Richard Wagner

Die Walküre

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Conductor Erik Nielsen

Stage Director Brigitte Fassbaender

Stage & Costume Design Kaspar Glarner

Light Jan Hartmann

Video Bibi Abel

Dramaturgie Mareike Wink


Siegmund Clay Hilley

Wotan Simon Bailey

Sieglinde Irina Simmes

Brünnhilde Christiane Libor

Fricka Dshamilja Kaiser

Hunding Anthony Robin Schneider

Gerlinde Mojca Bitenc

Helmwige Ekin Su Paker

Ortlinde Florence Losseau

Waltraute Corinna Scheurle

Roßweiße Anna-Katharina Tonauer

Siegrune Stefanie Irányi

Grimgerde Marta Herman

Schwertleite Ksenia Leonidova

"Die Walküre, the first day of Richard Wagner’s tetralogy Der Ring des Nibelungen, continues the story about the downfall of the world of the gods. Wotan’s despair and resulting bitter resignation are compellingly predicted in Das Rheingold, the links to the events in the powerful drama Walküre are audibly eminent. Not only through Wagner’s lofty artificial language, when at the end of Rheingold the words of Wotan and Loge look far ahead to Götterdämmerung, but also through Wagner’s magnificent leitmotifs, which bring situations to mind musically in Walküre which have taken place in Rheingold. The hero Wotan dreamed of from Rheingold comes to life in Walküre and we encounter him as Siegmund in the passionate but doomed bond with his
twin sister Sieglinde. Both were fathered by Wotan with a woman from the human race of the Wälsungen. The hero Siegmund is sacrificed and succeeded by Siegfried, whose heroism remains somewhat questionable. He too leaves the world of the “Ring”
without being able to fulfil Wotan’s dream of freedom and independence. Of Wotan’s nine daughters, the Valkyries, Brünnhilde, who was born of the relationship with Erda, is his “favourite girl”, his alter ego, the title figure of this first day which develops
so tragically. Disregarding Wotan’s command, she cannot prevent the death of Siegmund, the hero, her half-brother, sacrificed by Wotan, and is banished by the father of the gods to the world of human beings, taking away her divinity because of her disobedience, until Siegfried saves her from banishment … And the story of the tetralogy becomes more and more
complicated, ingeniously conceived by Wagner, who with his Ring created a pioneering, visionary drama about mankind and the end of time valid to this day."
Brigitte Fassbaender

Sat 09. Jul
17:00 h → Passionsspielhaus
Fri 15. Jul
17:00 h → Passionsspielhaus
Sun 17. Jul
15:00 h → Passionsspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Erik Nielsen

Conductor

Brigitte Fassbaender

Stage Director

Kaspar Glarner

Stage & Costume Design

Jan Hartmann

Light

Bibi Abel

Video

Mareike Wink

Dramaturgie

Clay Hilley

Siegmund

Simon Bailey

Wotan

Irina Simmes

Sieglinde

Christiane Libor

Brünnhilde

Dshamilja Kaiser

Fricka

Anthony Robin Schneider

Hunding

Mojca Bitenc

Gerlinde

Ekin Su Paker

Helmwige

Florence Losseau

Ortlinde

Corinna Scheurle

Waltraute

Anna-Katharina Tonauer

Roßweiße

Stefanie Irányi

Siegrune

Marta Herman

Grimgerde

Ksenia Leonidova

Schwertleite


Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musik wächst aus der Begeisterung eines über die Jahre zusammengewachsenen, motivierten und exzellent vorbereiteten Ensembles, das sich einen Ruf als eines der besten Wagnerorchester weltweit erarbeitet und die Tiroler Festspiele Erl international bekannt gemacht hat. 1999 formierte sich das Orchester der Tiroler Festspiele unter der Leitung von Gustav Kuhn, inzwischen spielen Musiker*innen aus 20 Nationen zusammen. Junge Spitzentalente, Musiker*innen aus großen internationalen Orchestern, Kammermusikspezialist*innen und Dozent*innen kommen so jährlich im Sommer und Winter, seit 2017 auch im Herbst und an Ostern im Rahmen der Tiroler Festspiele Erl zusammen. Zum Repertoire des Klangkörpers gehören neben den zehn großen Musikdramen Richard Wagners und Opern von Strauss, Mozart, Beethoven, Verdi und Rossini auch die Symphonien Beethovens und viele weitere zentrale Werke des Konzertrepertoires sowie zeitgenössische Werke und Uraufführungen. Seit der Sommersaison 2022 ist Erik Nielsen Chefdirigent des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl.


Erik
Nielsen

Erik Nielsen ist mit der Saison 2022 neuer Chefdirigent der Tiroler Festspiele Erl, wo er den gesamten „Ring des Nibelungen“ leitet und bereits für „Le postillon de Lonjumeau“ sowie diverse Konzerte am Pult stand. Seit 2015 ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Bilbao, dessen 100. Spielzeit mit der Saison 2021/22 gefeiert wird. Von 2016 bis 2018 war Erik NIelsen Musikdirektor des Theaters Basel, auch mit der Oper Frankfurt verbindet ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit. Zu seinen jüngsten Engagements zählen die Uraufführung von Manfred Trojahns „Eurydice - Die Liebenden blind“ an der Dutch National Opera, Křeneks „Karl V.“ an der Bayerischen Staatsoper, „Oedipus Rex“, „Il prigioniero“ und „Pelléas et Mélisande“ an der Semperoper Dresden, „Peter Grimes“ und Trojahns „Orest“ am Opernhaus Zürich, „Billy Budd“ und Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ sowie „Norma“ an der Oper Frankfurt, Usandizagas „Mendi Mendiyan“, Bachs „Johannes-Passion“ und „Salome“ in Bilbao sowie „The Rake’s Progress“ in Budapest. Künftige Planungen umfassen u.a. „Rusalka“ an der Semperoper Dresden und „Salome“ am Opernhaus Zürich. Konzerte führten Erik Nielsen u.a. nach Oslo, Manchester, Stockholm, Madrid, Straßburg, Lissaon, Basel, zum Aspen Music Festival und zum Interlochen Center for the Arts. Nach dem Studium von Harfe, Oboe und Dirigieren in New York und Philadelphia war er als Harfenist Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.


Brigitte
Fassbaender

Brigitte Fassbaender, die in Erl den kompletten "Ring des Nibelungen" inszeniert, zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Bis 1994 verfolgte sie eine aufsehenerregende internationale Karriere als Mezzosopranistin, welche sie mit den wichtigen Partien ihres Faches an alle führenden Opernhäuser und zu den renommiertesten Festspielen der Welt führte. An die 300, vielfach ausgezeichnete, Einspielungen – ein Großteil davon im Lied- und Konzertbereich – bezeugen die Bedeutung der Münchner und Wiener Kammersängerin. Seit 1994 widmet sich Brigitte Fassbaender ganz der Regie und hat inzwischen 85 Inszenierungen im In- und Ausland auf die Bühne gebracht. Zwischen 1995 und 1997 war sie Operndirektorin am Staatstheater Braunschweig, von 1999 bis 2012 leitete sie als Intendantin das Tiroler Landestheater Innsbruck. Von 2009 bis 2017 war sie Künstlerische Leiterin des Richard-Strauss-Festivals Garmisch-Partenkirchen, seit 2002 leitet sie das Festival „Eppaner Liedsommer“. Die Förderung junger Talente war und ist Brigitte Fassbaender ein wichtiges Anliegen: Als gefragte Gesangspädagogin unterrichtet sie weltweit in Meisterkursen. 2019 erschienen ihre Memoiren „Komm’ aus dem Staunen nicht heraus“.


Kaspar
Glarner

Kaspar Glarner wurde in Zürich geboren und studierte in Paris. Er entwirft regelmäßig Bühnen und Kostüme für Inszenierungen von Keith Warner, darunter „Volo di notte / Il prigionero“, „Death in Venice“, „Falstaff“ und „Lear“ an der Oper Frankfurt, wo 2022/23 „Die Kluge / Der Zar lässt sich fotografieren“ zur Premiere kommt, sowie „Otello“ am ROH Covent Garden in London. An der Wiener Staatsoper hat 2022/23 ihre gemeinsame Lesart von „Die Meistersinger von Nürnberg“ Premiere. Für Walter Sutcliffe entwarf Kaspar Glarner die Ausstattung zu „Owen Wingrave“, „Die Gespenstersonate“ „Rigoletto“, „The Turn of the Screw“, „Tiefland“ und Gounods „Faust“. Auch mit Johannes Erath verbindet Kaspar Glarner eine langjährige Zusammenarbeit: „Les Contes d’Hoffmann“ in Bern, „Aida“ in Köln, „Lohengrin“ in Graz und Oslo, „I masnadieri“ an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Oper Frankfurt die Uraufführung von Arnulf Herrmanns „Der Mieter“ und 2022/23 „Die Meistersinger von Nürnberg“. In Frankfurt erarbeitete er zuvor auch mit Anselm Weber „Lady Macbeth von Mzensk“. Kaspar Glarners Arbeiten waren weiterhin u.a. in San Francisco, Tokio, Santiago de Chile, Kopenhagen, Prag, Warschau, Straßburg, Toulouse und beim Festival d’Aix-en-Provence zu sehen. Für die Tiroler Festspiele Erl erarbeitet er mit Brigitte Fassbaender den „Ring des Nibelungen“ und entwarf Bühne und Kostüme für Hans Walter Richters Lesart von „Le postillon de Lonjumeau“.


Jan
Hartmann

Jan Hartmann, der bei den Tiroler Festspielen Erl bereits das Licht für „Rusalka“, „L’elisir d’amore“ entwarf und den gesamten „Ring des Nibelungen“ begleitet, ist seit 1999 an der Oper Frankfurt engagiert. Dort arbeitete er 2011 zum ersten Mal als Lichtdesigner für die Produktion „Neunzehnhundert“. Es folgten u.a. „Idomeneo“, „Der goldene Drache“, „Julietta“, „Le cantatrici villane“, „Pierrot lunaire / Anna Toll“ (Uraufführung), „Rigoletto“, „L’Africaine“, „Das schlaue Füchslein“, „Dalibor“, „The Medium / Satyricon“, „Pénélope“, „La gazzetta“, „Amadigi“ und „A Midsummer Night’s Dream“. Daneben arbeitete Jan Hartmann für verschiedene Musiktheater-, Tanz-, Schauspiel- und Filmprojekte, u.a. mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble für das „Festa Teatrale Carneval“ in Hongkong, mit der Choreografin Deborah Hay für die Produktion „As Holy Sites Go“ sowie für „Falstaff“ am Nationaltheater Mannheim. Seit 2013 ist er als Dozent für Lichtgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main tätig.


Bibi
Abel

Die Videokünstlerin Bibi Abel studierte an der Kölner Werkkunstschule und absolvierte eine Weiterbildung zur Multimedia
Entwicklerin. Engagements führten sie u. a. an die Oper Frankfurt, das Aalto-Musiktheater Essen, die Bayerische Staatsoper in München, das Theater an der Wien, an die Schauspielhäuser von Bochum, Düsseldorf, Köln, Graz und Zürich, an das Theater Gessnerallee in Zürich, das Maxim Gorki Theater in Berlin und das Teatro Massimo in Palermo. Dabei verbindet Bibi Abel
eine kontinuierliche Zusammenarbeit dem Regisseur Johannes Erath. Weitere Regisseur*innen, mit denen sie zusammenarbeitete, sind u. a. David Bösch, Jan Bosse, Vincent Boussard, Agnese Cornelio, Heike M. Götze, Tilmann Köhler, Andreas Kriegenburg, Vera Nemirova und Keith Warner. Bei den Tiroler Festspielen Erl zeichnet sie auch für das Video in Brigitte Fassbaenders „Der Ring des Nibelungen“ verantwortlich. Künftige Engagements umfassen u. a. Berlioz’ „Les Troyens“ an der Oper Köln und „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Oper Frankfurt.


Mareike
Wink

Mareike Wink begleitet bei den Tiroler Festspielen Erl Brigitte Fassbaenders Inszenierung von „Der Ring des Nibelungen“. Hier gastierte sie bereits für „Rusalka“ sowie „Le postillon de Lonjumeau“. Seit 2013 ist Mareike Wink als Dramaturgin an der Oper Frankfurt engagiert, wo sie mit Regisseur:innen wie Brigitte Fassbaender, David Hermann, Jens-Daniel Herzog, Benedikt von Peter, Hans Walter Richter, R.B. Schlather, Lydia Steier, Katharina Thoma und Keith Warner, mit Dirigent:innen wie Martyn Brabbins, Dennis Russell Davies, Johannes Debus, Leo Hussain, Karsten Januschke, Eun Sun Kim, Erik Nielsen, Alexander Soddy, Sebastian Weigle und Lothar Zagrosek sowie mit Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Rolf Riehm, Manfred Trojahn und Vito Žuraj zusammenarbeitet. Die von ihr begleitete Lesart von Ute M. Engelhardt des „Schlauen Füchsleins“ wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis 2016 ausgezeichnet, die Frankfurter Erstaufführung dreier Einakter von Ernst Křenek als „Wiederentdeckung des Jahres 2018“ bei den International Opera Awards gefeiert. Als Gastdramaturgin ist sie auch für die Internationale Bachakademie Stuttgart tätig. Mareike Wink studierte Musik-, Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik in Frankfurt und Rom, und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt.


Clay
Hilley

Der Tenor Clay Hilley, der in der New York Times für seine „stimmliche Kraft, seinen klaren Klang und sein Durchhaltevermögen“ gelobt wurde, ist auf vielen internationalen Bühnen mit dem anspruchsvollsten Opernrepertoire aufgetreten. In der vergangenen Saison debütierte er an der Deutschen Oper Berlin in der Titelrolle von Wagners „Siegfried“ unter der Leitung von Sir Donald Runnicles in einer Neuinszenierung von Stefan Herheim. 2021 kehrte er als Siegfried in der „Götterdämmerung“ zurück. Neben seinem Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl stehen aktuell Auftritte mit den Symphonieorchestern von Atlanta und Bilbao auf dem Programm. Zu den Höhepunkten der letzten Saison zählen Mahlers „Das Lied von der Erde“ mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Sir Antonio Pappano, eine konzertante Aufführung des Zweiten Akts von „Tristan und Isolde“ mit dem Orchester und Ballett der Norwegischen Nationaloper sowie die Rolle des Phoebus in Schmidts „Notre Dame“ am Theater St. Gallen. Clay Hilley verfügt über ein breit gefächertes Repertoire und hat mit Dirigent*innen wie Sir Andrew Davis, Mirga Gražinytė-Tyla, Nicola Luisotti, Yannick Nézet-Séguin und Nicole Paiement gearbeitet.


Simon
Bailey

Simon Bailey war zuletzt u.a. als Wanderer („Siegfried“) in Bilbao, David Strom in der Uraufführung von Kris Defoorts „The Time of Our Singing“ am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, als Der Totenrichter in Dessaus „Die Verurteilung des Lukullus“ an der Staatsoper Stuttgart, als Händels Achilla am Theater an der Wien, als Klingsor („Parsifal“) an der Opéra National du Rhin in Straßburg, Kutusow („Krieg und Frieden“) an der Welsh National Opera und am ROH Covent Garden in London sowie als Mozarts Leporello am Staatstheater Wiesbaden und an der WNO zu erleben. Der gebürtige Brite, Gewinner des Wales Theatre Award 2018, ist auch als Konzertsänger international gefragt und war weiterhin mit Partien wie Méphistophélès („La damnation de Faust“), Jochanaan („Salome“), Mozarts Figaro oder den vier Bösewichten in „Hoffmanns Erzählungen“ an Häusern wie dem Teatro alla Scala in Mailand, der Oper Vlaanderen und dem Theater Basel eingeladen. An der Oper Frankfurt, dessen Ensemble er viele Jahre angehörte, sang Simon Bailey zuletzt u.a. Fra Melitone („La forza del destino“), Peter („Hänsel und Gretel“) und Mr. Redburn („Billy Budd“). Auch in den großen Mozart-Partien, als Gunther („Götterdämmerung“), Klingsor, Händels Achilla, Gelone („L’Orontea“) und Don Magnifico („La Cenerentola“) sowie in der Hauptpartie von „Herzog Blaubarts Burg“ feierte er dort große Erfolge.


Irina
Simmes

Die Sopranistin Irina Simmes gibt ihr Debüt als Sieglinde. Zuletzt war sie Ensemblemitglied der Oper Dortmund, wo sie u.a. als Lisa („Das Land des Lächelns“) ihren Einstand gab. 2019 war Irina Simmes an der Oper Frankfurt als Gerhilde („Die Walküre“) zu hören, nachdem sie dort 2017 erstmals als Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“) unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle gastierte. 2018/19 sang sie die Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) am Theater Bielefeld, wo sie auch als Violetta „La Traviata“, die sie weiterhin am Pfalztheater Kaiserslautern interpretierte, zu hören war. Irina Simmes sang zahlreiche weitere Mozart-Partien: Pamina („Die Zauberflöte“), Gräfin („Le nozze di Figaro“), Fiordiligi („Così fan tutte“) und Donna Anna („Don Giovanni“). Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe gastierte sie als Isolde in Avner Dormans „Wahnfried“ sowie in Mozarts „Lucio Silla“. Zu ihrem Repertoire zählen weiterhin u.a. Laura in Korngolds „Der Ring des Polykrates“, Musetta („La Bohème“), Rosalinde („Die Fledermaus“) und Micaëla („Carmen“), aber auch Raritäten des Barock (u.a. Pilade in Traettas „Ifigenia in Tauride“) sowie Werke des zeitgenössischen Musiktheaters wie Josts „Rumor“ oder Harneits „Abends am Fluss“. Irina Simmes absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und war in der Spielzeit 2011/12 Mitglied des Opernstudios am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 


Christiane
Libor

Christiane Libor singt an Opernhäusern wie den Staatsopern in Berlin, Dresden und Hamburg, der Oper Frankfurt, dem Opernhaus Zürich, der Opéra Bastille in Paris sowie den Opernhäusern von Washington und Seattle Partien des jugendlichen bis dramatischen Sopranfachs. Sie arbeitet mit renommierten Orchestern und Dirigent*innen wie Philippe Auguin, Marek Janowski, Philippe Jordan, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, Marc Minkowski, Sebastian Weigle, Antoni Wit, Simone Young und Jaap van Zweden zusammen. Gastengagements der jüngsten Zeit umfassen Christiane Libors Debüt als Turandot am Staatstheater Karlsruhe, Leonore („Fidelio“) an der West Australian Opera in Perth unter Asher Fisch und mit dem Los Angeles Philhamonic Orchestra unter Gustavo Dudamel sowie 2022/23 Brünnhilde in der Neuproduktion der „Götterdämmerung“ an der Staatsoper Stuttgart. Inzwischen hat die Sopranistin fast alle Wagner-Partien ihres Fachs interpretiert; 2018 sang sie erstmals alle Brünnhilden in der „Ring“-Produktion der Oper Leipzig. Die gebürtige Berlinerin und Preisträgerin des O.E.-Hasse-Preises der Berliner Akademie der Künste und des Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Anneliese Fried und wurde weiterhin von Dietrich Fischer-Dieskau und Brigitte Fassbaender unterrichtet. Seit 2011 ist Christiane Libor als Professorin an der Hochschule für Musik in Karlsruhe tätig.


Dshamilja
Kaiser

Die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser ist seit 2017 Ensemblemitglied am Theater Bonn, wo sie große Erfolge als Carmen, als Schoecks Penthesilea, Ortrud in „Lohengrin“ sowie als Santuzza in „Cavalleria rusticana“ feierte. In der vergangenen Spielzeit gab sie bei den Tiroler Festspielen Erl ihr Rollendebüt als Fremde Fürstin in Dvořáks „Rusalka“. 2021 singt sie hier Wagners Fricka und Ortrud. An der Oper Frankfurt debütierte Dshamilja Kaiser 2019 als Adalgisa in „Norma“, womit sie zuvor bereits an Den Norske Opera in Oslo gastiert hatte, und verkörperte 2020 Madame Flora (Menottis „The Medium“). Als Roßweiße in „Die Walküre“ unter der Leitung von Daniel Barenboim war sie an der Berliner Staatsoper zu erleben. Engagements der Spielzeit 2020/21 führten sie u.a. als Lisa in Weinbergs „Die Passagierin“ an die Oper Graz und als Lady Macbeth in der Deutschen Erstaufführung von Pascal Dusapins „Macbeth Underworld“ an das Staatstheater Saarbrücken. Dshamilja Kaiser, die auch zweimal bei den Bregenzer Festspielen gastierte, ist Preisträgerin des Österreichischen Musiktheaterpreises 2015 in der Kategorie „Beste Nachwuchssängerin“. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland ergänzen ihr künstlerisches Schaffen und führten sie u.a. in den Wiener Musikverein. Nach ihrem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Detmold war Dshamilja Kaiser zunächst am Theater Bielefeld, anschließend von 2009 bis 2017 fest an der Oper Graz engagiert.


Rollen:

  • Ortrud in "Lohengrin", Theater Bonn 2018
  • Adalgisa in "Norma", Den Norske Oper Oslo 2018
  • Lucrezia in "Beatrice Cenci", Bregenzer Festspiele 2018
  • La Regina Gertrude in "Amleto", Bregenzer Festspiele 2016
  • Dorabella in "Cosí fan tutte", Volksoper Wien 2014

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Anthony Robin
Schneider

Der österreichisch-neuseeländische Bass Anthony Robin Schneider, ausgebildet an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, begann seine Laufbahn im Opernstudio der Houston Grand Opera. Er debütierte 2018/19 als der Wirt in „Der ferne Klang“ an der Oper Frankfurt, dessen Ensemble er seit 2019/20 angehört. Dort gab er zuletzt seine Debüts als Ibn-Hakia („Iolanta“) und Panas („Die Nacht vor Weihnachten“) und war als Cirillo („Fedora“) sowie als Heinrich der Vogler („Lohengrin“) zu hören. Zuvor überzeugte er in Partien wie Bartolo („Le nozze di Figaro“) und Verwalter / Sergeant („Lady Macbeth von Mzensk“), Ein Mönch / Großinquisitor („Don Carlo“) und Sparafucile („Rigoletto“). Zu seinen bisherigen Gastengagements zählen Sarastro / Sprecher („Die Zauberflöte“) an der Houston Grand Opera, Der Schatten Hectors („Les Troyens“) an der Wiener Staatsoper, Truffaldin („Ariadne auf Naxos“) an der Santa Fe Opera und mit dem Cleveland Orchestra, Baron / Großinquisitor („Candide“) ebenfalls in Santa Fe sowie Mesner („Tosca“), Fabrizio (Rossinis „La pietra del paragone“), Der Tod („Der Kaiser von Atlantis“) und Duc de Hoël („Le vin herbé“) an der Wolf Trap Opera. Anthony Robin Schneider ist Stipendiat der Kiri te Kanawa Foundation. Bei den Tiroler Festspielen Erl ist er 2022 weiterhin als Allan („König Arthus“) zu erleben. 2021 übernahm er hier bereits die Partie des Fafner im „Rheingold“.


Mojca
Bitenc


Die slowenische Sopranistin Mojca Bitenc trat in Erl u.a. bereits im Neujahrskonzert 2022 auf. Am Slowenischen Nationaltheater für Oper und Ballett in Ljubljana war sie nach ihrem Debüt als Euridice („Orfeo ed Euridice“) u.a. als Donna Anna, in der Titelpartie von Viktor Parmas „Ksenija“, als Antonia („Les Contes d’Hoffmann“), Violetta („La Traviata“), Mařenka („Die verkaufte Braut“), Pamina („Die Zauberflöte“), Nedda („I Paggliacci“) und Marguerite („Faust“) erleben. Am Slowenischen Nationaltheater Maribor sang sie Liu („Turandot“) und trat bei der Sommeroper Alden Biesen als Tatjana („Eugen Onegin“) auf. Im Anschluss an ihren großen Erfolg als Gräfin Almaviva („Le nozze di Figaro“) bei den Bregenzer Festspielen kehrte sie als Micaëla und für Dvořáks „Te deum“ mit den Wiener Symphonikern dorthin zurück. Am Kroatischen Nationaltheater in Rijeka sang sie 2021 die Hauptpartie in Zoran Juranićs neuer Oper „Opera po Kamovu“. Mojca Bitenc studierteGesang an den Musikakademien von Ljubljana und Zagreb sowie Medizin an der Universität Ljubljana. Sie ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Gesangswettbewerbe, darunter der International Singing Competition Lav Mirski, der Ada Sari International Vocal Artistry Competition, des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg und des Internationalen Gesangswettbewerbs Ferruccio Tagliavini.


Ekin Su
Paker

Die türkische Sopranistin Ekin Su Paker gab in der vergangenen Saison als neues Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt ihr Debüt als Barbarina („Le nozze di Figaro“). In dieser Partie war sie unlängst auch am Theater an der Wien zu Gast. Zuletzt debütierte sie als Sylvane („Die lustige Witwe“). Engagements als Adina und Giannetta („L’elisir d’amore“), Poppea („L’incoronazione di Poppea“), Blanche („Dialogues des Carmélites“), Celia („La fedeltà premiata“), Eurydike („Orpheus in der Unterwelt“), Anna Reich („Die lustigen Weiber von Windsor“), Despina („Così fan tutte“) und Adele („Die Fledermaus“) führten sie u.a. an das John McIntosh Arts Center London, die Kunstuniversität Graz sowie zum Oper im Berg Festival in Salzburg. Zudem war sie beim Woodhouse Opera Festival, beim Efes-Opern- und Ballettfestival in Ephesos, im Haus für Musik und Musiktheater Graz (MUMTH), am Leyla Gencer Opera and Art Center sowie am Opernhaus Süreya in Istanbul zu Gast. Ihre künstlerische Ausbildung begann Ekin Su Paker am Istanbul University State Conservatory und absolvierte anschließend ihren Master in Musiktheater an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Sie ist Preisträgerin der Istanbul Baroque Festival Competition 2016 sowie Finalistin des Nationalen Wettbewerbs Junger Solisten der İzmir State Opera 2018 und des Siemens-Opernwettbewerbs Istanbul 2018. 2019 war die Künstlerin im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stimmen der Bertelsmann Stiftung Gütersloh.


Florence
Losseau

Florence Losseau sang seit ihrem neunten Lebensjahr im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München, belegte im Anschluss den Masterstudiengang Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und baute darauf im Fach Liedgestaltung auf. Ihr Operndebüt gab sie 2011 als Annina in Verdis „La traviata“. Seitdem interpretierte sie Rollen wie u. a. Mozarts Zweiter Dame aus der „Zauberflöte“, Abuela aus der spanischen Oper „La vida breve“ von Manuel de Falla, Hänsel aus „Hänsel und Gretel“, Dido aus „Dido and Aeneas“ und Mercédès aus „Carmen“. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Michael Brandstätter, Paolo Carignani, Karsten Januschke, Nicholas Kok, Alexander Liebreich oder Ulf Schirmer zusammen und besuchte Meisterkurse bei Axel Bauni, Helmut Deutsch, Angelika Kirchschlager, Dorothee Mields und Christopher Robson. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin ist Florence Losseau auch als Lied– und Oratoriensängerin aktiv. Sie war in der „LiederWerkstatt“ des Kissinger Sommers zu hören und ist Mitglied des Oberösterreichischen Opernstudios am Landestheater Linz. In Berlin gewann die Stipendiatin der „Christl und Klaus Haack Stiftung“ 2017 den zweiten Preis des Paula Salomon Lindberg Wettbewerbs an der Universität der Künste in Berlin.


Corinna
Scheurle

Die deutsch-ungarische Mezzosopranistin Corinna Scheurle, die ihr Debüt als Waltraute gibt, ist seit 2021/22 Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg. Ihre aktuellen Rollen dort umfassen Carmen und Mercédès sowie ihr Debüt als Octavian im „Rosenkavalier“. Gastengagements führten sie 2021/22 u.a. nach Budapest und Aix-en-Provence („Weihnachtsoratorium“) sowie als Carmen nach Aachen, zum Salzburger Landestheater und nach Alexandria in Ägypten. An der Bayerischen Staatsoper München, deren Ensemble sie zuvor angehörte, sang Corinna Scheurle u.a. Lucienne („Die tote Stadt“), Tisbe („La Cenerentola“) und Annina („La Traviata“). An der Berliner Staatsoper, zu deren Opernstudio sie nach ihrem Studium an der Theaterakademie August Everding bei Christiane Iven zählte, trat sie u.a. als Dryade („Ariadne auf Naxos“) unter Thomas Guggeis, als Cherubino in „Le nozze di Figaro“ unter Daniel Barenboim und als Marcellina in „Le nozze di Figaro“ auf, die sie auch bei den Bregenzer Festspielen interpretierte. Im Festspielhaus Baden-Baden sang Corinna Scheurle unter Yannick Nézet-Séguin als Mozarts Zweite Dame (CD bei Deutsche Grammophon). Als Liedinterpretin war die mehrfach ausgezeichnete Mezzosopranistin u.a. am Konzerthaus Berlin und an der Opéra de Lille zu erleben. Bei den Tiroler Festspielen Erl gastierte sie als Küchenjunge in „Rusalka“ sowie für Mozarts „Requiem“ und das „Weihnachtsoratorium“.


 

 


Anna-Katharina
Tonauer

Die österreichische Mezzosopranistin Anna-Katharina Tonauer zählt seit der Spielzeit 2016/17 zum Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München, wo sie in der aktuellen Spielzeit u.a. in „Amors Fest“, „Anna Bolena“, „Der Barbier von Sevilla“, „Die Fledermaus“, „Die Zauberflöte“, „Eugen Onegin“ und „Hoffmanns Erzählungen“ zu erleben ist. Ihre Partien umfassen weiterhin Angelina sowie Tisbe („La Cenerentola“), Hänsel und Sandmännchen („Hänsel und Gretel“), Nancy („Martha“), Maddalena („Rigoletto“) sowie Lucy („Die Dreigroschenoper“). Gastengagements führten die junge Sängerin in der Titelpartie von „La Cenerentola“ ans Pfalztheater Kaiserslautern sowie ans Stadttheater Heilbronn, als Tisbe („La Cenerentola“) an die Oper Frankfurt, als Maddalena an das Aalto Theater Essen, als Primavera („La Gloria di Primavera“) zur Styriarte Graz und als Dorabella nach Salzburg, Linz, Graz und Wien. Anna-Katharina Tonauer studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Gabriele Fontana und Karlheinz Hanser. Wegweisende Impulse erhielt sie in Meisterkursen u.a. von Brigitte Fassbaender, Anne Sofie von Otter, Helmut Deutsch und Leopold Spitzer. 2014 wurde sie mit dem Ersten Preis bei Musica Juventutis ausgezeichnet, dotiert mit einem Liederabend im Wiener Konzerthaus.
 


Stefanie
Irányi

Die Mezzosopranistin Stefanie Irányi studierte in München und debütierte bereits während ihres Studiums am Opernhaus in Turin. Mehrere Engaments folgten in wichtigen Häusern wie u.a. Mailänder Scala, Musikverein in Wien, Teatro la Fenice in Venedig, Teatro San Carlo in Neapel, Théatre Champs-Elysée in Paris.

Mit großem Erfolg wurde dieses Jahr ihr Debut als Judith in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg in der Kölner Philharmonie, zusammen mit dem SWR unter Leitung von Jukka Pekka Saraste gefeiert.

Engagements in der nächsten Saison führen sie u.a. nach Australien mit Verdis Requiem, auf eine Europa Tournee mit dem Mahler Youth Orchestra unter Daniel Harding mit Mahlers 8. Sinfonie, mehrere Konzerte mit Beethovens Missa Solemnis unter nahmhaften Dirigenten wie Thomas Hengelbrock. Musikalischer Höhepunkt wird ihre erste “Brangäne” in Tristan und Isolde am Opernhaus in Bari sein.

CD Erscheinungen belegen Irányis künstlerische Tätigkeit wie z.B. die Solo CD “Lamenti”, das “Rheingold” von Richard Wagner unter Sir Simon Rattle oder Brahms Duette mit Michael Volle und Helmut Deutsch.


Marta
Herman

Die gebürtige Kanadierin Marta Herman schloss ihr Gesangsstudium an der University of Toronto Opera School bei Mary Morrison ab. Nach ihrer Zeit als Mitglied des Opernstudios an der Oper Frankfurt wurde sie Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel. Dort debütierte sie u.a. als Suzuki („Madama Butterfly“), Bradamante („Alcina“), Erste Norn („Die Götterdämmerung“), Flosshilde („Das Rheingold“ und „Die Götterdämmerung“), Grimgerde, Hänsel („Hänsel und Gretel“), Brigitta („Die tote Stadt“), Cherubino („Le nozze di Figaro“) und Dritte Dame („Die Zauberflöte“). Zudem erarbeitete sich die Mezzosopranistin ein Repertoire selten gespielter Barockwerke wie „Antigona“ (Emone) und „Los Elementos“ (Tierra) sowie Altpartien einiger Bachkantaten. Regelmäßig gastiert sie an der Oper Leipzig, so auch aktuell als Grimgerde. Gastengagements führten sie als Mozarts Zweite Dame, als Dritte Nymphe („Rusalka“) und für Martinůs „Julietta“ an die Oper Frankfurt, für Poulencs „Les mamelles de Tirésias“ an De Nationale Opera, als Haydns Linetta ans Salzburger Landestheater, weiterhin zum Toronto Luminato Festival und zur Kammeroper Schloss Rheinsberg. Als Interpretin Neuer Musik war Marta Herman bei den Darmstädter Ferienkursen, in der Tonhalle Zürich, beim tonArt Festival Esslingen und mit dem Stuttgarter ExVoCo Ensemble zu erleben. Marta Herman ist u.a. Preisträgerin der Solti Foundation.


Ksenia
Leonidova

Die Mezzosopranistin Ksenia Leonidova war bisher u.a. als Maddalena in „Rigoletto“ beim Festival Oper Schenkenberg in der Schweiz, als Carmen an der Staatsoper Jekaterinburg, am Tiroler Landestheater Innsbruck und an der boxopera Zürich, als Suzuki („Madama Butterfly“) und Santuzza („Cavalleria rusticana“) auf Gut Immling sowie als Flosshilde („Das Rheingold“) und Schwertleite („Die Walküre“) am Staatstheater Nürnberg zu erleben. Sie sang Waltraute in Wagners „Die Walküre“ unter Kent Nagano mit dem Russian National Orchestra und Olga in „Eugen Onegin“ am Tianqiao Opera Theatre in Beijing. Die in Russland geborene Ksenia Leonidova absolvierte ihr Gesangsstudium am Moskauer Staatskonservatorium P. I. Tschaikowski und an der Universität Mozarteum Salzburg. Entscheidende Impulse erhielt sie zudem in Meisterkursen bei Elena Obraztsova. Ksenia Leonidova wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Ersten Preis bei der International Competition of mezzo-sopranos in memory of Fedora Barbieri in St. Petersburg 2012, beim Internationalen Wettbewerb Ferruccio Tagliavini in Deutschlandsberg (in Zusammenarbeit mit der Oper Graz) und bei der International Vox Artis Voice Competition in Sibiu in Rumänien.