Ensemble Péridot Salzburg

Mozart in Prag

Beginn: 19:00 Uhr
Pause: 19:45 Uhr
Ende: ca. 20:50 Uhr

 

Wolfgang A. Mozart 

Don Giovanni KV 527 - Ouvertüre

Don Giovanni KV 527
Arie des Don Ottavio „Dalla sua pace la mia dipende“

Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Don Giovanni KV 527
Arie des Don Ottavio „Il mio tesoro“

Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager Symphonie“

Dirigent Peter Peinstingl

Tenor Brian Michael Moore

Klarinette Bernhard Mitmesser


Das Ensemble Péridot Salzburg lockt mit einem reinen Mozart Programm – nein, nicht nach Prag an der Moldau, sondern nach Erl am Inn. Das Programm eröffnet mit einer Ouvertüre, die auf den letzten Drücker entstand, und zwar in Prag, einen Tag vor der Uraufführung des „Don Giovanni“. Dieses dramma giocoso, gehört zu den genialsten Schöpfungen der Gattung der Oper und ist untrennbar mit der Stadt verbunden, in der Mozart die größten Triumphe seiner Karriere gefeiert hat.

 

Mit der Arie des Don Ottavio „Dalla sua pace“ wird eine weitere musikalische Kostprobe aus dieser Oper zu genießen sein.

 

Das berühmte Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur KV 622 entstand 4 Jahre später, ebenfalls in Prag und erlangte nicht zuletzt durch den Erfolgsfilm „Jenseits von Afrika“ Weltruhm auch jenseits der Klassik-Freunde.

 

Die „Prager Symphonie“ Nr. 38 D-Dur KV 504 wurde 1787  - das ist jetzt keine Überraschung - ebenfalls Hauptstadt des damaligen Böhmens uraufgeführt. Das Publikum feierte diese Symphonie mit stürmischer Begeisterung.

 

Man darf sich auf die Interpretationen des Ensemble Péridot Salzburg freuen – nicht umsonst haben sich das Ensemble um Peter Peinstingl nach einem grünen Edelstein benannt, der besonders für sein Leuchten hochgeschätzt wird und längst Bekanntes beweist: Emotionales Erleben von Musik wird durch Farben intensiviert. Und Grün gilt als Farbe der Harmonie, der Hoffnung und des Wachstums ebenso wie für das Unentdeckte, Geheimnisvolle. All das zeichnet das Ensemble Péridot Salzburg aus.

Sa 13. Jul
19:00 Uhr → Festspielhaus

Peter Peinstingl

Dirigent

Brian Michael Moore

Tenor

Bernhard Mitmesser

Klarinette

Peter
Peinstingl

Peter Peinstingl wurde in Innsbruck geboren und wuchs in Osttirol auf. Er studierte Dirigieren, Orgel und Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an der Universität Mozarteum Salzburg, sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz. Auslandsstudien führten ihn unter anderem zu Paul Nadler nach New York, der zu einem seiner wichtigsten Lehrer werden sollte. Die Begegnung und Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt beeinflusste ihn maßgeblich in seinem Verständnis von Musik.

 

Seit 2016 ist er Stiftskapellmeister der Erzabtei St. Peter in Salzburg. Peinstingl ist Mitglied des Musikbeirates im Dom Quartier Salzburg und künstlerischer Leiter der Johann-Michael-Haydn-Gesellschaft Salzburg. Als Gewinner namhafter Wettbewerbe pflegt er seit Jahren eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowohl als Dirigent, Solist und Ensemblepartner. Zahlreiche Tonaufnahmen, sowie Rundfunk- bzw. Fernsehproduktionen auf nationaler und internationaler Ebene runden sein künstlerisches Schaffen ab. Im Jahr 2022 gründete Peter Peinstingl mit Gleichgesinnten das Ensemble Péridot Salzburg. Dieser junge, dynamische Klangkörper geht in verschiedenen Vokal- und Instrumentalformationen neue interpretatorische Wege und will in der Verbindung der Künste neue Perspektiven eröffnen.


Brian Michael
Moore

Der aus Cincinnati in Ohio stammende Tenor Brian Michael Moore ist im Ensemble der Oper Frankfurt. Er absolvierte seinen Bachelor und Master of Music an der Manhattan School of Music. Seit 2018/19 war er Mitglied des Lindemann Young Artist Development Program an der Metropolitan Opera New York, wo er sein Debüt in „Il tabarro“ gab, gefolgt von Partien in „Die Zauberflöte“ und „La traviata“. Als Teilnehmer des Young Artists Program an der Los Angeles Opera war er in  Produktionen wie „Salome“ (Jude), „Tosca“ (Spoletta), „Carmen“ (Remendado) und „Candide“ (Der Gouverneur) zu erleben. An der Los Angeles Opera sang er zudem Nathanael in Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“ unter der Leitung von Placido Domingo. Brian Michael Moore verkörperte Herzog von Mantua (Rigoletto) bei der Asheville Lyric Opera und beim Brevard Music Festival und trat in Luke Bedfords Oper Seven Angels beim Aspen Music Festival sowie als Don Ottavio (Don Giovanni) beim Festival dei Due Mondi in Spoleto und am Teatro Coccia di Novara auf. Konzerte führten ihn mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Cincinnati Symphony Orchestra, dem Cincinnati Pops Orchestra und dem Rochester Philharmonic Orchestra zusammen. Brian Michael Moore gewann u.a. die Classical Singer Competition sowie das 2018 Sara Tucker Stipendium und wurde 2017 auch im Rahmen des Festival dei Due Mondi in Spoleto ausgezeichnet.


Bernhard
Mitmesser

Der Musiker wurde 1991 in Schwarzach/St. Veit geboren. Er erhielt ab 1999 im Musikum Pongau Klarinettenunterricht bei Clemens Müller und wechselte im Jahr 2000 zu Mag. Barbara Huber. Seit 2007 studiert er bei Prof. Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

 

Bei nationalen Wettbewerben war Bernhard Mitmesser mehrmals Erster Preisträger und erhielt 2009 den 2. Preis beim Wettbewerb Gradus Ad Parnassum. Im März 2010 debutierte er mit einem Soloprogramm im Rahmen von Musica Juventutis im Konzerthaus Wien. Beim internationalen ARD-Musikwettbewerb 2012 erhielt er den U21 Sonderpreis des Bayrischen Rundfunks.

 

Seine erste feste Orchesterstelle trat er 2013 als Akademist bei den Münchner Philharmonikern an. Von 2014 bis 2018 war Bernhard Mitmesser Soloklarinettist im Sinfonieorchester Wuppertal. Im Dezember 2017 absolvierte er ein erfolgreiches Probespiel im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper und wirkte regelmäßig bei Opernproduktionen und Konzerten der Wiener Philharmoniker mit. 2019 wechselte er als Soloklarinettist zum Mozarteum Orchester Salzburg.

 

Im Mai und Juni 2023 war er als Soloklarinettist zu Gast bei den Berliner Philharmonikern. Weitere Aushilfstätigkeiten führten Bernhard Mitmesser zu den Wiener Philharmonikern, der Wiener Staatsoper, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Rundfunkorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Elbphilharmonieorchester Hamburg, dem Orchester der Oper Zürich, dem HR-Sinfonieorchester Frankfurt, dem WDR-Sinfonieorcheser Köln, der Camerata Salzburg, der Staatskapelle Dresden, der Bayrischen Staatsoper München, den Münchner Philharmonikern und den Essener Philharmonikern.

 

Solistisch trat er unter anderem mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem Webern Symphonie Orchester, dem Franz Schmidt-Kammerorchester, der Podkarpacka Philharmonie in Rzeszow (Polen), dem Orchester der Universität Andres Bello (Chile), dem Wiener Mozartorchester, dem Orchester Sinfonica Juvenil de Caracas beim „Festival Europeo de Solistas “ in Caracas/Venezuela.