Richard Wagner

Die Walküre

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Conductor Erik Nielsen

Stage Director Brigitte Fassbaender

Stage & Costume Design Kaspar Glarner

Light Jan Hartmann

Video Bibi Abel

Dramaturgie Mareike Wink


Siegmund Clay Hilley

Wotan Simon Bailey

Sieglinde Irina Simmes

Brünnhilde Christiane Libor

Fricka Dshamilja Kaiser

Hunding Anthony Robin Schneider

Gerlinde Mojca Bitenc

Helmwige Ekin Su Paker

Ortlinde Florence Losseau

Waltraute Corinna Scheurle

Roßweiße Anna Tonauer

Siegrune Stefanie Irányi

Grimgerde Marta Herman

Schwertleite Ksenia Leonidova

"Die Walküre, the first day of Richard Wagner’s tetralogy Der Ring des Nibelungen, continues the story about the downfall of the world of the gods. Wotan’s despair and resulting bitter resignation are compellingly predicted in Das Rheingold, the links to the events in the powerful drama Walküre are audibly eminent. Not only through Wagner’s lofty artificial language, when at the end of Rheingold the words of Wotan and Loge look far ahead to Götterdämmerung, but also through Wagner’s magnificent leitmotifs, which bring situations to mind musically in Walküre which have taken place in Rheingold. The hero Wotan dreamed of from Rheingold comes to life in Walküre and we encounter him as Siegmund in the passionate but doomed bond with his
twin sister Sieglinde. Both were fathered by Wotan with a woman from the human race of the Wälsungen. The hero Siegmund is sacrificed and succeeded by Siegfried, whose heroism remains somewhat questionable. He too leaves the world of the “Ring”
without being able to fulfil Wotan’s dream of freedom and independence. Of Wotan’s nine daughters, the Valkyries, Brünnhilde, who was born of the relationship with Erda, is his “favourite girl”, his alter ego, the title figure of this first day which develops
so tragically. Disregarding Wotan’s command, she cannot prevent the death of Siegmund, the hero, her half-brother, sacrificed by Wotan, and is banished by the father of the gods to the world of human beings, taking away her divinity because of her disobedience, until Siegfried saves her from banishment … And the story of the tetralogy becomes more and more
complicated, ingeniously conceived by Wagner, who with his Ring created a pioneering, visionary drama about mankind and the end of time valid to this day."
Brigitte Fassbaender

Sat 09. Jul
17:00 h → Passionsspielhaus
Fri 15. Jul
17:00 h → Passionsspielhaus
Sun 17. Jul
15:00 h → Passionsspielhaus

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Erik Nielsen

Conductor

Brigitte Fassbaender

Stage Director

Kaspar Glarner

Stage & Costume Design

Jan Hartmann

Light

Bibi Abel

Video

Mareike Wink

Dramaturgie

Clay Hilley

Siegmund

Simon Bailey

Wotan

Irina Simmes

Sieglinde

Christiane Libor

Brünnhilde

Dshamilja Kaiser

Fricka

Anthony Robin Schneider

Hunding

Mojca Bitenc

Gerlinde

Ekin Su Paker

Helmwige

Florence Losseau

Ortlinde

Corinna Scheurle

Waltraute

Anna Tonauer

Roßweiße

Stefanie Irányi

Siegrune

Marta Herman

Grimgerde

Ksenia Leonidova

Schwertleite


Orchester der Tiroler Festspiele Erl


Erik
Nielsen

Erik Nielsen ist seit 2015 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Bilbao, das 2021/22 seine 100. Spielzeit erlebt. Von 2016 bis 2018 war er Musikdirektor am Theater Basel. Bei den Tiroler Festspielen in Erl dirigierte er im Sommer 2021 bereits das Eröffnungskonzert und „Das Rheingold“; im Winter 2021 leitet er auch Bachs „Weihnachtsoratorium” sowie das Silvesterkonzert. Für „Die Walküre“ wird er im Sommer 2022 zurückkehren. Zu Erik Nielsens jüngsten Engagements zählen Kreneks „Karl V.“ an der Bayerischen Staatsoper, „Oedipus Rex“, „Il prigioniero“ und „Pelléas et Mélisande“ an der Semperoper Dresden, „Peter Grimes“ und Trojahns „Orest“ am Opernhaus Zürich, „Billy Budd“ und Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ und „Norma“ an der Oper Frankfurt, mit der ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet, Usandizagas „Mendi Mendiyan“, Bachs „Johannes-Passion“ und „Salome“ in Bilbao sowie „The Rake’s Progress“ in Budapest. Konzerte führten ihn u. a. nach Oslo, Manchester, Stockholm, Madrid, Straßburg, Lissabon, Basel, zum Aspen Music Festival und zum Interlochen Center for the Arts. Künftige Projekte umfassen u.a. die Uraufführung von Manfred Trojahns „Eurydice – Die Liebenden blind“ an der Dutch National Opera. Nach dem Studium von Harfe, Oboe und Dirigieren in New York und Philadelphia war Erik Nielsen als
Harfenist Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.


Brigitte
Fassbaender

Brigitte Fassbaender zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Bis 1994 verfolgte die gebürtige Berlinerin eine aufsehenerregende internationale Karriere als Mezzosopranistin, welche sie mit den wichtigen Partien ihres Faches an alle führenden Opernhäuser und zu den renommiertesten Festspielen der Welt führte. An die 300, vielfach ausgezeichnete Einspielungen – ein Großteil davon im Lied- und Konzertbereich – bezeugen die Bedeutung der Münchner und Wiener Kammersängerin. Seit 1994 widmet sich Brigitte Fassbaender ganz der Regie und hat inzwischen über 80 Inszenierungen im In- und Ausland auf die Bühne gebracht. Sie inszenierte etwa am Münchner Theater am Gärtnerplatz, am Theater Regensburg, am Staatstheater Braunschweig, an der Oper Frankfurt, bei den Bregenzer Festspielen, wo sie 2021 auch Rossinis „L’italiana in Algeri“ erarbeitet, sowie am Tiroler Landestheater Innsbruck, das sie von 1999 bis 2012 als Intendantin leitete. Von 2009 bis 2017 war Brigitte Fassbaender Künstlerische Leiterin des Richard-Strauss-Festivals Garmisch-Partenkirchen. Seit 2002 leitet sie das Festival „Eppaner Liedsommer“. Die Förderung junger Talente war und ist Brigitte Fassbaender ein wichtiges Anliegen: Als gefragte Gesangspädagogin unterrichtet sie weltweit in Meisterkursen. Verliehen wurde ihr neben zahlreichen weiteren Ehrungen das Bundesverdienstkreuz am Bande, das Große Verdienstkreuz mit Stern, der Orden Pour le Mérite sowie für ihr Lebenswerk der International Opera Award und der ECHO Klassik. 2019 erschienen Brigitte Fassbaenders Memoiren „Komm’ aus dem Staunen nicht heraus“.


Kaspar
Glarner

Kaspar Glarner wurde in Zürich geboren und studierte an der École nationale supérieure des Arts Décoratifs in Paris. Er entwirft seit vielen Jahren Bühnen und Kostüme für Inszenierungen von Keith Warner, darunter „Volo di Notte/Il Prigionero“, „Death in Venice“, „Falstaff“ und „Lear“ an der Oper Frankfurt sowie „Otello“ am Royal Opera House Covent Garden in London. Für Walter Sutcliffe entwarf er die Ausstattung für „Owen Wingrave“, „Die Gespenstersonate“ „Rigoletto“, „The Turn of the Screw“, „Tiefland“ und Gounods „Faust“. Auch mit Johannes Erath verbindet Kaspar Glarner eine langjährige Zusammenarbeit: „Les Contes d’Hoffmann“ in Bern, „Aida“ in Köln, „Lohengrin“ in Graz und Oslo, „I masnadieri“ an der Bayerischen Staatsoper sowie die Uraufführung von Arnulf Herrmanns „Der Mieter“ an der Oper Frankfurt. Dort erarbeitete er zuletzt mit Anselm Weber „Lady Macbeth von Mzensk“ und mit Hans Walter Richter Menottis „The Medium“. Kaspar Glarners Bühnen und Kostüme waren weiterhin u.a. in San Francisco, Tokio, Santiago de Chile, Kopenhagen, Prag, Warschau, Straßburg, Toulouse und beim Festival d’Aix-en-Provence zu sehen.


Jan
Hartmann

Jan Hartmann, der bei den Tiroler Festspielen Erl bereits das Licht für „Rusalka“ und „L’elisir d’amore“ entwarf, ist seit 1999 an der Oper Frankfurt engagiert. Dort arbeitete er 2011 zum ersten Mal als Lichtdesigner für die Produktion „Neunzehnhundert“. Es folgten u.a. „Idomeneo“ „Der goldene Drache“, „Julietta“, „Le cantatrici villane“, „Pierrot lunaire / Anna Toll“ (Uraufführung), „Rigoletto“, „L’Africaine“, „Das schlaue Füchslein“, „Dalibor“ und „The Medium/Satyricon“. In der Spielzeit 2019/20 entwarf er das Licht für „Pénélope“ und „La gazzetta“. Daneben arbeitete Jan Hartmann für verschiedene Musiktheater-, Tanz-, Schauspiel- und Filmprojekte, u.a. mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble für das „Festa Teatrale Carneval“ in Hongkong, mit der Choreografin Deborah Hay für die Produktion „As Holy Sites Go“ sowie für „Falstaff“ am Nationaltheater Mannheim. Seit 2013 ist er als Dozent für Lichtgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main tätig.


Bibi
Abel

Die Videokünstlerin Bibi Abel studierte an der Kölner Werkkunstschule und absolvierte eine Weiterbildung zur Multimedia Entwicklerin. Engagements führten Bibi Abel u.a. an die Oper Frankfurt, das Aalto-Musiktheater Essen und die Bayerische Staatsoper in München, an das Teatro Massimo in Palermo, das Schauspielhaus Graz, das Schauspielhaus Zürich, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Theater Gessnerallee in Zürich, das Maxim Gorki Theater in Berlin, das Schauspielhaus Bochum und das Schauspielhaus Köln. Dabei arbeitete sie mit Regisseur*innen wie David Bösch, Jan Bosse, Vincent Boussard, Agnese Cornelio, Johannes Erath, Heike M. Götze, Tilmann Köhler, Andreas Kriegenburg, Vera Nemirova und Keith Warner zusammen.


Mareike
Wink

Mareike Wink ist seit 2013 als Dramaturgin an der Oper Frankfurt engagiert, wo sie mit Brigitte Fassbaender bereits „Ariadne auf Naxos“, Brittens „Paul Bunyan“ und Strauss’ „Capriccio“ erarbeitete. Bei den Tiroler Festspielen in Erl war sie erstmals 2019 für Dvořáks „Rusalka“ engagiert (Regie: Florentine Klepper). Zu den Regisseur*innen, mit denen die Dramaturgin zusammenarbeitet, zählen weiterhin Jens-Daniel Herzog („Der Prinz von Homburg“), Dorothea Kirschbaum (Eötvös’ „Tri sestri“), Tina Lanik, Benedikt von Peter („Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“), Hans Walter Richter (Menottis „The Medium“), R. B. Schlather (Händels „Tamerlano“), Lydia Steier („Oedipus Rex / Iolanta“), Katharina Thoma („Tristan und Isolde“) und Keith Warner. Die von Mareike Wink begleitete Inszenierung von Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ (Regie: Ute M. Engelhardt) wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis 2016 ausgezeichnet, die Frankfurter Erstaufführung dreier Einakter von Ernst Křenek (Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek, Regie: David Hermann) als „Wiederentdeckung des Jahres 2018“ bei den International Opera Awards gefeiert. Als Gastdramaturgin ist sie u.a. für die Internationale Bachakademie Stuttgart tätig. Mareike Wink studierte Musik-, Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik in Frankfurt und Rom, und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt.


Clay
Hilley

Celebrated by The New York Times for his “vocal heft, clarion sound and stamina” heldentenor Clay Hilley has appeared on many international stages in the most demanding operatic repertoire. At age 39 he sang the title role of Siegfried for Stefan Herheim’s new Ring Cycle at Deutsche Oper Berlin, under the baton of Sir Donald Runnicles. He repeats this performance for the Cycles in November 2021 and January 2022.

Also upcoming in 2021-2022 are appearances with Dutch National Opera as the Title Role in Zemlinsky’s Der Zwerg, and with the BJU Opera Association as Samson.

Concert appearances in 2021-2022 include Beethoven’s Missa Solemnis with the Madison Symphony Orchestra, Act III of Siegfried with Bilbao Orkestra Sinfonikoa, and Act III of Aïda with the Atlanta Symphony Orchestra, under the baton of Nicola Luisotti.

In the 2020-21 season, Clay Hilley was engaged to sing Walther von Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg with the Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia conducted by Sir Antonio Pappano, the title role of Siegfried at Nationaltheater Mannheim, Fidelio at Prague State Opera and Washington National Opera, Aïda at Pittsburgh Opera, the title role of Der Zwerg at San Francisco Opera, and the role of Phoebus in Schmidt’s Notre Dame for the St. Gallen Festival. Concert appearances included Mahler’s Das Lied von der Erde with the Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia conducted by Sir Antonio Pappano and the Second Act of Tristan und Isolde with Edward Gardner leading the Orchestra of the Norwegian National Opera and Ballet.

Other concert experience includes performances of Beethoven’s Fidelio with Robert Spano and the Atlanta Symphony Orchestra, Mahler’s Eighth Symphony with Marin Alsop and the Chicago Symphony Orchestra at the Ravinia Festival, with John DeMain and the Madison Symphony Orchestra, and with Leon Botstein and the American Symphony Orchestra, as well as Das Lied von der Erde with The Apollo Orchestra of Washington, D.C. Emerging as a world class Straussian tenor, he has sung Menelaus in Die ägyptische Helena with Gil Rose and Odyssey Opera and Gundelfingen in Feuersnot with Leon Botstein and the American Symphony Orchestra at Carnegie Hall.

The Wagner Society of New York presented Clay Hilley in recital, singing a program of Mahler, Janáček, Mozart, Dvořák, and Wagner following the Society’s recognition of the tenor with its Top Prize, the Robert Lauch Award, in 2015. He received his Bachelor of Music degree in Music Education at the University of Georgia, a Master of Music degree in Vocal Performance from Georgia State University, a Professional Studies Certificate from the Manhattan School of Music, and a Performer’s Certificate from the Opera Institute at Boston University.


Simon
Bailey

Der international gefragte Bassbariton Simon Bailey sang zuletzt Klingsor („Parsifal“) an der Opéra National du Rhin in Straßburg, Wotan („Die Walküre“) in Shanghai, Kutusow („Krieg und Frieden“) an der Welsh National Opera und am ROH Covent Garden in London sowie Leporello am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Der gebürtige Brite, der auch als Konzertsänger regelmäßig gastiert, war weiterhin mit Partien wie Méphistophélès („La damnation de Faust“), Siroco („L’étoile“), Nicanor / Satan (Félicien Davids „Herculanum“), Figaro, Leporello oder den vier Bösewichten in „Hoffmanns Erzählungen“ u.a. am ROH Covent Garden in London, am Teatro alla Scala in Mailand, am Theater an der Wien, an der Oper Vlaanderen, am Theater Basel sowie zum Glyndebourne und Wexford Festival eingeladen. Der Gewinner des Wales Theatre Awards 2018 war an der Oper Frankfurt, dessen Ensemble er viele Jahre angehörte, zuletzt als Budivoj („Dalibor“), Peter („Hänsel und Gretel“) sowie als Mr. Redburn („Billy Budd“), als Kurwenal („Tristan und Isolde“) und Captain Balstrode („Peter Grimes“) zu Gast. Auch als Mozarts Leporello, Don Giovanni und Figaro, als Gunther („Götterdämmerung“), Klingsor („Parsifal“), Achilla („Giulio Cesare in Egitto“), Gelone („L’Orontea“) und Don Magnifico („La Cenerentola“) sowie in der Titelpartie von Herzog „Blaubarts Burg“ feierte er dort große Erfolge.


Irina
Simmes

Die Sopranistin Irina Simmes wird 2022 ihr Debüt als Sieglinde in Die Walküre bei den Tiroler Festspielen in Erl geben. Regie führt Brigitte Fassbaender.

 

Zuletzt war Irina Simmes Mitglied im Ensemble der Oper Dortmund, wo sie unter anderem als Lisa (Das Land des Lächelns) ihren Einstand gab. 2019 war sie an der Oper Frankfurt als Gerhilde (Die Walküre) zu hören, nachdem sie 2017 dort als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in der Inszenierung von Christof Loy unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle ihr Hausdebüt gab.

 

In der Saison 2018/19 sang sie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Theater Bielefeld, wo sie ebenso in einer Neuproduktion von La traviata als Violetta Valery zu hören war. Zudem interpretierte sie erneut die Rolle der Violetta Valery in einer Neuproduktion am Pfalztheater Kaiserslautern. Am Theater Heidelberg (2012–2018) reüssierte sie in Mozart-Partien wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Pamina (Die Zauberflöte), Gräfin (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte) und Donna Anna (Don Giovanni). Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe gastierte Irina Simmes als Isolde in Avner Dormans Wahnfried (2017) sowie in Mozarts Lucio Silla (2017/18).

 

Zu ihrem weiteren Repertoire gehören neben Partien wie Laura (Der Ring des Polykrates), Musetta (La Bohème), Rosalinde (Die Fledermaus) und Micaëla (Carmen) ebenso Raritäten des Barock (u.a. Pilade in Traettas Ifigenia in Tauride) sowie Werke des zeitgenössischen Musiktheaters (u a. Josts Rumor und Harneits Abends am Fluss).

 

2015 widmete ihr die Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne in der Februar-Ausgabe einen Coverartikel. Irina Simmes absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und war in der Spielzeit 2011/12 Mitglied des Opernstudios am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Irina Simmes mit Monica Pick-Hieronimi.


Christiane
Libor

Christiane Libor wurde in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Anneliese Fried, in der Liedinterpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau und bei Julia Varady und Brigitte Fassbaender. Engagements führten sie u. a. an die Hamburgische Staatsoper, die Semperoper Dresden, die Opera du Rhin de Strasbourg, die Opera de Nice sowie in die Opernhäuser in Paris, Seattle, Washington, Berlin, Stuttgart, Karlsruhe und Graz. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Leonore (Fidelio), Donna Anna (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Ada (Die Feen), Senta (Der fliegende Holländer), Isolde (Tristan und Isolde), Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen) und Agathe (Der Freischütz) sowie die Titelpartien in Ariadne auf Naxos und Jenůfa.


Dshamilja
Kaiser

Die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser ist seit 2017 Ensemblemitglied am Theater Bonn, wo sie große Erfolge als Carmen, als Schoecks Penthesilea, Ortrud in „Lohengrin“ sowie als Santuzza in „Cavalleria rusticana“ feierte. In der vergangenen Spielzeit gab sie bei den Tiroler Festspielen Erl ihr Rollendebüt als Fremde Fürstin in Dvořáks „Rusalka“. 2021 singt sie hier Wagners Fricka und Ortrud. An der Oper Frankfurt debütierte Dshamilja Kaiser 2019 als Adalgisa in „Norma“, womit sie zuvor bereits an Den Norske Opera in Oslo gastiert hatte, und verkörperte 2020 Madame Flora (Menottis „The Medium“). Als Roßweiße in „Die Walküre“ unter der Leitung von Daniel Barenboim war sie an der Berliner Staatsoper zu erleben. Engagements der Spielzeit 2020/21 führten sie u.a. als Lisa in Weinbergs „Die Passagierin“ an die Oper Graz und als Lady Macbeth in der Deutschen Erstaufführung von Pascal Dusapins „Macbeth Underworld“ an das Staatstheater Saarbrücken. Dshamilja Kaiser, die auch zweimal bei den Bregenzer Festspielen gastierte, ist Preisträgerin des Österreichischen Musiktheaterpreises 2015 in der Kategorie „Beste Nachwuchssängerin“. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland ergänzen ihr künstlerisches Schaffen und führten sie u.a. in den Wiener Musikverein. Nach ihrem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Detmold war Dshamilja Kaiser zunächst am Theater Bielefeld, anschließend von 2009 bis 2017 fest an der Oper Graz engagiert.


Rollen:

  • Ortrud in "Lohengrin", Theater Bonn 2018
  • Adalgisa in "Norma", Den Norske Oper Oslo 2018
  • Lucrezia in "Beatrice Cenci", Bregenzer Festspiele 2018
  • La Regina Gertrude in "Amleto", Bregenzer Festspiele 2016
  • Dorabella in "Cosí fan tutte", Volksoper Wien 2014

Produktionen bei den Tiroler Festspielen Erl:

  • Antonín Dvořák & Jaroslav Kvapil: "Rusalka"

Anthony Robin
Schneider

Der österreichisch-neuseeländische Bass Anthony Robin Schneider, ausgebildet an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, begann seine Laufbahn im Opernstudio der Houston Grand Opera. Er debütierte 2018/19 als der Wirt in „Der ferne Klang“ an der Oper Frankfurt, dessen Ensemble er seit 2019/20 angehört. Als Ensemblemitglied sang er die Partien Bartolo („Le nozze di Figaro“) und Verwalter/Sergeant („Lady Macbeth von Mzensk“), Ein Mönch/Großinquisitor („Don Carlo“) und Sparafucile („Rigoletto“). Zu seinen Gastengagements zählten Der Schatten Hectors („Les Troyens“) an der Wiener Staatsoper, Truffaldin („Ariadne auf Naxos“) an der Santa Fe Opera und mit dem Cleveland Orchestra, Baron/Großinquisitor („Candide“) ebenfalls in Santa Fe sowie Mesner („Tosca“), Fabrizio (Rossinis „La pietra del paragone“), Der Tod („Der Kaiser von Atlantis“) und Duc de Hoël („Le vin herbé“) an der Wolf Trap Opera. Anthony Robin Schneider ist Stipendiat der Kiri te Kanawa Foundation.


Mojca
Bitenc


Die slowenische Sopranistin Mojca Bitenc gibt 2021 ihr Debüt an der Staatsoper Hamburg, wo sie als Donna Anna (“Don Giovanni”) und Micaëla (“Carmen”) zu erleben sein wird. Aktuelle Aufgaben beinhalten ihr Debüt als Nedda in Leoncavallos “Pagliacci” am Slowenischen Nationaltheater für Oper und Ballett in Ljubljana. Dort war sie nach ihrem Operndebüt als Euridice (“Orfeo ed Euridice”) u.a. als Donna Anna, in der Titelpartie von V. Parmas “Ksenija”, als Antonia (“Les Contes d’Hoffmann”), als Violetta (“La traviata”), Mařenka (“Die verkaufte Braut”) und als Pamina (“Die Zauberflöte”) zu erleben. Am Slowenischen Nationaltheater Maribor sang sie Liu (“Turandot”) und trat bei der Sommeroper Alden Biesen als Tatjana (“Eugene Onegin”) in Erscheinung. Im Anschluss an ihren großen Erfolg als Gräfin Almaviva (“Le nozze di Figaro”) bei den Bregenzer Festspielen kehrte sie als Micaëla und für Dvořáks “Te deum” mit den Wiener Symphonikern zurück. Mojca Bitenc absolvierte ihre Masterabschlüsse in Gesang an den Musikakademien von Ljubljana und Zagreb. Sie ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Gesangswettbewerbe, darunter der International Singing Competition Lav Mirski, der Ada Sari International Vocal Artistry Competition, der Internationale Mozartwettbewerb Salzburg und der Internationale Gesangswettbewerb Ferrucio Tagliavini.  


Ekin Su
Paker

Die türkische Sopranistin Ekin Su Paker gab in der vergangenen Saison als neues Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt ihr Debüt als Barbarina (Le nozze di Figaro). In dieser Partie war sie unlängst auch am Theater an der Wien zu Gast. Engagements als Adina und Giannetta (L’elisir d’amore), Poppea (L’incoronazione di Poppea), Blanche (Dialogues des Carmélites), Celia (La fedelta premiata), Eurydike (Orpheus in der Unterwelt), Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor), Despina (Cosí fan tutte) und Adele (Die Fledermaus) führten sie u.a. an das John McIntosh Arts Center London, die Kunstuniversität Graz sowie zum Oper im Berg Festival Salzburg. Zudem war sie zudem beim Woodhouse Opera Festival, beim Efes-Opern- und Ballettfestival in Ephesos, im Haus für Musik und Musiktheater Graz (MUMTH), am Leyla Gencer Opera and Art Center sowie am Opernhaus Süreya in Istanbul zu Gast. Ihre künstlerische Ausbildung begann Ekin Su Paker am Istanbul University State Conservatory und absolvierte anschließend ihren Master in Musiktheater an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Sie ist Preisträgerin der Istanbul Baroque Festival Competition 2016 sowie Finalistin des Nationalen Wettbewerbs Junger Solisten der İzmir State Opera 2018 und des Siemens-Opernwettbewerbs Istanbul 2018. 2019 war die Künstlerin im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stimmen der Bertelsmann Stiftung Gütersloh.


Florence
Losseau

Florence Losseau sang seit ihrem neunten Lebensjahr im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München, belegte im Anschluss den Masterstudiengang Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und baute darauf im Fach Liedgestaltung auf. Ihr Operndebüt gab sie 2011 als Annina in Verdis „La traviata“. Seitdem interpretierte sie Rollen wie u. a. Mozarts Zweiter Dame aus der „Zauberflöte“, Abuela aus der spanischen Oper „La vida breve“ von Manuel de Falla, Hänsel aus „Hänsel und Gretel“, Dido aus „Dido and Aeneas“ und Mercédès aus „Carmen“. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Michael Brandstätter, Paolo Carignani, Karsten Januschke, Nicholas Kok, Alexander Liebreich oder Ulf Schirmer zusammen und besuchte Meisterkurse bei Axel Bauni, Helmut Deutsch, Angelika Kirchschlager, Dorothee Mields und Christopher Robson. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin ist Florence Losseau auch als Lied– und Oratoriensängerin aktiv. Sie war in der „LiederWerkstatt“ des Kissinger Sommers zu hören und ist Mitglied des Oberösterreichischen Opernstudios am Landestheater Linz. In Berlin gewann die Stipendiatin der „Christl und Klaus Haack Stiftung“ 2017 den zweiten Preis des Paula Salomon Lindberg Wettbewerbs an der Universität der Künste in Berlin.


Corinna
Scheurle

Nach ihrem Bachelorstudium an der Universität der Künste in Berlin absolvierte sie ihren Master an der Theaterakademie August Everding in München bei Prof. KS Christiane Iven und war anschließend Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden, wo sie Partien wie Sandmännchen (»Hänsel und Gretel«), Ines (»Il trovatore«), Zweite Dame (»Die Zauberflöte«) und Annina (»La traviata«) verkörperte.

Am Nationaltheater München, wo sie zwei Spielzeiten als Ensemblemitglied wirkte, sang sie u. a. Rollen wie Lucienne (»Die tote Stadt) und Tisbe (»La Cenerentola«). Seit der Spielzeit 2021/22 ist Corinna Scheurle festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg und wird dort ihr Debüt als Octavian (»Der Rosenkavalier«) und die Titelrolle in »Carmen« geben.

Aktuelle Gastengagements umfassen Cherubino (»Le nozze di Figaro«) an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und Dorabella in »Così fan tutte« bei der Kammerakademie Potsdam.


 

 


Anna
Tonauer

Die österreichische Mezzosopranistin Anna-Katharina Tonauer begann ihre Gesangsausbildung an der Musikschule Innsbruck bei Matthias Drievko. 2015 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Gabriele Fontana und Karlheinz Hanser mit Auszeichnung ab. Wegweisende Impulse erhielt sie bei Meisterkursen u. a. von Brigitte Fassbaender, Anne Sofie von Otter, Helmut Deutsch und Leopold Spitzer.
Erste Opernerfahrung sammelte Anna-Katharina Tonauer bei den Schlossfestspielen Langenlois als Haiderl in »Das Dreimäderlhaus« sowie beim Festivalsommer »JOpera« in Jennersdorf als Zweite Dame in »Die Zauberflöte« und Hänsel in »Hänsel und Gretel«. Bei der isaOpera Vienna gestaltete die Mezzosopranistin die Rolle des Cherubino (»Le nozze di Figaro«) und die Rolle der Dorabella (»Così fan tutte«).
2014 erhielt sie den 1. Preis bei Musica Juventutis und war in Folge dessen mit einem Lied-Programm im Wiener Konzerthaus zu hören. 2015 gewann sie den 3. Internationalen Otto-Edelmann-Gesangswettbewerb Wien.
Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Ihre Partien umfassen u.a. Angelina sowie Tisbe (»La Cenerentola«), Hänsel sowie Sandmann (»Hänsel und Gretel«), Dorabella (»Così fan tutte«) Zweite Dame (»Die Zauberflöte«), Nancy (»Martha«), Maddalena (»Rigoletto«) und Lucy (»Die Dreigroschenoper«).
Gastengagements führten die junge Sängerin in der Titelpartie von »La Cenerentola« ans Pfalztheater Kaiserslautern sowie ans Stadttheater Heilbronn, als Tisbe (»La Cenerentola«) an die Oper Frankfurt, als Primavera (»La Gloria di Primavera«) zur Styriarte Graz sowie als Dorabella nach Salzburg, Linz, Graz und Wien.


Stefanie
Irányi

Die Mezzosopranistin Stefanie Irányi studierte in München und debütierte bereits während ihres Studiums am Opernhaus in Turin. Mehrere Engaments folgten in wichtigen Häusern wie u.a. Mailänder Scala, Musikverein in Wien, Teatro la Fenice in Venedig, Teatro San Carlo in Neapel, Théatre Champs-Elysée in Paris.

Mit großem Erfolg wurde dieses Jahr ihr Debut als Judith in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg in der Kölner Philharmonie, zusammen mit dem SWR unter Leitung von Jukka Pekka Saraste gefeiert.

Engagements in der nächsten Saison führen sie u.a. nach Australien mit Verdis Requiem, auf eine Europa Tournee mit dem Mahler Youth Orchestra unter Daniel Harding mit Mahlers 8. Sinfonie, mehrere Konzerte mit Beethovens Missa Solemnis unter nahmhaften Dirigenten wie Thomas Hengelbrock. Musikalischer Höhepunkt wird ihre erste “Brangäne” in Tristan und Isolde am Opernhaus in Bari sein.

CD Erscheinungen belegen Irányis künstlerische Tätigkeit wie z.B. die Solo CD “Lamenti”, das “Rheingold” von Richard Wagner unter Sir Simon Rattle oder Brahms Duette mit Michael Volle und Helmut Deutsch.


Marta
Herman

Mezzo soprano Marta Herman's singing has been described by Opernglas as “extraordinarily beautiful and well-managed”; a voice with an “impressively warm, soulful, mezzo sound” (OMM), whose “great vocal flexibility and distinctive timbre are enchanting” (Die deutsche Bühne).

Marta is currently based in Germany, where she relocated to join the Oper Frankfurt Young Artist Program. She then became a house soloist at Staatstheater Kassel, where she has performed over 20 roles, including important debuts as Suzuki / Madama Butterfly, Bradamante / Alcina, Erste Norn / Die Götterdämmerung, Floßhilde / Das Rheingold & Die Götterdämmerung, Grimgerde / Die Walküre, Hänsel / Hänsel und Gretel, Brigitta / Die tote Stadt, Cherubino / Le nozze di Figaro, and Dritte Dame / Die Zauberflöte. In addition to Bradamante, Marta's repertoire in Kassel has also featured other leading roles in a series of rarely performed baroque operas under the baton of baroque specialist Jörg Halubek: Emone / Antigona (T. Traetta, 1772), Tierra / Los Elementos (A. de Literes, 1718), and Alto Solo / B.A.C.H (staged Bach cantatas).

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Marta's Wagner debuts in the new Kassel Ring cycle directed by Markus Dietz 2018-2020 garnered much attention. She has since made her debut at the Oper Leipzig as Grimgerde / Die Walküre in 19/20, and returns to Leipzig for more Wagner in 20/21 and 21/22. 2022 will also see Marta's debut at the Tiroler Festspiele Erl in Die Walküre, in the new Ring cycle directed by Brigitte Fassbaender, conducted by Erik Nielsen. Other recent operatic engagements include the Dutch National Opera for Poulenc's Les mamelles de Tirésias, the Landestheater Salzburg as Linetta / Il mondo della luna (Haydn), and returns to Oper Frankfurt as Zweite Dame / Die Zauberflöte, Third Nymph / Rusalka, and multiple roles in Martinů's Julietta.

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​The music of the 20th and 21st centuries has an important place in Marta's repertoire; she has performed contemporary works at renowned venues, including the Darmstadt International New Music Festival, the Tonhalle Zürich, the tonArt Festival Esslingen, and with Stuttgart's celebrated ExVoCo Ensemble, as well as having created leading roles in the world premieres of operas for the Toronto Luminato Festival and Kammeroper Schloss Rheinsberg. In Canada, Marta has also appeared with the The Music Gallery Toronto (EMERGENTS series recital for solo voice with electronics), Tapestry New Opera, the U of T New Music Festival, and the Toy Piano Composers Collective, with a wide range of contemporary repertoire including many Canadian and emerging composers. She has been invited to perform her unique recital program combining baroque and new music for voice and guitar entitled Tales of Love, Murder and (other) Nonsense for several recital series including Harbourfront Summer Music and Hart House Concerts, both in Toronto.

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Marta is the recipient of the Staatstheater Kassel Fördergesellschaft Prize 2019, which recognizes outstanding artistic achievement by a young artist, as well as awards the Da Ponte Foundation, the Ontario Arts Council, and Jeunes Ambassadeurs Lyriques. Herman is a first-generation Polish-Canadian born in Toronto, Canada, and studied at the University of Western Ontario with Torin Chiles and the University of Toronto Opera School with Mary Morrison, where she was awarded the Yaremko Award and David and Marcia Beach Award during her studies.


Ksenia
Leonidova

Die in Russland geborene Mezzosopranistin Ksenia Leonidova schloss ihr Gesangsstudium am Moskauer Tschaikowski Staatskonservatorium bei Prof. Zurab Sotkilava und an der Universität Mozarteum Salzburg bei Univ. Prof. Mario Diaz mit Auszeichnung ab. Entscheidende Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Elena Obraztsova.

2009 debütierte sie als Olga in Eugen Onegin am Tianqiao Opera Theatre in Beijing. 2010 sang sie Waltraute in Wagners Walküre unter Kent Nagano mit dem Russian National Orchestra. Weiters war sie u. a. als Maddalena in Rigoletto beim Festival Oper Schenkenberg/Schweiz, als Suzuki (Madama Butterfly) und Santuzza (Cavalleria rusticana) beim Immling Festival sowie als Floßhilde (Das Rheingold) und Schwertleite (Die Walküre) am Staatstheater Nürnberg zu erleben. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Giancarlo del Monaco, Alexander von Pfeil, Hermann Keckeis, Karoline Gruber und Eike Gramss sowie Dirigenten wie Giuliano Betta, Gianluca Martinenghi, Michael Güttler, Gennady Rozhdestvensky und Giuseppe Sabbatini zusammen.

Ksenia Leonidova gewann viele internationale Preise, darunter den 3. Preis beim 9th International Vox Artis Voice Competition 2017 in Sibiu/Rumänien, den 2. Preis beim 20. internationalen Wettbewerb Ferruccio Tagliavini 2014 in Deutschlandsberg (in Zusammenarbeit mit der Oper Graz) und den 1. Preis beim International Competition of mezzo-sopranos in memory of Fedora Barbieri 2012 in St. Petersburg.

Als Carmen war sie 2015 an der Staatsoper Jekaterinburg, 2018 am Tiroler Landestheater Innsbruck und 2020 an der boxopera Zürich zu erleben.