Richard Wagner

Parsifal

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Asher Fisch

Regie Philipp M. Krenn

Bühnenbild Heike Vollmer

Kostüme Regine Standfuss

Licht Stefan Schlagbauer

Video Thomas Achitz

Dramaturgie Werner Hintze

Amfortas Michael Nágy

Titurel Falk Struckmann

Gurnemanz Brindley Sherratt

Parsifal Jonas Kaufmann

Klingsor Georg Nigl

Kundry Irene Roberts

1. Gralsritter Marius Pallesen

2. Gralsritter Lukas Enoch Lemcke

1. Knappe Annina Wachter

2. Knappe Nicole Chirka

3. Knappe Manuel Günther

4. Knappe Lukas Siebert

1. Blumenmädchen, 1. Gruppe Annina Wachter

2. Blumenmädchen, 1. Gruppe Stefani Krasteva

3. Blumenmädchen, 1. Gruppe Zoe Hippius

1. Blumenmädchen, 2. Gruppe Nicole Chirka

2. Blumenmädchen, 2. Gruppe Maya Gour

3. Blumenmädchen, 2. Gruppe Karis Tucker

Stimme von Oben Karis Tucker


Bayreuth, 1882: Aufruhr in Wagners wortreich wundersamem Weihespiel. Der „Parsifal“ ist zu kurz geraten! Damit der Bühnenzauber synchron zur Musik abschnurrt, fehlen ein paar Takte. „Was denn, nu soll ich wohl gar meterweise komponieren!“, schimpft Wagner, der staunen würde, wie heutige technische Raffinessen den Timing-Stress eindampfen.

 

In Erl stellt sich der österreichische Regisseur Philipp Maria Krenn mit seinem Team der Geschichte des „reinen Toren“ – auch ohne Passionsspielhaus, dafür aber, wie bereits in vergangenen Jahren, passend zur Osterzeit. Diese Tradition, neu belebt, ist ein Geschenk an alle „Parsifal“-Freunde, die auch in dieser Saison nicht auf den „Meditationsrausch“ verzichten wollen.

Do 17. Apr
16:00 Uhr → Festspielhaus
So 20. Apr
16:00 Uhr → Festspielhaus

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Asher Fisch

Musikalische Leitung

Philipp M. Krenn

Regie

Heike Vollmer

Bühnenbild

Regine Standfuss

Kostüme

Stefan Schlagbauer

Licht

Thomas Achitz

Video

Werner Hintze

Dramaturgie

Michael Nágy

Amfortas

Falk Struckmann

Titurel

Brindley Sherratt

Gurnemanz

Jonas Kaufmann

Parsifal

Georg Nigl

Klingsor

Irene Roberts

Kundry

Marius Pallesen

1. Gralsritter

Lukas Enoch Lemcke

2. Gralsritter

Annina Wachter

1. Knappe

Nicole Chirka

2. Knappe

Manuel Günther

3. Knappe

Lukas Siebert

4. Knappe

Annina Wachter

1. Blumenmädchen, 1. Gruppe

Stefani Krasteva

2. Blumenmädchen, 1. Gruppe

Zoe Hippius

3. Blumenmädchen, 1. Gruppe

Nicole Chirka

1. Blumenmädchen, 2. Gruppe

Maya Gour

2. Blumenmädchen, 2. Gruppe

Karis Tucker

3. Blumenmädchen, 2. Gruppe

Karis Tucker

Stimme von Oben


Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles, das sich einen Ruf als eines der besten Wagnerorchester weltweit erarbeitet und die Tiroler Festspiele Erl international bekannt gemacht hat. 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele unter der Leitung von Gustav Kuhn, inzwischen spielen Musiker*innen aus 20 Nationen zusammen. Junge Spitzentalente, Musiker*innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist*innen und Dozent*innen kommen so jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und an Ostern im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Zum Repertoire des Klangkörpers gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Seit der Sommersaison 2022 ist Erik Nielsen Chefdirigent des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl.


Asher
Fisch


Philipp M.
Krenn


Heike
Vollmer


Regine
Standfuss


Stefan
Schlagbauer


Thomas
Achitz


Werner
Hintze


Michael
Nágy

Der in Stuttgart geborene Bariton mit ungarischen Wurzeln begann seine musikalische Laufbahn bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und studierte Gesang, Liedgestaltung und Dirigieren bei Rudolf Piernay, Irwin Gage und Klaus Arp in Mannheim und Saarbrücken. Mit wichtigen Repertoire-Partien an seinen ehemaligen Stammhäusern, der Komischen Oper Berlin und der Oper Frankfurt beginnend, entwickelt sich der Künstler an wichtigen Bühnen der Welt fachlich kontinuierlich weiter: von Wolfram im Tannhäuser (Bayreuther Festspiele) über Hans Heiling am Theater an der Wien, sowie Amfortas (Parsifal) an der Bayerischen Staatsoper, Kurwenal (Tristan und Isolde) in Baden-Baden und Berlin, bis zu Dallapiccolas Il Prigioniero. Auch im Konzert- und Oratorienfach ist Michael Nagy weltweit gefragt. Engagements führten ihn zu den international renommiertesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest, BR- Symphonieorchester und zu diversen Festivals, u.a. in Schleswig-Holstein und im Rheingau, zu den Salzburger Festspielen und zum Tanglewood Festival (USA)


Falk
Struckmann

Falk Struckmann, einer der weltweit führenden Bass-Baritone unserer Zeit übernahm mit großem Erfolg die Rolle des Doktors in „Wozzeck“ am Théâtre du Capitole de Toulouse sowie an der Opéra de Paris, wo er sich außerdem als Klingsor in „Parsifal“ profilieren konnte. Zu seinem umfangreichen Repertoire zählen alle großen Wagner-Partien.

 

So ist er ein gefragter Interpret für die wichtigen Rollen im „Ring des Nibelungen“: Wotan/Wanderer, Fafner, Hunding, Hagen und Alberich. Er beherrscht aber auch die Partien von Klingsor, Amfortas, Gurnemanz, Daland, König Marke und konnte jahrelang weltweite Erfolge als Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“) feiern. Zu weiteren wichtigen Partien gehörten Jochanaan („Salome“), Barak („Die Frau ohne Schatten“), Borromeo („Palestrina“) und die Titelpartie in „Mathis der Maler“.

 

Im italienischen Repertoire war Falk Struckmann vor allem als Scarpia („Tosca“) und Jago („Otello“) gefragt. Auch „Herzog Blaubarts Burg“ sang er bereits in mehreren Produktionen. Falk Struckmann wurde in Heilbronn geboren. Er arbeitete er mit der internationalen Dirigentenelite wie Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Riccardo Muti, Simone Young und Bertrand de Billy zusammen. Er ist Kammersänger an den Staatsopern in Berlin und Wien.

 

Einladungen führten ihn u. a. an die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, die Salzburger Festspiele, das Royal Opera House in London, nach Paris, Barcelona, San Francisco, Chicago und Dresden. Bei den Bayreuther Festspielen sang er den Kurwenal in Heiner Müllers Inszenierung unter der Leitung von Daniel Barenboim. Es folgten die „Ring“-Produktionen unter James Levine und Christian Thielemann sowie wiederholt „Parsifal“. Unter Claudio Abbado sang er Don Pizarro beim Luzern Festival.


Brindley
Sherratt

British bass Brindley Sherratt is one of today’s most respected singers. Revered for his extraordinary vocal and stage presence, he is noted all over the world for roles such as Claggart Billy Budd, Gurnemanz Parsifal, Hunding Die Walküre and Sarastro Die Zauberflöte, a role he has performed over a hundred times.
Highlights of his 2023/24 season include a double appearance at the Bayerische Staatsosper as Rocco Fidelio and as Astradamors in a new production of Le Grand Macabre by Krzysztof Warlikowski; Zebul in Oliver Mears’ new production of Jeptha at Royal Opera House; a highly anticipated return to the Metropolitan Opera as Sarastro Die Zauberflöte; and his role debut as Hagen Götterdämmerung with the London Philharmonic Orchestra under the baton of Vladimir Jurowski. He can also be heard in Act 1 of Die Walküre at the Teatro dell’Opera di Roma conducted by Omer Meir Wellber; Mussorgsky Songs and Dances of Death with the Orquesta y Coro Nacionales de España in Madrid; and a recital at Wigmore Hall with pianist Julius Drake.
Last season, Sherratt made his Opéra National de Paris debut as Sarastro Die Zauberflöte, a role which he also reprised at the Royal Opera House. He also appeared as the Doktor Wozzeck in new productions at the Royal Opera House and the Festival d’Aix en Provence and Swallow in Stefan Herheim’s acclaimed production of Peter Grimes at Bayerische Staatsoper. On the concert platform, he was seen as Gurnemanz Parsifal with the Bergen Philharmonic Orchestra under the baton of Edward Gardner; Harapha in Handel Samson at the BBC Proms with the Academy of Ancient Music conducted by Laurence Cummings; Beethoven Missa Solemnis at the Festival d’Aix-en-Provence conducted by Thomas Hengelbrock and Sarastro Die Zauberflöte at the Edinburgh International Festival under the baton of Maxim Emelyanychev.
Further engagements include a hugely acclaimed debut as Gurnemanz in semi-staged performances of Parsifal with the Orchestra of Opera North conducted by Richard Farnes; Hunding in Richard Jones’ new production of The Valkyrie for the English National Opera; Claggart Billy Budd, Sarastro, Sparafucile Rigoletto, Gremin Eugene Onegin, Fafner in The Ring Cycle, Ramfis Aida , Il Commendatore Don Giovanni and Timur Turandot, all at Royal Opera House; Ochs Der Rosenkavalier for the Glyndebourne Festival and the Welsh National Opera; Marke Tristan und Isolde for the Glyndebourne Festival; Sarastro at the Wiener Staatsoper, Hamburgische Staatsoper and for the Dutch National Opera and Glyndebourne Festival; Claggart for the Teatro Réal in Madrid, at the Glyndebourne and Aldeburgh Festivals and at the BBC Proms; Geronte di Ravoir Manon Lescaut for the Metropolitan Opera; Bottom A Midsummer Night’s Dream at the Festival d’Aix-en-Provence; Doctor Wozzeck at the Lyric Opera of Chicago and Arkel Pelléas et Mélisande for the Opernhaus Zurich, Oper Frankfurt and Glyndebourne Festival. His many roles for the English National Opera include Sarastro, Pimen Boris Gudonov and Fiesco Simon Boccanegra. He has also sung Judge Turpin Sweeney Todd at the Opernhaus Zurich; Banco Macbeth for the Opéra de Bordeaux; Pimen for the Opéra de Nice; Balducci Benvenuto Cellini and Hobson Peter Grimes in Salzburg; Rocco in Seville; Pogner Die Meistersinger von Nürnberg for the Welsh National Opera and Fasolt Das Rheingold and Filippo Don Carlo for Opera North.
Contact:
Maria Mot (Director MWA) Number: +447747487997 Email: maria@mwamanagement.com
Rosina Acosta (Associate Artist Manager) Number: +447341637227 Email: rosina@mwamanagement.com
Highly in demand on the concert platform, he has appeared at the Bregenz, Edinburgh, Lucerne, Salzburg and Three Choirs Festivals and at the BBC Proms. He works regularly with leading orchestras and conductors and recent engagements have included the Dallas Symphony Orchestra conducted by Fabio Luisi; Orchestra of the Royal Opera House with Pappano; the Philharmonia with Sir Andrew Davis; the Hallé Orchestra with Sir Mark Elder; the Mahler Chamber Orchestra with Harding; the Rotterdam Philharmonic Orchestra with Bicket; the Monteverdi Choir with Gardiner; the Scottish Chamber Orchestra with Nézet-Séguin and the Orchestre des Champs-Elysées and Deutsche Kammerphilharmonie Bremen with Langrée.
He has recorded the roles of Polyphemus Acis and Galetea (Nimbus); Somnus/Cadmus Semele and Ariodate Serse (Chandos); Ubaldo in Donizetti’s Imelda de Lambertazzi and Goffredo in Bellini’s Il Pirata (Opera Rara); Rocco Fidelio (Glyndebourne Live) as well as Judas in The Apostles with the Hallé Orchestra and Sir Mark Elder; Beethoven Missa Solemnis with the Chamber Orchestra of Europe and John Nelson and Haydn Masses and Bach Cantatas with the Monteverdi Choir and Sir John Eliot Gardiner.
Born in Lancashire into a family of strong singers, he initially studied trumpet at the Royal Academy of Music, and is now a Visiting Professor at both the Royal Academy and the Royal College of Music.


Jonas
Kaufmann


Georg
Nigl


Irene
Roberts


Marius
Pallesen


Lukas Enoch
Lemcke


Annina
Wachter

Die gebürtige Innsbruckerin ist Schülerin der Sopranistin Vera Schoenenberg. Sie studierte Gesang an der Anton-Bruckner-Universität in Linz und schloss dort ihr Masterstudium bei Katerina Beranova 2020 mit Auszeichnung ab. Seit der Saison 2020/21 ist sie Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater. Dort sang sie bisher u.a. Musetta (La Bohème), Ännchen (Freischütz), Sophie (Werther), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Despina (Cosí fan tutte), Xenia (Boris Godunow) sowie die Titelpartie in der Oper Lakmé von Delibes. Als Konzertsängerin war sie u.a. mit den Sopranpartien in Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäuspassion, den Carmina Burana von Orff, dem Oratorio de Noël von Saint-Saëns und dem Stabat Mater von Pergolesi zu hören. Die Richard-Wagner-Stipendiatin sang als Gast u.a. am Landestheater Linz, am Staatstheater Regensburg, am Stadttheater Bad Hall und am Staatstheater am Gärtnerplatz München. 2023 war sie für ihre Darstellung der Jungen Frau in der Oper Der Goldene Drache (Eötvös) am Tiroler Landestheater in der Kategorie Bester weiblicher Nachwuchs für den ÖSTERREICHISCHEN MUSIKTHEATERPREIS nominiert.


Nicole
Chirka

Mezzo-soprano Nicole Chirka was born in Kharkiv (Ukraine) and studied with Alexander Vostryakov at the National Academy of Music in Kyiv. Here, her roles included Laura (Iolanta), Maddalena (Rigoletto), Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugene Onegin) and Lyubasha in excerpts from Rimsky-Korsakov’s The Tsar’s Bride.

 

Nicole made her debut at the Kyiv National Opera in 2020 with her role as Olga(Eugene Onegin). Since the start of the 2021/22 season she has been a member of the Young Opera Ensemble at the Semperoper Dresden, where her roles to date have included the Third Lady (Die Zauberflöte), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) and Kitchen Boy (Rusalka).  As a member of the Young Singers Project, in August 2022 Nicole made her debut at the Salzburger Festspiele with her performance of Glaša/A Woman (Káťa Kabanová).

 

Recent and upcoming engagements for Nicole include her debut at Teatr Wielki in Beethoven IX with the Ukrainian Freedom Orchestra, as well as returns to the Semperoper Dresden, appearing in Madama Butterfly, La Sonnambula, La Traviata, Die Zauberflöte, Hansel und Gretel, and Pique Dame. The 2023-24 season will involve further debuts for Nicole including Rusalka with Tenerife Opera and The Gambler at the Salzburg Festival.


Manuel
Günther

Manuel Günther begann seine künstlerische Laufbahn als Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper und Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper München. Im Sommer 2023 debutierte Manuel Günther als Don Basilio in der Le nozze di Figaro Neuproduktion bei den Salzburger Festspielen.

 

Weiters standen 2023 unter anderem Brighella in Ariadne auf Naxos an der Semperoper Dresden, Tamino in der Zauberflöre am Aalto Musiktheater Essen, Alfred in einer Fledermaus Neuinszenierung am Salzburger Landestheater sowie sein Debut an der Oper Bonn als Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail im Kalender des jungen Sängers. 2024 singt Manuel Günther Tamino am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und gibt sein Rollendebut als David in einer Neuinszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Oper Bonn.

 

2022 sang Manuel Günther Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni an der Oper Magdeburg und bei den Bregenzer Festspielen Ivan in Siberia von Umberto Giordano sowie an der Staatsoper Berlin den Tanzmeister in Strauss´ Ariadne auf Naxos. Diese Rolle sang er auch 2021 an der Staatsoper Stuttgart. Weiterhin gastierte der Tenor bereits an renommierten Opernhäusern wie der Komischen Oper Berlin, der Sächsischen Staatsoper Dresden, dem Théâtre des Champs Elysées Paris, dem Grand Théâtre de Genève, dem Theater an der Wien, dem Polnischen Nationaltheater (Teatr Wielki) Warschau, der Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent sowie bei den Salzburger Festspielen (Young Singers Project), dem Glyndebourne Festival Opera und dem Festival der Alten Musik Innsbruck.

 

Dabei sang er ein breitgefächertes Repertoire, zu welchem auch Il Conte d’Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Osman (Händels Almira), Baron Kronthal (Der Wildschütz), Ein Steuermann (Der fliegende Holländer) zählen. Ebenso ist Manuel Günther im Oratoriums- und Konzertbereich erfolgreich tätig und arbeitete hier mit Dirigenten wie Simone Young, Daniele Gatti, Kent Nagano, Alessandro De Marchi, Rafael Frühbeck de Burgos und Cornelius Meister, u.a. zusammen. Zu Gast war er bereits in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie Berlin und Dresden, im Gewandhaus zu Leipzig, im Brucknerhaus Linz sowie im Musikverein Wien und Graz. Bekannte Oratorien wie Mendelssohns Paulus, Händels Messias, Bachs Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium sowie Die Schöpfung von Josef Haydn gehören zu seinem festen Repertoire.


Lukas
Siebert


Annina
Wachter

Die gebürtige Innsbruckerin ist Schülerin der Sopranistin Vera Schoenenberg. Sie studierte Gesang an der Anton-Bruckner-Universität in Linz und schloss dort ihr Masterstudium bei Katerina Beranova 2020 mit Auszeichnung ab. Seit der Saison 2020/21 ist sie Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater. Dort sang sie bisher u.a. Musetta (La Bohème), Ännchen (Freischütz), Sophie (Werther), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Despina (Cosí fan tutte), Xenia (Boris Godunow) sowie die Titelpartie in der Oper Lakmé von Delibes. Als Konzertsängerin war sie u.a. mit den Sopranpartien in Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäuspassion, den Carmina Burana von Orff, dem Oratorio de Noël von Saint-Saëns und dem Stabat Mater von Pergolesi zu hören. Die Richard-Wagner-Stipendiatin sang als Gast u.a. am Landestheater Linz, am Staatstheater Regensburg, am Stadttheater Bad Hall und am Staatstheater am Gärtnerplatz München. 2023 war sie für ihre Darstellung der Jungen Frau in der Oper Der Goldene Drache (Eötvös) am Tiroler Landestheater in der Kategorie Bester weiblicher Nachwuchs für den ÖSTERREICHISCHEN MUSIKTHEATERPREIS nominiert.


Stefani
Krasteva

Stefani Krasteva is a talented young Bulgarian soprano performing repertoire both in opera and concert performances. Krasteva's recent and future engagements include Pamina Die Zauberflöte, Glauce in Cherubini’s Medea and Tatiana in Eugene Onegin - all at Sofia Opera and Ballet Theater, Gilda in Rigoletto at State Opera Rousse, Soprano Solo in Schubert’s Stabat Mater, Bach’s Concerto for Piano and Orchestra No.1 in D minor, Beethoven’s Missa solemnis, Dvorak’s Stabat Mater, Pergolesi’s Stabat Mater and in Mahler’s Symphony No. 4 with the Sofia Philharmonic Orchestra Past engagements include Bastienne in Bastien und Bastienne, Dolcina in Suor Angelica, the main character in The Little Red Riding Hood and the Puss in The Puss in Boots - both operas by César Cui, Adina in L’elisir d’amore, Liù in Turandot, Micaela in Carmen, Pamina in Die Zauberflöte, Mahler’s Symphony No.2. She appears on many national and international concert stages. Her repertoire includes the soprano solo parts in Mozart’s Coronation Mass and Requiem, Beethoven’s Missa Solemnis, Mass in C major, Op. 86 and Choral Fantasy, Op. 80, Franck Mass in A major, Gounod Miserere and Gallia.


Zoe
Hippius


Nicole
Chirka

Mezzo-soprano Nicole Chirka was born in Kharkiv (Ukraine) and studied with Alexander Vostryakov at the National Academy of Music in Kyiv. Here, her roles included Laura (Iolanta), Maddalena (Rigoletto), Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugene Onegin) and Lyubasha in excerpts from Rimsky-Korsakov’s The Tsar’s Bride.

 

Nicole made her debut at the Kyiv National Opera in 2020 with her role as Olga(Eugene Onegin). Since the start of the 2021/22 season she has been a member of the Young Opera Ensemble at the Semperoper Dresden, where her roles to date have included the Third Lady (Die Zauberflöte), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) and Kitchen Boy (Rusalka).  As a member of the Young Singers Project, in August 2022 Nicole made her debut at the Salzburger Festspiele with her performance of Glaša/A Woman (Káťa Kabanová).

 

Recent and upcoming engagements for Nicole include her debut at Teatr Wielki in Beethoven IX with the Ukrainian Freedom Orchestra, as well as returns to the Semperoper Dresden, appearing in Madama Butterfly, La Sonnambula, La Traviata, Die Zauberflöte, Hansel und Gretel, and Pique Dame. The 2023-24 season will involve further debuts for Nicole including Rusalka with Tenerife Opera and The Gambler at the Salzburg Festival.


Maya
Gour

Die israelisch-portugiesische Mezzosopranistin Maya Gour begann ihre musikalische Karriere als Jazzsängerin, die auf Festivals und in Clubs in New York und auf der ganzen Welt auftrat. 

 

In der Spielzeit 2023-24 wurde Maya Ensemblemitglied der Oper Köln, wo sie Rollen wie Dorabella, Siebel, Hänsel und Ottavia sang. Außerdem sang Maya mit Jaap van Zweden und dem Hong Kong Philharmonic die Rolle der Mary in „Der fliegende Holländer“ und spielte die Angelina in „La Cenerentola“, einem Spielfilm, der im modernen Rom spielt und von dem gefeierten Regisseur Damiano Michieletto inszeniert wurde. 

 

Im Herbst 2024 debütierte Maya in ihrer ersten Verdi-Rolle als Maddalena in Rigoletto an der Niederländischen Nationaloper und gab ihr Debüt am Teatro Massimo di Palermo als Amando in Ligetis Oper Le Grand Macabre. 

 

Nach ihrem Abschluss an der Mannes School of Music in New York wurde Maya sofort für zwei Produktionen an der Seattle Opera engagiert und trat danach für die Spielzeiten 2020-23 dem renommierten Studio der Niederländischen Nationaloper bei. In Amsterdam sang sie viele Hauptrollen wie Smeton in Anna Bolena, Hänsel in Hänsel und Gretel, Ein Page in Salome, die Zauberin in Dido, Flora in La Traviata, Sesto in Giulio Cesare und mehr. In dieser Zeit gewann Maya auch den Rising Star Award beim Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2022 und war große Finalistin beim Vinas Wettbewerb. Im Sommer 2023 gab Maya ihr erstes Solokonzert beim Carinthischen Sommer Festival in Österreich mit Musik von Berlioz, Rossini und Kurt Weil.


Karis
Tucker


Karis
Tucker