Saverio Mercadante

Francesca da Rimini

Österreichische Erstaufführung

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Giuliano Carella

Regie Hans Walter Richter

Bühnenbild Johannes Leiacker

Kostüme Raphaela Rose

Licht Jan Hartmann

Dramaturgie Mareike Wink

Francesca Anna Nekhames

Paolo Karolina Makuła

Lanciotto Theo Lebow

Guido Erik van Heyningen

Isaura Karolina Bengtsson


Um das dynastische Bündnis zweier Familien zu besiegeln, hatten sie geheiratet. Doch die Ehefrau liebt den Bruder ihres Mannes – ein Treuebruch, der in der Katastrophe endet. Die unausweichliche Tragik der leidenschaftlichen Liebesgeschichte zwischen Francesca da Polenta und Paolo Malatesta, wie Dante sie in seiner Divina Commedia festhielt, veranlasste zahlreiche Künstler zu einer Auseinandersetzung. Auch der Librettist Felice Romani, mit dem Saverio Mercadante immer wieder zusammenarbeitete, ließ sich von Bearbeitungen des Stoffes zu einem Textbuch inspirieren. 1830 entstand seine Vertonung. Die Partitur, in der Rossinis Einfluss noch deutlich hörbar ist, fokussiert die drei Hauptfiguren Francesca, Paolo und Lanciotto. Das Zusammentreffen zwischen Schwager und Schwägerin in ihrem Schlafzimmer bildet den dramatischen und emotionalen Höhepunkt der Oper. Verschiedene unglückliche Umstände und Sängerrivalitäten verhinderten eine Uraufführung von Francesca da Rimini zu Mercadantes Lebzeiten. So musste die Oper fast 200 Jahre auf ihre erste Premiere, die 2016 beim Festival della Valle d’Itria stattfand, warten. Wie seine 58 Bühnenwerke ist auch der Komponist Saverio Mercadante heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl er mit seinem »canto drammatico«, welcher die Gesangsvirtuosität in einen dramatischen Gesamtbogen einfügte, eine Reform der italienischen Oper nach Rossini anstieß.


© Ut Orpheus Edizioni S.r.l. Bologna, vertreten durch Alkor-Edition Kassel.

Mi 28. Dez
18:00 Uhr → Festspielhaus
Di 03. Jan
18:00 Uhr → Festspielhaus
Sa 07. Jan
18:00 Uhr → Festspielhaus

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Giuliano Carella

Musikalische Leitung

Hans Walter Richter

Regie

Johannes Leiacker

Bühnenbild

Raphaela Rose

Kostüme

Jan Hartmann

Licht

Mareike Wink

Dramaturgie

Anna Nekhames

Francesca

Karolina Makuła

Paolo

Theo Lebow

Lanciotto

Erik van Heyningen

Guido

Karolina Bengtsson

Isaura


Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles, das sich einen Ruf als eines der besten Wagnerorchester weltweit erarbeitet und die Tiroler Festspiele Erl international bekannt gemacht hat. 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele unter der Leitung von Gustav Kuhn, inzwischen spielen Musiker*innen aus 20 Nationen zusammen. Junge Spitzentalente, Musiker*innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist*innen und Dozent*innen kommen so jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und an Ostern im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Zum Repertoire des Klangkörpers gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Seit der Sommersaison 2022 ist Erik Nielsen Chefdirigent des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl.


Giuliano
Carella

Der in Mailand geborene Giuliano Carella arbeitet an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit. In Frankfurt dirigierte er bereits "Stiffelio", "I vespri siciliani", "Anna Bolena" (konzertant) und Vorstellungen von "La traviata". Regelmäßig ist er an der Staatsoper Stuttgart zu Gast, wo er jüngst "Tosca" dirigierte, sowie an den Staatsopern in Wien, München und Berlin, der Opéra du Capitole de Toulouse, der De Nationale Opera Amsterdam sowie am Teatro Comunale Bologna, beim Rossini-Opern-Festival Pesaro und beim Puccini Festival Torre del Lago. Sein Repertoire reicht von Giovanni Paisiello bis Lorenzo Ferrero und umfasst neben den wichtigsten auch zahlreiche weniger bekannte Werke der italienischen Oper. Er leitet seit 2019 das Kammerorchester »I Solisti Veneti« und war von 1998 bis 2003 Generalmusikdirektor der Arena di Verona sowie in gleicher Position bis 2017 an der Opéra de Toulon tätig. Seine Einspielungen des Belcanto-Repertoires wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Giuliano Carella studierte Komposition am Cesare-Pollini-Konservatorium in Padua, Dirigieren am Konservatorium »Giuseppe Verdi« in Mailand und bei Franco Ferrara an der Accademia Chigiana di Siena, wo er mit einem Ehrenabschluss ausgezeichnet wurde.


Hans Walter
Richter

Hans Walter Richter studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt.

Danach war er am Stadttheater Gießen als Spielleiter engagiert. Hier entstanden erste eigene Regiearbeiten wie beispielsweise : Der Schauspieldirektor / Briefe des van Gogh / Miss Donnithorne´s Maggot / Eight Songs for a Mad King / Bastien und Bastienne / Die Chinesische Nachtigall / Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte.

Seit der Spielzeit 2008/09 arbeitet er als Regieassistent an der Oper Frankfurt. Er assistierte u.a. Regisseuren wie Christof Loy, Vera Nemirova, Jens-Daniel Herzog, Keith Warner und Marco Arturo Marelli.

Nach Regiearbeiten für die Reihe „Oper für Kinder” an der Frankfurter Oper

(Orfeo, Lohengrin, La Fanciulla del West, Tosca, Die Fledermaus) inszenierte er in Frankfurt Die Geschichte vom Soldaten sowie die Uraufführung Anna Toll.

2014 setzte sich die Arbeit als Regisseur am Stadttheater Gießen fort mit der deutschen Erstaufführung von Jake Heggies Oper For a Look or a Touch. 2015 folgte in Gießen die Produktion von Donizettis selten gespielter Oper Linda di Chamounix, welche auch überregional große Beachtung fand (u.a. mit einer Nominierung im Fachmagazin Die Deutsche Bühne für die beste Inszenierung 2015), sowie die Inszenierung von Gustav Holsts Savitri.

2017 folgten Cosi fan Tutte am Stadttheater Gießen sowie Tosca am Landestheater Coburg.

2018 inszenierte er Madama Butterfly am Theater Münster .

2019 folgte Gian Carlo Menottis The Medium an der Oper Frankfurt.


Johannes
Leiacker

Johannes Leiacker ist weltweit als Bühnen- und Kostümbildner im Opern- und Schauspielbereich tätig. Engagements führten Johannes Leiacker u.a. an die Wiener Staatsoper, die Opéra National in Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Nationale Opera Amsterdam, die Metropolitan Opera in New York, die Los Angeles Opera sowie die Opernhäuser in Madrid, Brüssel, Kopenhagen, Helsinki, Moskau und Tokio. Bühnen- und Kostümbilder entstanden außerdem für die Festspiele in Salzburg, Bregenz und Baden-Baden. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet Johannes Leiacker mit den Regisseuren Peter Konwitschny (künftig u.a. Les Huguenots an der Semperoper in Dresden), Christof Loy (demnächst Don Pasquale am Opernhaus Zürich und Elektra am Royal Opera House in London), Dietrich Hilsdorf, Brigitte Fassbaender und Rolando Villazón. Die mit Christof Loy entstandene Produktion von Tristan und Isolde in Covent Garden wurde 2010 mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet, Peter Grimes erhielt den International Opera Award als »Beste Produktion« 2016. Bis 2010 hatte Johannes Leiacker eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden inne. 1996, 2009 und 2018 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum »Bühnenbildner des Jahres« gewählt.


Raphaela
Rose

Raphaela Rose geboren 1987 in Frankfurt, assistierte nach ihrem Abitur im Bereich Mode und Set Design in New York. An der Fachhochschule Trier absolvierte sie von 2008 bis 2013 ein Modedesignstudium. 2011 nahm sie als Gewinnerin des Hessischen Preises für Nachhaltigkeit an der Ethical Fashionshow in Paris teil. Nach dem Studium absolvierte sie die Gesellenprüfung zur Maßschneiderin für Damen, stellte ihre Bachelorarbeit im Rahmen der Berlin Fashionweek im Edged Showroom aus und war als Kostümbildnerin der Jungen Oper Rhein-Main tätig. Eines ihrer ersten Engagements führte sie an die Stadsschouwburg Amsterdam, wo sie Thomas Ostermeier bei seiner Inszenierung von Ibsens Gespenster assistierte. Von 2012 bis 2015 war sie als feste Kostümassistentin am Schauspiel Frankfurt engagiert. Hier entwickelte sie ihre ersten eigenen Kostüme unter anderem für Sebastien Jacobi, Florian Fiedler, Alexander Eisenach und den kanadischen Choreographen Dave St. Pierre.

Seit 2015 arbeitet Raphaela freiberuflich mit Regisseuren wie Christian Franke, Ersan Mondtag und Oliver Reese, u.a. am Berliner Ensemble, Schauspiel Frankfurt und am Staatstheater Wiesbaden.

Vor zwei Jahren gab Raphaela Rose mit der Erfolgsproduktion von Händels Rinaldo unter der Regie von Ted Huffman ihr Operndebüt.


Jan
Hartmann

Jan Hartmann, der bei den Tiroler Festspielen Erl bereits das Licht für „Rusalka“, „L’elisir d’amore“ entwarf und den gesamten „Ring des Nibelungen“ begleitet, ist seit 1999 an der Oper Frankfurt engagiert. Dort arbeitete er 2011 zum ersten Mal als Lichtdesigner für die Produktion „Neunzehnhundert“. Es folgten u.a. „Idomeneo“, „Der goldene Drache“, „Julietta“, „Le cantatrici villane“, „Pierrot lunaire / Anna Toll“ (Uraufführung), „Rigoletto“, „L’Africaine“, „Das schlaue Füchslein“, „Dalibor“, „The Medium / Satyricon“, „Pénélope“, „La gazzetta“, „Amadigi“ und „A Midsummer Night’s Dream“. Daneben arbeitete Jan Hartmann für verschiedene Musiktheater-, Tanz-, Schauspiel- und Filmprojekte, u.a. mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble für das „Festa Teatrale Carneval“ in Hongkong, mit der Choreografin Deborah Hay für die Produktion „As Holy Sites Go“ sowie für „Falstaff“ am Nationaltheater Mannheim. Seit 2013 ist er als Dozent für Lichtgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main tätig.


Mareike
Wink

Mareike Wink begleitet bei den Tiroler Festspielen Erl Brigitte Fassbaenders Inszenierung von „Der Ring des Nibelungen“. Hier gastierte sie bereits für „Rusalka“ sowie „Le postillon de Lonjumeau“. Seit 2013 ist Mareike Wink als Dramaturgin an der Oper Frankfurt engagiert, wo sie mit Regisseur:innen wie Brigitte Fassbaender, David Hermann, Jens-Daniel Herzog, Benedikt von Peter, Hans Walter Richter, R.B. Schlather, Lydia Steier, Katharina Thoma und Keith Warner, mit Dirigent:innen wie Martyn Brabbins, Dennis Russell Davies, Johannes Debus, Leo Hussain, Karsten Januschke, Eun Sun Kim, Erik Nielsen, Alexander Soddy, Sebastian Weigle und Lothar Zagrosek sowie mit Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Rolf Riehm, Manfred Trojahn und Vito Žuraj zusammenarbeitet. Die von ihr begleitete Lesart von Ute M. Engelhardt des „Schlauen Füchsleins“ wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis 2016 ausgezeichnet, die Frankfurter Erstaufführung dreier Einakter von Ernst Křenek als „Wiederentdeckung des Jahres 2018“ bei den International Opera Awards gefeiert. Als Gastdramaturgin ist sie auch für die Internationale Bachakademie Stuttgart tätig. Mareike Wink studierte Musik-, Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik in Frankfurt und Rom, und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt.


Anna
Nekhames

Die junge Sopranistin Anna Nekhames ist Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper und konnte in kurzer Zeit größte Aufmerksamkeit erregen, so auch durch ihre gefeierte Königin der Nacht an der Wiener Volksoper. In der Österreichischen Erstaufführung Leyla und Medjnun von Detlev Glanert in Wien sang sie den Morgenvogel.

In der Spielzeit 2021/22 wird sie ihr Studium im Opernstudio fortsetzen und Partien wie Giannetta (Elisir d’amore), Juliette (Die tote Stadt) und die Modistin (Der Rosenkavalier) singen. Daneben sind diverse Konzerte und Arienabende geplant.

Anna Nekhames sang im Kinderchor des Bolshoi Theaters in Moskau, bevor sie ihr Gesangsstudium am College der Musik-Theaterkunst „Galina Wischnevskaja“ aufnahm. Anschließend studierte sie Sologesang an der Gnessin Musikhochschule in Moskau, an der sie bereits Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro) und Musetta (La Bohème) übernahm. Meisterkurse in London, Italien und Wien ergänzten ihr Studium. 

Anna Nekhames ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Zuletzt konnte sie den 11. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerb und den Internationalen Haydn-Wettbewerb für sich entscheiden.

Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie die Königin der Nacht, Musetta (La Bohème), Madame Herz (Der Schauspieldirektor) und Olympia (Les Contes d’Hoffmann).  


Karolina
Makuła


Seit Beginn der Saison 2019/20 ist die polnische Mezzosopranistin Karolina Makuła Stipendiatin des Opernstudios der Oper Frankfurt. Hier debütierte sie als Desdemona in Rossinis Otello und war in Rigoletto, als Enrichetta di Francia (I puritani) und jüngst als Francesca in der Uraufführung von Lucia Ronchettis Inferno im Bockenheimer Depot zu erleben – der zugehörige Opernfilm feierte am 11. Juli in Frankfurt sowie beim Festival die Due Mondi in Spoleto Premiere. In der aktuellen Spielzeit übernimmt sie die Partien Mercédès (Carmen), Gräfin von Ceprano (Rigoletto), Pippo (La gazza ladra), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) und Second Witch (Dido and Aeneas). Ihr professionelles Debüt gab sie an der Opera Nova in Bydgoszcz als Cherubino (Le nozze di Figaro). Die Absolventin der Feliks Nowowiejski Musikakademie in Bydgoszcz war ab 2017 Mitglied der Akademia Operowa des Teatr Wielki in Warschau und trat an der polnischen Nationaloper u.a. in Prokofiews Der feurige Engel auf; mit dieser Produktion gastierte sie auch beim Festival in Aix-en-Provence. Zu ihren weiteren Partien zählen Olga (Eugen Onegin), Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Fricka (Das Rheingold). Karolina Makuła ist u.a. Preisträgerin des Nationalen Gesangswettbewerbs in Drezdenko, des J. E. J. Reszke Wettbewerbs 2017 in Czestochowa sowie des Gesangs- und Kammermusikwettbewerbs 2017 in Bydgoszcz.


Theo
Lebow

Ensemblemitglied Theo Lebow war an der Oper Frankfurt in zahlreichen Rollen zu erleben, zuletzt u. a. sehr erfolgreich als Jago in Rossinis „Otello“, Borsa („Rigoletto“), Erster Jude („Salome“), Tamino („Die Zauberflöte“), Tom Rakewell („The Rake’s  Progress“), Massimo (Glucks „Ezio“), Scaramuccio („Ariadne auf Naxos“) und Der Chevalier („Der ferne Klang“, CD bei OehmsClassics) zählen zu seinen Partien. Ebenfalls war er in „Betulia liberata“, „Il trovatore“, „Billy Budd“, Trojahns „Enrico“, Madernas „Satyricon“ und der Uraufführung von Herrmanns „Der Mieter“ beteiligt. Neben Auftritten als Sumers („L’italiana in Londra“) und Vicomte de Cascada („Die lustige Witwe“) trat er 2021/22 auch als Snout („A Midsummer Night’s Dream“) in Erscheinung. Der junge amerikanische Tenor gastierte als Almaviva („Il barbiere di Siviglia“) und Don Ramiro („La Cenerentola“)
bei der Boston Midsummer Opera. An der Seattle Opera sang er Jupiter / Apollo („Semele“). Außerdem war er als Jaquino („Fidelio“) beim Shippensburg Music Festival, als Mr. Porcupine in Tobias Pickers „Fantastic Mr. Fox“ (Grammy Award 2020 für die „Beste Opernaufnahme“) an der Opera San Antonio und der Odyssey Opera Boston engagiert und gab als Fenton („Falstaff“) an der Opera Hamilton sein Kanada-Debüt.


Erik
van Heyningen

Der Bariton Erik van Heyningen ist Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. Zu seinen Verpflichtungen in der Saison 2021-22 zählen Donner (Rheingold), 2. Gralsritter (Parsifal), Hobson/Fuhrmann (Peter Grimes), Littore/Tribune/Famigliare (Incoronazione di Poppea).

Am Opera Theatre of St. Louis sang er unter anderem Simon Fenton (Emmeline), an der Michigan Opera Angelotti (Tosca) sowie an der Santa Fe Opera den Sprecher (Die Zauberflöte). Zu seinen Rollen an der Juilliard School zählten Leporello (Don Giovanni), Guglielmo (Così fan tutte) und Aragante (Rinaldo). Beim Spoleto Festival war er als Jochanaan (Salome) und an der Pacific Opera als Escamillo (Carmen) zu hören.

Sein Repertoire beinhaltet außerdem Partien wie Figaro und Conte (Le Nozze di Figaro), Don Giovanni, Kurwenal (Tristan und Isolde), Gunther (Die Götterdämmerung) und Balstrode (Peter Grimes).

Erik van Heyningen ist Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen, unter anderem erhielt er den Barbara and Stanley Richman Memorial Award am Theater von St. Louis und war ebendort Richard Gaddes Festival Artist. 2016 gewann er den 1. Preis bei Gerda Lissner Lieder and Song Competition, 2017-2018 war er im Opernstudio der Michigan Opera, 2018 erhielt er den Mackay Family Grant an der Santa Fe Opera, 2018-2020 studierte er an der Juilliard School in New York. 


Karolina
Bengtsson


Karolina wurde 1997 in Schweden geboren und lebt derzeit in Österreich. Sie absolvierte bei Prof. Barbara Bonney und Prof. Wolfgang Holzmair an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen ihren Master-Abschluss in Gesang. Mitgewirkt hat sie bereits bei Stücken wie First Lady Draft, Titanic, Vestergård, Fiordiligi und Cosi fan Tutte. Als Alter Ego in „Abstract Love“ und als Mathilda in „The Danish Benefit For The Refugees Show“ war sie auch Teil zeitgenössischer Musikdramen. 2018 performte sie zusammen mit dem Violinist Malin Broman und dem Musica Vitae Kammerorchester in der Premiere von „The Death and Juliet“.