begleitet. Im Vordergrund steht die Einhaltung der Kinderrechte. Langfristig ist es das erklärte Ziel, Kindern und Jugendlichen ein selbstbestimmtes Leben ohne Ausgrenzung zu ermöglichen.

 

Die Tiroler Festspiele Erl möchten mit Einnahmen dieses Konzertes die Arbeit der Concordia Sozialprojekte unterstützen. Passend zum Palmsonntag wurden dafür drei monumentale Werke von Ludwig van Beethoven ausgewählt:
"Die Weihe des Hauses" handelt vom Wiedererwachen der Kunst nach Krisenzeiten. Die „Chorphantasie op. 80“ entstand unmittelbar vor deren Uraufführung als Schluss-Stück von Beethovens großer Akademie am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien. Die Klavierphantasie, mit der das Werk beginnt, improvisierte er im Konzert frei – er wollte sie als Pointe verstanden haben. „Christus am Ölberge“ ist sein einziges Oratorium und erzählt von den letzten Tagen vor der Kreuzigung. Erik Nielsen, Chefdirigent der Tiroler Festspiele Erl, hat die musikalische Leitung inne und wird auch als Pianist zu hören sein.

So 02. Apr
11:00 Uhr → Festspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Erik Nielsen

Dirigent und Klavier


Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles, das sich einen Ruf als eines der besten Wagnerorchester weltweit erarbeitet und die Tiroler Festspiele Erl international bekannt gemacht hat. 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele unter der Leitung von Gustav Kuhn, inzwischen spielen Musiker*innen aus 20 Nationen zusammen. Junge Spitzentalente, Musiker*innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist*innen und Dozent*innen kommen so jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und an Ostern im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Zum Repertoire des Klangkörpers gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Seit der Sommersaison 2022 ist Erik Nielsen Chefdirigent des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl.


Erik
Nielsen

Erik Nielsen ist mit der Saison 2022 neuer Chefdirigent der Tiroler Festspiele Erl, wo er den gesamten „Ring des Nibelungen“ leitet und bereits für „Le postillon de Lonjumeau“ sowie diverse Konzerte am Pult stand. Seit 2015 ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Bilbao, dessen 100. Spielzeit mit der Saison 2021/22 gefeiert wird. Von 2016 bis 2018 war Erik NIelsen Musikdirektor des Theaters Basel, auch mit der Oper Frankfurt verbindet ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit. Zu seinen jüngsten Engagements zählen die Uraufführung von Manfred Trojahns „Eurydice - Die Liebenden blind“ an der Dutch National Opera, Křeneks „Karl V.“ an der Bayerischen Staatsoper, „Oedipus Rex“, „Il prigioniero“ und „Pelléas et Mélisande“ an der Semperoper Dresden, „Peter Grimes“ und Trojahns „Orest“ am Opernhaus Zürich, „Billy Budd“ und Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ sowie „Norma“ an der Oper Frankfurt, Usandizagas „Mendi Mendiyan“, Bachs „Johannes-Passion“ und „Salome“ in Bilbao sowie „The Rake’s Progress“ in Budapest. Künftige Planungen umfassen u.a. „Rusalka“ an der Semperoper Dresden und „Salome“ am Opernhaus Zürich. Konzerte führten Erik Nielsen u.a. nach Oslo, Manchester, Stockholm, Madrid, Straßburg, Lissaon, Basel, zum Aspen Music Festival und zum Interlochen Center for the Arts. Nach dem Studium von Harfe, Oboe und Dirigieren in New York und Philadelphia war er als Harfenist Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.